Montag, 10. Juni 2019

Leben auf dem Land :-)

'Wenn Du aufs Land ziehst, dann hast Du es schön.' haben sie gesagt. 😊
'Auf dem Land ist es ruhig.' haben sie gesagt. 😊
'Du hast auf dem Land einen schönen Ausblick.' haben sie gesagt. 😊
'Es gibt nicht so viel Verkehr auf dem Land wie in der Stadt.' haben sie gesagt. 😊
'Du wirst viele Tiere sehen, wenn Du auf dem Land wohnst.' haben sie gesagt. 😊

Das mit dem Ausblick stimmt. Der ist wirklich schön!


Und ich sehe auch immer wieder Tiere. Am liebsten sehe ich natürlich Kraniche. 😉


Was sie nicht gesagt haben...
Zuerst kommt der Traktor mit der Mähmaschine hinten dran und das Feld wird mit lautem Krach gemäht.


Als nächstes kommt der Traktor mit der Maschine, die das gemähte Gras mit irgendetwas einsprüht und ein bisschen einwickelt.



Dann kommt der Traktor mit der Einwickelmaschine. Die spuckt dann die (in diesem Fall) weißen Ballen wieder aus.

Fika.
Ich musste dann weg, deswegen nur ein Fernfoto.


Und zum Schluss kommen zwei Traktoren. Einer zieht einen großen Hänger, der von dem anderen Traktor mit den weißen Ballen gefüllt wird.


Und weil es ja um uns herum noch mehr Felder gibt und viele Traktoren mit Maschinen unterwegs sind, habe ich in den letzten Tagen öfter das Gefühl gehabt, dass sie durch unsere Küche fahren...wegen laut und viel. 😳

Das ist natürlich nicht ganz so ernst gemeint. Schließlich gibt es nicht nur Krach bei der Landarbeit (der natürlich wirklich zu verknusen ist, da nicht jeden Tag, außer zu Stoß- bzw. Erntezeiten), sondern auch jede Menge Arbeit, um das Futter (vermute ich mal) für diverse Tiere (?) und später im Jahr auch für Menschen zusammen zu bekommen. Respekt! 👍

Herzliche Grüßels!

Anneke

Sonntag, 9. Juni 2019

Sonntagsfoto 23

Es weht ein kräftiger Wind. Das Wolkenspiel am Himmel wechselt ständig. So sah es vorhin beim Fotografieren aus:


Jetzt scheint da hinten die Sonne. Vermutlich auch nur für die nächsten Sekunden.
Es hat sich erheblich abgekühlt. Hatten wir gestern noch 26° C, so zeigte das Thermometer vorhin nur noch 17° C an. Mir sind, ehrlich gesagt, die 17° C lieber. Alles was über 23, maximal 25° C ist, ist mir einfach zu warm, das brauche ich nicht unbedingt. Allerdings sind wärmere Temperaturen für die Erwärmung von Badewasser in Seen natürlich besser. 😉 Nun ja, jedenfalls geht es auf Midsommar zu und da muss das mit der Wärme (oder besser mit der Kühle) so sein. 😊
Das Wetter wird in den nächsten Tagen auch nicht wesentlich anders. Sagt zumindest unsere Voraussage.


Ich gebe zu, 13° C am Tag ist dann doch wieder sehr wenig. Da kommen wir bald wieder in den Bereich 'Heizung an'. Das ist ein hin-und-her dieses Jahr... 😆
Ihr könnt sehen, dass beim heutigen Wind eine "7" steht. Anfangs dachten wir, das seien Meter pro Sekunde. Das wird einem ja auch irgendwie suggeriert mit dem m/s dahinter. Dem ist jedoch nicht so. Verglichen mit dem tatsächlichen Wind, der draußen bläst und Anzeigen unterwegs kamen wir irgendwann im vorigen Jahr (!!) darauf, dass das nur die Windstärke sein kann. 😉 Tja, und bei einer '7' sind das dann mal Windgeschwindigkeiten von 50 - 61 km/h. Das kommt hin, wenn ich mir die BESCHREIBUNGEN dazu anschaue.

Einen schönen Sonntag und schönes Restpfingsten! (Hier ist der Montag kein Röddag, also Feiertag.)

Herzliche Grüßels!

Anneke

Samstag, 8. Juni 2019

Kokoskladdkaka - Nr. 4

Kladdkaka, den schwedischen Klebekuchen, kann man auch noch 'aufhübschen'. In diesem Rezept mit Kokosflocken, gezuckerter Kondensmilch und Schokolade. 😊 😋

Ihr braucht für den Teig:


4 Eier
4 dl Zucker
1 TL Vanillezucker
4 - 5 EL Kakao
2 dl Weizenmehl
170 g Butter

Für oben drauf braucht Ihr:


200 g Kokosflocken (von denen Ihr einen Esslöffel oder etwas mehr für ganz oben drauf zur Seite legt)
200 g dunkle Schokolade (Ich hatte nur 180 g. Die haben auch gereicht. 😉 )
eine Dose gezuckerte Kondensmilch

Ofen auf 175° C vorheizen.
Eine 24er Springform einfetten und bebröseln.

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Eier und Zucker gut verrühren.
Die trockenen Zutaten mischen und in die Zucker-Eier-Mischung geben.
Zum Schluss die geschmolzene Butter unterrühren.
Denkt daran: Den Teig nicht zu lange aufschlagen, damit nicht zu viel Luft hinein kommt. Dadurch könnte der Kuchen beim Backen trocken werden.
Den Teig in die Form geben und im Ofen 25 - 30 Minuten backen. Er sollte noch leicht klebrig sein, dann ist er fertig. Und Ihr wisst ja, er geht erst etwas auf und sackt dann beim Abkühlen zusammen. Das muss so sein. 😊

Während der Kuchen abkühlt, verrührt Ihr die gezuckerte Kondensmilch und die Kokosflocken miteinander.
Dieses klebrige Gemisch auf dem noch nicht ganz erkalteten Kladdkaka verteilen. (Ist der Kuchen kalt, kann man das Gemisch schlechter verteilen.)


Als vorletztes wird nun die Schokolade geschmolzen und über dem Kuchen verteilt.


Als letztes Streusel Ihr noch die Kokosflocken darüber. Und dann ab mit dem Kuchen in den Kühlschrank, damit er schön fest wird.


Er sollte vor dem Servieren ca. vier Stunden im Kühlschrank stehen. Wenn Ihr den Kuchen dann schneiden wollt, solltet Ihr ihn ein paar Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Denn dann geht die Schokolade oben drauf besser zu schneiden. Frisch aus dem Kühlschrank funktioniert das nicht so gut. Dei Schokolade bricht beim Schneiden. (Für Euch getestet. 😉 )


Der Kuchen ist wirklich, wirklich lecker! 😋😋😋 Und sehr süß! 😊 Und er ist leicht klebrig, so insgesamt! 😊 Für uns gehört er in die Kategorie: Wieder mal machen. 😊

Sonnige Grüßels!

Anneke

Mittwoch, 5. Juni 2019

Vermischtes 51

Vögel

Auf unserem Grundstück gab es heute großen Lärm. Die Amseln (und derer sind es viele) machen einen Ausflug mit ihren Kindern! Sie laufen bei uns durch den gemähten Teil des Grundstückes und suchen nach Futter. Die Jungtiere (die man an ihrem noch nicht schwarzem Gefieder erkennen kann) laufen hinterher, picken die Erwachsenen so lange immer wieder in den Rücken, bis diese ihnen Futter zustecken und reißen dabei ihren Schnabel ganz weit auf.
Ich schätze, hier toben gerade um die 50 Amseln auf unserem Grundstück herum! 😁 Ein Gefliege und Gezwitscher ist das! 😀



Währenddessen schreitet ein einzelner Kranich majestätisch über das abgemähte Feld und sucht nach Futter.



Grillregeln

Der Liebste hat von Mats ein kleines Mitbringsel bekommen. Grillregeln nämlich. Der Liebste ist hier bei uns der Grillmeister. 😉


Ich habe mir das mal übersetzt. Und was soll ich sagen? Bei uns ist es nicht so - es sei denn denn, wir haben Besuch. 😅 😉

Frau kauft alle Lebensmittel ein
Frau macht Salat und Zubehör
Frau mariniert das Fleisch
Die Frau bringt dies zum Mann, der mit einem Bier hingesetzt wird.
Mann startet den Grill
Frau fängt an zu decken
Die Frau kommt heraus und lobt den Mann, dass das Fleisch gut aussieht
Mann nimmt das Fleisch vom Grill
Gäste loben den Mann für sein Grillen
Die Frau deckt ab während der Mann ein Bier nimmt


Neue Kennzeichen

Die Schweden haben neue Kennzeichen.
Solltet Ihr ein solches (in der Art) sehen, dann ist das nichts außergewöhnliches oder ein bestimmtes geheimes Kennzeichen. Nix mehr mit drei Buchstaben und drei Zahlen (wie in Finnland oder auch Litauen). Gewöhnungsbedürftig...


Ich verstehe nicht, wie die Alten Kennzeichen "alle" sein können. Man kann doch mit drei Zahlen und drei Buchstaben ewig viele Kombinationen bilden. Ich habe das mal nur mit ABC 123 versucht und bin schon auf 25 Kombis gekommen! (Falls das so alles richtig ist. 😉 ) Andererseits...auf vielen Grundstücken stehen alte Autos rum und haben noch ihre Kennzeichen dran. So etwas ist in Schweden kein Problem, sie werden abgemeldet und gut, keiner will die Kennzeichen haben. Tja, und dann reichen sie eben irgendwann nicht mehr...


Vanillezucker selbst gemacht

'Mach den Vanillezucker selber!' haben sie gesagt. 'Der schmeckt viel besser!' haben sie gesagt. 'Der ist dann nicht künstlich!' haben sie gesagt. Also habe ich ihn selber gemacht. Aus reichlich 200 g Zucker und einer getrockneten Vanilleschote. (Ich habe schon einmal eine feuchte Vanilleschote in Zucker gestellt. Das war dann nix....)
Der Mixer des Liebsten wurde dazu heran gezogen, der ist super. Dachte ich. Denn leider klemmten die Vanilleschotenstücke immer wieder am Messer fest. Und der Zucker stiebte heraus (weil er pulverisiert wurde.)
Also holte ich meinen DDR-Multiboy aus dem Schrank. Mal sehen, ob der es schafft.
Er schaffte es. Allerdings stob auch hier der pulverisierte Zucker unter dem Deckel in meine Küche.
Was für eine Schweinerei!


Merke! Das nächste mal im Abwaschbecken arbeiten und gleich mit dem Multiboy beginnen! 😜
Schön ist er geworden, der Vanillezucker!



Doch erst brauche ich noch meinen Vanillinzucker auf. Weggeschmissen wird er nicht, nur weil ich richtigen Vanillezucker habe. 😊

Herzliche Grüßels!

Anneke

Sonntag, 2. Juni 2019

Sonntagsfoto 22

Heute mit Sonnenschein und Schwedenwolken (Ihr wisst schon, das sind die, die mit einer großen Schere unten abgeschnitten wurden. 😉 )


Das Thermometer zeigt 16° C an. Nun, das wird in der nächste Woche eine der Nachttemperaturen sein wie mir die Wettervorschau für unser Örtchen voraussagt. Tagsüber sollen die Temperaturen bis auf 27° C steigen. 😳


Das ist dann gleich wieder ganz schön sehr warm. Auf die 21°, 22° C freue ich mich. War es doch in den vergangenen Tagen eher kühl und sehr nass. Die Wärme kommt auch dem Feld von Mats und Micke gerade recht. Nachdem es erst nur ein staubiges Etwas war, in das sie Samen eingebracht haben, dann dank dem Regen die Samen aufgegangen sind und es etwas grüner auf dem Feld wurde, sollte die Sonne nun ihr Übriges tun. (Das Feld beginnt hinter dem kleinen Graben, den Ihr im unteren Drittel des Bildes seht.)


Unsere Nisthilfen sind immer noch nicht bewohnt. Ich hoffe, dass mit den wärmeren Temperaturen auch die Schwalben hier eintrudeln. Daumen drücken ist angesagt. 😉

Es wird derzeit nachts übrigens kaum dunkel (wenn es nicht regnet). Es ist gegen 1 noch leicht hell und gegen halb drei schon wieder. Das ist etwas, an das ich mich zwar schon gewöhnt habe (so man das kann), was mich dennoch immer wieder fasziniert. Die Natur kann schon allerhand tolle und ungewöhnliche Sachen! 😊
So wie sie auch Sturm kann. Den gab es hier am Sonntag, Montag und Dienstag. Windstärken 7 und 8 stürmten über und um das Häuschen. Doch alles ist noch da und dran an Häuschen, Garage und Jordkällare. 😉

Herzliche Grüßels und einen schönen Sonntag für Euch!

Anneke

Samstag, 1. Juni 2019

Lekebergskransar...

...sind Lekebergskränze. Oder sollten solche sein. Bei mir kam es anders....

Es ist schön, wenn Kekse im Haus sind. Und noch schöner ist es, wenn es nicht immer dieselbe Sorte ist. Also blätterte ich mal wieder in meinem Buch...


Ihr braucht für die Plätzchen:


225 g Margarine oder Butter
1 ½ Zucker
1 dl Kakao
2 Eigelb
4 ½ dl Weizenmehl
Daraus sollen 65 Lekebergskransar werden.

Zum schick machen:


etwas Puderzucker

Den Backofen auf 175° C vorheizen.
Ein Blech mit Backpapier auslegen.

Das Fett, den Zucker und den Kakao zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
Die Eigelb und etappenweise das Mehl unterrühren und alles zu einem Teig verarbeiten.
Den Teig in ca. 10 cm lange Stränge spritzen. Dann soll man daraus Kränze formen.
(An dieser Stelle scheiterte ich. Denn zu spritzen ging mein Teig keinesfalls. Er war viel zu fest. Also begann ich mit der Hand die Stränge zu rollen. Dafür war der Teig leider zu locker, so dass sie mir immer wieder in der Hand zerbröselten. Also machte ich so etwas ähnliches wie Kugeln und rückte sie mit der Gabel (Verzierung!) etwas platt.)
Zum Schluss auf das Backpapier legen und in der Mitte des Ofens ca. 10 - 13 Minuten backen. (Was natürlich abhängig a) von Eurem Herd und b) von der Dicke der Plätzchen ist. Ich habe meine 13 Minuten im Ofen gelassen.)
Gebacken sahen meine so aus:


Die Kekse einen Tag liegen lassen. Dann den Puderzucker darüber sieben.


Mit dem Puderzucker sehen sie dann doch noch nach was aus. 😁
Und sie schmecken gut. Auch wenn es keine Kränze geworden sind. 😉

Herzliche Grüßels!

Anneke

PS: Heute ist Internationaler Kindertag! Viele liebe Grüße an meine beiden Lieblingsneffen! 😘 😘

Freitag, 31. Mai 2019

Frühlingskonzert...

...bzw. Vårkonsert in der Silbergrube Sala - unter Tage - in 155 m Tiefe. Nein. Wir haben nicht gefroren. Der Konzertsaal war auf ca. 20 Grad geheizt. 😊

Erst einmal hieß es anstehen.


Wir erhielten den Programmzettel...


...mit hinten drauf Text und Noten zum Mitsingen:


(Mir war das Lied völlig unbekannt. Und so ließ ich das später lieber mit dem Mitsingen. Das hätte das Konzert verschandelt. 😉)
Einschließlich dem Grubenmitarbeiter passten immer "nur" 20 Menschen in den Fahrstuhl nach unten. Umfallen konnte keiner. 😉 Der Fahrstuhl rumpelte, dass mir die Ohren dröhnten. Doch wir kamen, mit Helm, sicher unten an. Und sahen den Chor auf dem Boden herum liegen...


Eine schöne Beleuchtung. Zum richtig fotografieren reichte das Licht nicht aus. Und blitzen sollte man nicht, um die Sängerinnen und Sänger nicht zu irritieren oder/und aus dem Takt zu bringen. 😉


Der Chor brachte Grubenarbeitslieder aus den verschiedensten Ländern zu Gehör, Polen, Island, Norwegen, Kanada, Grioßbritanien und:


Extra für meine beiden Lieblingsneffen habe ich das Lied teilweise aufgenommen!
Die 1. Strophe auf deutsch....


...und so klingt die 3. Strophe auf schwedisch!


Zwischendrin spielten Carina Normasson auf der Violine und Josefina Paulson auf der Nyckelharpa, einem typisch schwedischen Instrument, das hauptsächlich in der Fokloremusik zu Hause ist. Ein beeindruckendes Instrument!


Und so klingt es:


Die Zeit verging wie im Flug, es machte Freude, dem Chor in dieser Lokalität zuzuhören und zuzuschauen!


Ein schönes Konzert!

Auf dem Rückweg nach oben kam mir noch eine der vielen Lampen vor die Linse...


Herzliche Grüßels!

Anneke

PS: Angeregt durch Erzähltes vom Chorleiter stöberte ich beim Schreiben dieses Blogs im Internationalen Netz und fand heraus, dass unter anderem die Deutschen ganz früher in Schweden mitgeholfen haben, den Bergbau aufzubauen. Nicht allen gefiel das und so wurden sie "garpar, gipsmatter och svartskallar" genannt. Garpar (so wurden die Deutschen bezeichnet) bedeutet ungefähr so etwas wie "bråkmakare" was nichts anderes als Randalierer heißt. Gipskatter = Gipskatzen (oder Gipsschätze - das Wörterbuch und ich haben entnervt aufgegeben) und svartskallar = Kanake/Schwarzschädel. Zusammenfassend könnte man sagen, dass diese Bezeichnungen weit entfernt von freundlich sind. Nichtsdestotrotz wurde ein Bergbauort nach den "Randalierern" benannt. Er heißt Garpenberg. 😁

Sonntag, 26. Mai 2019

Sonntagsfoto 21

Es regnet. (Was es übrigens am vorigen Sonntag nicht tat. Nichts mit 20 mm...)


Es hat in der vergangenen Woche mehrmals geregnet. Ich denke, die Erde hat aufgeatmet. Denn es regnet langsam und dafür länger. Schön.
Meine neu angeschaffte Regentonne ist schon seit Tagen voll.


Da sie aus verschiedenen Gründen noch keinen Deckel hat, gibt es einen Stock, falls sich diverse Klein- oder mittelgroße Tiere da hinein verirren, zum wieder-raus-klettern. 😊

Die Temperaturen. Nun, am Montag und Dienstag hatten wir hier tatsächlich 24° C. Ich konnte es kaum glauben, als ich aufs Thermometer schaute.
Nun, kaum glauben konnte ich es auch, als ich am Freitagnachmittag drauf schaute. Da hatte es sich nämlich auf 10° C abgekühlt. Jetzt sind es 9°C.
Wie es für die nächsten Tage aussieht? So:


Warm ist anders. Hoffen wir mal für unsere Sommerbesucherinnen und -besucher, dass sich da noch was tut. 😉

Unsere Nisthilfen sind noch nicht bewohnt. Ich habe allerdings auch noch keine Schwalben gesehen. Denen ist es wohl zu kalt hier (was ich verstehen kann 😁). Dafür konnte ich kürzlich einen der vielen hier herum flatternden Vögel bestimmen. (Vor die (Foto)Linse habe ich sie allerdings noch nicht bekommen. Dazu ist sie zu flink.) Es ist eine WACHOLDERDROSSEL.

Ach ja, nachdem wir die Heizung schon aus und wieder an und wieder aus gemacht haben, läuft sie jetzt wieder... 😞

Regnerische Grüßels!

Anneke

Samstag, 25. Mai 2019

Rubiner

Rubiner kann man nicht übersetzen. Die heißen auch auf deutsch so. Weil: Die Erfinderin dieses Rezeptes hat sie ihrem Vater, der Ruben hieß, gewidmet, weil der diese Plätzchen liebte und gerne aß. 😍

Vor Jahren habe ich ein schönes kleines Buch mit Rezepten bekommen - aus Schweden.
Das Buch heißt "Blixtkakor och annat snabbt och lätt" ("Blitzplätzchen und andre schnelle und leichte Dinge"), herausgegeben wurde es im LIBRIS FÖRLAG Örebro.
Und so sieht es aus:


Mir war ganz sehr nach backen. Und in diesem Buch wurde ich fündig. Die Rubiner standen schon auf meiner Weihnachtsplätzchenliste, hatten es jedoch nicht ins reale Backen geschafft.
Dann jetzt.
Die Zutaten sind für ungefähr 35 Rubiner.

Ihr braucht dafür:


200 g Butter
2 dl Zucker
2 Eier
7 dl Weizenmehl
1 EL Backpulver

Garnierung:


Hagelzucker

Den Ofen auf 225° C vorheizen.
Backpapier auf ein Blech legen.

Die Butter und den Zucker schaumig rühren.
Gebt die Eier einzeln hinein und rührt zwischendurch gut um.
Das Backpulver mit etwas Mehl mischen, zu dem Butter-Zucker-Eigemisch hinzugeben und gut verrühren. Dann den Rest des Mehles einarbeiten. (Ich habe das mit meinem RG28s gemacht, das ging anfangs ganz gut. Zum Schluss musste ich jedoch die Hände nehmen, um den Teig von seiner Krümeligkeit zu befreien.)
Dann werden die Rubiner daraus geformt. (Um auf die Anzahl zu kommen, sollten sie 3 - 4 cm groß sein.) Nach dem Formen in den Hagelzucker tunken und auf das Blech legen. (Wichtig! Rubine formen und in den Hagelzucker tunken. Ich habe ist alle geformt und dann getaucht. Da blieb nicht so viel Hagelzucker haften, weil die Teile schon ganz sacht angetrocknet waren.)
Im Ofen ungefähr 9 - 10 Minuten backen.


Sie schmecken lecker und sind mal etwas anderes. 😋

Sie zerkrümeln übrigens, wenn man sie direkt nach dem Backen kosten möchte. Für Euch getestet. 😁 Erst auskühlen lassen - dann kosten. 😉

Gutes Gelingen!

Herzliche Grüßels!

Anneke

Sonntag, 19. Mai 2019

Sonntagsfoto 20

Das Grün wächst.


Das ist kein Wunder. Hat es doch in der vergangenen Nacht etwas geregnet. Und wir haben erlebt, was es für Menschen bedeutet, dass es regnet, die Saat in die Felder gebracht haben. Große Freude bei Ihnen nämlich! Es hat auch geblitzt (2 Mal) und leicht gedonnert (1 Mal).
Die vom Wetterdienst für heute avisierten 20 ml Regen wurden zwischenzeitlich auf 10 ml reduziert... Mal schauen, was wirklich runter kommt.

Das Thermometer zeigt 21° C an. (Da es leicht bedeckt ist, hat die Sonne nicht die ganze Zeit drauf geschienen.) Das hatten wir noch nicht dieses Jahr - glaube ich zumindest.
Heute ist es windstill. Das ist auch mal schön.
Und es besteht wieder Feuerverbot außerhalb der Grundstücke. 😟

Meine Tulpe hat übrigens just vorigen Sonntagnachmittag ihr Köpfchen geöffnet. Es ist eine gelb-rote. Ja, es gibt nur eine einzige Blüte. Und viele grüne Blätter drumherum. Schön ist sie trotzdem. 😊

Herzliche Grüßels!

Anneke

PS: Als ich vergangene Woche nach Avesta gefahren bin, habe ich am Straßenrand zwei wirklich kleine Elchkälbchen gesehen. Sie schmiegten sich aneinander und standen da so ängstlich rum. Auf dem Rückweg waren sie nicht mehr da. Und ich hoffe inniglich, dass ihre Mama sie wiedergefunden hat und sie nicht alleine in den Wald zurück gegangen sind.