Samstag, 15. Dezember 2018

Nougatgömmar

Oder wie sie auf deutsch heißen "Nougatverstecke". 😊
Leckere Plätzchen, die ohne zwischenzeitlichen Kühlschrankaufenthalt auskommen. 😉

Ihr braucht für den Teig:


4,5 dl Mehl
1,5 dl Puderzucker
200 g Butter
1 Eigelb

Für die Füllung benötigt Ihr:


100 g Nougat
35 Haselnüsse

Backofen auf 200° vorheizen.

Alle Teigzutaten miteinander verkneten.
Teig in zwei Teile trennen.
Aus beiden Teilen jeweils Rollen formen (Durchmesser ca. 3,5 cm).
Jetzt in 35 Stücke schneiden.
Den Nougat teilen - natürlich auch in 35 Stücke.
In jedes Teilstück ein Stück Nougat und eine Haselnuss drücken und dann eine Kugel formen.
Alle Kugeln auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Ca. 10 Minuten backen.
Abkühlen lassen.
Verzierung drauf.
Bei mir ist es eine einfache Zuckergussglasur aus Puderzucker, Kakao und Wasser.
Fertig!


Diese Plätzchen sehen etwas unscheinbar aus, das gebe ich zu.
Doch ich sage Euch, die sind richtig lecker! 😋😋 Sie haben es auf Platz eins meiner diesjährigen Plätzchenbackliste geschafft wegen gut schmecken!
Gutes Gelingen!

Grüßels von Anneke

Türchen 15

Ich besitze eine recht viele weihnachtliche Elche. 😀 Das hat sich in Deutschland irgendwann verselbständigt...das mit dem Sammeln.


Nein, es kommt kein Lied mit Elchen.
Aber eins, in dem "Mer jul" gefordert wird, also mehr Weihnachten. 😊 Das unterstütze ich ausdrücklich! 😁



Herzliche Grüßels von Anneke

Freitag, 14. Dezember 2018

Wichtel in Schweden...

...heißen Nisse oder Tomte, manchmal auch Tomtenisse. (Nisse leitet sich von Nils bzw. Nikolaus ab.)
Ich habe schon einmal darüber geschrieben, dass hier in jedem Haus ein Tomte wohnt.
(Wir haben einen über der TÜRE AUFGEHANGEN.)

In der Weihnachtszeit ist der Tomte allgegenwärtig. Nicht nur, dass er eine Weihnachtsschmuckfigur in Schweden ist und es in jedem Haus mindestens eine Ausführung von ihm gibt, er bekommt zu Weihnachten einen Teller Grütze oder Milchreis hingestellt, auf dass er weiter gut auf das Haus und seine Bewohner aufpasst. 😉 Doch Obacht - der Löffel in der Schüssel darf nicht aus Metall sein. Das könnte der Tomte übel nehmen, denn er mag kein Metall.

Eine Tradition ist die Nisse- oder Tomtedörr. (Wichteltüre)
Sie wird über den schwedentypischen großen Fußleisten angebracht und sieht einfach herrlich aus.
Und weil mir das so gut gefallen hat, musste dieses Jahr bei uns auch eine Nissedörr her. 😊
Leider haben wir eine kleine diebische Katze, die voriges Jahr immer meine kleinen Wichtel geklaut hat. Sie würde sicher auch die anderen kleinen Teilchen wegfinden...
Glücklicherweise hatte da jemand eine Idee, die ich (mit Erlaubnis) sofort abgekupfert habe. 😉

Ein Set war schnell gekauft:


Auch ein Kerzenteil habe ich gefunden. Dann brauchte ich nur loszubasteln...



Unsere Nissedörr steht am Regal und bereitet mir bei jedem Sehen Freude. 😊
Wenn Ihr im Internet mal nach Nissedörr sucht, werdet Ihr die herrlichsten Ausführungen finden. Und ich sag mal so - ich kann mir gut vorstellen, es unserem Tomte in den kommenden Jahren noch ein bisschen gemütlicher zu machen. Es gibt da diverse 'Ergänzungen'. 😁

Der Weihnachtsmann heißt in Schweden übrigens Jultomte. Den gab es noch nicht immer, erst seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das kam so: Jenny Nyström, eine bekannte schwedische Künstlerin und Illustratorin zeichnete den Tomte so, dass er eine Mischung aus Tomte und dem heiligen Stankt Nikolaus war. Und so wurde die alte schwedische Tradition, dass Wichtel die Geschenke bringen, ein bisschen erneuert, es ist nun auch der Jultomte der Geschenkebringer. Was geblieben ist - der Jultomte kommt mit zwei Julböcken, die mit Geschenken beladen sind, und verteilt sie an die Menschen. Natürlich ist er, wie auch die Wichtel, nicht immer zu sehen. Denn Wichtel, ob klein oder groß, können sich unsichtbar machen... 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Türchen 14

Tomte hinter Glas...


...wegen der Katze, die voriges Jahr immer die Tomte gemopst und mit ihnen gespielt hat. 😳


Und noch ein Lied mit Wunsch: "Tomte, ich möchte ein richtiges Weihnachtsfest haben."


Grüßels aus Dalarna von Anneke

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Türchen 13

Heute ist Luciatag. Ich habe HIER schon einmal darüber geschrieben.
Mein Luciazug in klein...


Und hier ist meine große Lucia, in Begleitung eines Elches. 😊


Und natürlich kann es heute kein anderes Lied geben als....


Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Türchen 12

Ein Loppisfund, der sofort mit musste, auch wenn er etwas zu schmal und zu kurz ist. 😊


Ein Lied, das von Staffan erzählt, um den sich viele Geschichten ranken. Eine davon ist (und nur ein kleines Stück davon), dass er derjenige war, der den Stern von Betlehem sah und darauf zu Herodes ging. Diesem teilte er dann mit, dass der König der Juden geboren sei. Herodes glaubte ihm nicht...


Herzliche Grüßels von Anneke

Dienstag, 11. Dezember 2018

Türchen 11

Meine "Erzgebirgische Figurengruppe" mit Gästen... 😉


Der gestern gefallene Schnee ist wieder geschmolzen. Doch wenn ich das folgende Lied höre, dann kann ich mir eine Schlittenfahrt durch den Schnee gut vorstellen. 😊


Herzliche Grüßels von Anneke

Montag, 10. Dezember 2018

Türchen 10

Auch Tomte können das...nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. 😀


Passend zu den Magnetfiguren...


Herzliche Grüßels von Anneke

Sonntag, 9. Dezember 2018

Türchen 9

Auch selbst gebastelter Weinachtsschmuck (von einem kleinen Mädchen) findet in unserem Häuschen seinen Platz. 😊


Wusstet Ihr, dass auch Mäuse Weihnachten feiern? Müssen sie wohl. Denn schließlich wird in diesem Lied davon gesungen. 😉



Herzliche 2.-Advent-Grüßels von Anneke

Samstag, 8. Dezember 2018

Brysselkeks

Ein in Schweden zu Weihnachten häufig gebackenes Julgodis (Weihnachtssüßigkeit) ist der Brysselkeks.
Also sollte er auch in unserem Häuschen zu Weihnachten nicht fehlen. 😊

Eine längerfristige Vorbereitung ist der gefärbte Zucker. Da in meinem Rezeptbuch...


...die Kekse einen grünen Rand haben, färbte ich ein paar Tage vorher Zucker grün (Zucker in einem Beutel mit Lebensmittelfarbe vermischen, dann auf ein Backblech geben und bei ca. 50° eine halbe Stunde im Backofen trocknen).
Tätää! Grüner Zucker!


Originalkekse:


Das Originalrezept ist für 100 Kekse. Das war mir dann doch zu viel. Also habe ich die Zutaten geviertelt.

Für den Teig braucht Ihr:


250 g Mehl
0,5 dl Zucker
1 TL Vanillezucker
100 g Butter

Für die Garnierung:


Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
Eine Rolle mit einem Durchmesser von ca. 4 cm rollen.
Die Rolle dann im grünen Zucker wälzen, auf ein Brettchen legen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Ofen auf 175° vorheizen.
Den Teig aus dem Ofen nehmen, die Rolle in Scheiben schneiden (ca. 1 cm dick) und die Scheiben auf ein Backblech legen. (Meine 25 Stück passten da bequem drauf. Der Teig läuft nicht sehr breit.)
10 Minuten backen.
Abkühlen lassen.
Fertig!


Zu diesen Keksen macht sich etwas zu Trinken gut. 😉 Lecker sind sie trotzdem. 😋

Herzliche Grüßels von Anneke