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Donnerstag, 2. Juni 2022

Vermischtes 84

Dieses Jahr wurde es nichts mit einer Bienenwiese in meinen Beeten. Dazu hätte die alte Erde raus gemusst. Ich kann das gerade nicht und der Liebste hat genug anderes zu tun.
Glücklicherweise hatte ich im vorigen Herbst einen Bodendecker geext, so dass es eine 'kahle Stelle' auf unserem Rasen an der Straße gab. Und als das Wetter es letztens gut meinte, legte ich los mit Bienenwiesenfleck säen.

Erde - Samen - nochmal Erde - fertig.


Rundherum sah es so aus:


Die Arbeitsmaterialien habe ich mir schön in die Nähe des Stuhles gestellt (Den habe ich übrigens seit 2009, seit meiner Kreuzband-OP.) Ich bin natürlich auch gelaufen und habe gestanden. Doch für einen kleinen Zwischenstop stand er da genau richtig. 😁
Und damit mir der Wind nicht die leeren Blumenerdesäcke wegweht, habe ich sie 'gesichert'. Danke lieber Busch. Hinterherrennen geht nämlich gerade nicht. 😂


Mittlerweile kommen da kleine Pflänzchen raus. Und wie in den Jahren davor habe ich sicherlich wieder zu viele Samen verstreut. Nun ja, ich habe immer noch welche...fürs nächste und übernächste Jahr. 😉


Mögt Ihr, so wie ich, Hörspiele? Ich finde die Krimi-Kult-Kiste-Hörspiele toll (Ich berichtete HIER davon.) Doch um die soll es heute nicht gehen. 
Ich bin im Krankenhaus zufällig auf eine absolut knuffige Krimihörspielreihe gestoßen, die mich sehr an die Krimi-Kult-Kiste-Hörspiele erinnerte. Knuffig deshalb, weil es um ganz alte (und damit meine ich wirklich ganz alte) Hörspiele von Radio Bremen geht. Ein Hörspiel ist von 1958!! Herrlich, wie die Geräusche gemacht werden so ganz ohne Computer! Der Name der Reihe ist "Kein Mucks". In der ersten Folge wird auch erklärt, warum sie so heißt. 😉
Ausgesucht werden sie von Bastian Pastewka. Er spricht immer einige Sätze vorher, über die Sprecher beispielsweise, und auch hinterher. Die meisten Hörspiele sind nicht sehr lang und so kann ich auch mal zwei Stück an einem Tag hören. Oder mehr. 
Begonnen hat die Reihe schon 2020 und leider hat sie im März 2022 geendet. Das bedauere ich jetzt schon. 😔 Doch bis ich am Ende ankomme sind es noch ein paar Folgen. Und falls Ihr da auch mal reinhören möchtet...bitte HIER ENTLANG! 😊 Viel Spaß beim Anhören!

Herzliche Grüßels aus Dalarna!

Anneke

Mittwoch, 26. August 2015

Krimi-Kult-Kiste

Wenn ich in unserem Häuschen zu tun habe, dann höre ich gerne Musik oder Hörbücher. Und nachdem unsere Umbaumaßnahmen oben beendet worden sind, kam ich auch wieder an meine Hörbücher heran, die sich vorher in Kisten im Container befanden.

Durch einen Zufall bin ich vor Jahren auf die „Krimi-Kult-Kiste“ gestoßen (die keine Hörbücher, sondern Hörspiele sind, was ja noch viel schöner ist ;-) ) 
„Krimi-Kult-Kiste“ deshalb, weil DER HÖRVERLAG in ihr die Straßenfeger der 50er und 60er Jahren vereint. Damals, so steht geschrieben, saßen die Menschen vor ihren Radios und lauschten, wenn Philipp Odell als Privatdedektiv oder Paul Temple, seines Zeichens Kriminalschriftsteller und Privatdetektiv, wieder einen Fall lösten. Und auch der Gauner Dickie Dick Dickens war in diesen Jahren ein Zuhörermagnet.

Diese drei Figuren finden sich in den Hörspielen wieder, immer in einer anderen Zusammensetzung. Nicht alle drei sind in allen Kultkisten enthalten.

Ich selbst habe drei der insgesamt sieben Krimi-Kult-Kisten.


Dickie Dick Dickens höre ich nicht so gerne an. Irgendwie sind Gauner als Hauptpersonen wohl nicht so mein Ding.
Paul Temple und Phillip Odell höre ich mir immer mal wieder gern an.
Zum Einen finde ich die Machart der Hörspiele so schön altbacken. Türenquietschen, Schüsse, Schritte im Schnee – alles geschieht mit irgendwelchen Gerätschaften, die dafür ursprünglich sicher nicht gedacht waren. ;-)
Zum Anderen sind die Dialoge der Akteure mit Wortwitz und Humor gespickt, so dass mir trotz der Spannung der Krimis ( ;-) ) immer wieder ein Schmunzeln übers Gesicht gleitet. ;-)

Gerne hätte ich auch die anderen Kultkisten. Doch sie scheinen so kultig zu sein, dass sie im Internet nicht mehr zu finden sind, weil jeder, der sie hat, sie offensichtlich nicht mehr heraus gibt. Oder es erscheinen Preisvorstellungen jenseits von gut und böse... Schade.

Hörende Grüßels von Anneke

Sonntag, 15. März 2015

"Gut gegen Nordwind"

Seid Ihr Hörbuchanhörerinnen und -hörer? Oder eher nicht? Ich mag Hörbü-cher gerne. Ich brauche nicht selbst zu lesen, habe die Hände frei, kann beim Anhören liegen, ohne dass mir die Arme einschlafen, kann andere Dinge ne-benbei tun und werde dabei angenehm unterhalten.

Ich habe von einer Freundin vor sehr langer Zeit die beiden Hörbücher "Gut gegen Nordwind" und später die Fortsetzung "Alle sieben Wellen" bekommen. Ich weiß noch, als ich damals den 1. Teil anhörte, habe ich drei Stunden hinter-einander zugehört (An einem Sonnabendvormittag wars!), ohne Unterbre-chung, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Ähnlich erging es mir mit der Fortsetzung. Alles anhören. Möglichst schnell. Auch sie nahm mich gefangen.

In dem Buch geht es um eine zufällig entstandene E-Mail-Bekanntschaft von Emmi und Leo und wie sich diese entwickelt. (Übrigens spricht Andrea Sawatzki die Emmi und ihr Mann Christian Berkel den Leo.) 
Kürzlich fielen mir die Hörbücher wieder in die Finger. Anhören, bei der Hausarbeit, beim Sticken - herrlich. 
Und was soll ich Euch sagen? Wieder ergriff mich der Zauber und ich wollte wissen, wie es weiter geht mit der E-Mail-Schreiberei der Beiden, obwohl ich es ja schon wusste. In jeder möglichen Minute (oder auch Stunde/n) hörte ich zu und hatte die acht CDs innerhalb kurzer Zeit mit den Ohren verschlungen! Es geht mir nicht immer so mit Hörbüchern, bei manchen brauche ich ewig, bis ich "durch" bin. Nicht bei diesen! Es hatte und hat einfach das gewisse Etwas!

Und wer etwas mehr darüber wissen möchte, der liest einfach hier noch etwas. ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke