Donnerstag, 20. September 2018

Die Zwei

Weil es schon lange keine Katzenbilder mehr auf diesem Blog gab... 😉

Im unfertigen Uterum steht eine lange Kiste. Mit der haben Bubi und Lotta viel Spaß.


Finde die Lotta! 😉

Lotta drin, Bubi draußen. Und dann wird getatscht - in beide Richtungen.


Wir machen gar nix.

Lotta beobachtet kleine Fliegen. Lang und ausdauernd. 😊


Beide halten Mittagsruhe... 😄



"Ich will auch mit in die Kiste."
"Hej! Lass mich! Such Dir ne eigene!"

"Guck mal Bubi, wie süß ich bin."
"Hä?"

Bubi und Lotta zusammen auf der Decke. Da das nicht zu häufig vorkommt, bin ich froh, dass ich ein Bild davon habe. 😋


Unsere Beiden. Lotta könnte ohne Bubi nicht. Bei Bubi bin ich mir da nicht so sicher... Er wird sehr ungehalten, wenn die kleine Hexe wieder einmal über ihn drüber springt, faucht sie dann an. Allerdings hat er auch Freude, wenn sie sich gegenseitig durchs Häuschen jagen. 😉

Stürmische Grüßels von Anneke

PS: Wir haben heute Windstärken von bis zu 88 km/h, Windstärke 9. Ich sage Euch, das bläst vielleicht! Ab und zu vibriert mal wieder das Häuschen. Den zwei Miezen ist das alles nicht ganz geheuer...

Dienstag, 18. September 2018

Bären und Pferde...

....oder vom neuerlichen Besuch im Orsa Raubtierpark und in der Wiege der Dalapferdchen, in Nusnäs.

Unser lieber Besuch aus Deutschland wollte gerne nach Orsa. Auch wenn wir schon einmal dort waren (TEIL 1, TEIL 2), hielt uns das nicht davon ab, mitzufahren.


Viele Menschen waren im Raubtierpark nicht unterwegs. Dadurch hatten wir ungetrübte Sicht auf einen Eisbären beim Schlafen...




...und die im Januar geborenen Tigerkinder nebst Mama.


Wir hatten wieder wunderschöne Ausblicke in die Landschaft...



Natürlich haben wir auch noch andere Tiere gesehen. Doch die zeige ich Euch nicht. Schließlich sollt Ihr ja noch neugierig bleiben für den Fall, dass Ihr auch mal nach Orsa fahrt. 😉
Unter den Beschreibungen für die Tiere waren immer noch kleine Bilder, herrlich gemalt und auch für Erwachsene schön anzusehen. 😊


Nach zwei Stunden haben wir unseren Besuch beendet...


Es ging nur grob in Richtung nach Hause. Denn wir hatten wir noch etwas auf unserem Zettel stehen. Nusnäs nämlich. Nusnäs ist der Ort, aus dem die meisten hölzernen Dalahästar stammen. Und obwohl ich schon so oft in Schweden im Urlaub war und über drei Jahre in Schweden wohne, war ich noch nie in Nusnäs! Das änderte sich nun! 😊


Heute gibt es dort noch zwei Firmen, die diese Pferdchen in Handarbeit herstellen. Wir besuchten eine davon.
In der Schreinerei gab es ein kleine Ausstellung von Dalahästar aus verschiedensten Jahren, mit verschiedenen Mustern und das kleinste Pferdchen der Welt, nur 3,7 mm groß.


Und gleich daneben die große Ausführung... 


In der Malerei war nicht sooo viel los und ich war schon traurig, dass ich das Bemalen nicht sehen konnte. Denn darauf hatte ich mich vorher sehr gefreut. Ich liebe Kurbits und wollte schon lange sehen, wie diese gemalt werden. (Im Sommer sind hier gaaanz viele Menschen, die gucken. Dann wird auch mehr gezeigt. Und es gibt für Kinder etwas zu tun. Wir waren halt außerhalb der Saison da.)

Natürlich gingen wir auch noch in das große Geschäft, in dem es nicht nur Dalahästar gab, sondern auch jede Menge andere schwedentypische Souvenirs.
Und dort saß eine Frau, die Dalapferdchen bemalte. 😁


Und ich so: 😮
Es war so toll, ihr zuschauen zu können! Mit welcher Leichtigkeit sie die Kurbits malte! Einfach nur wow! Ich möchte das auch können!



Schön wars! Beides! Ein richtig schöner Tag!

Viele Grüßels von Anneke

Donnerstag, 13. September 2018

Jordkällare zum Zweiten

Im Mai haben wir im JORDKÄLLARE (Erdkeller) die alte Verkleidung entfernt.

Dann hat der Liebste begonnen, Stein für Stein Mauern neu zu bauen und anzubauen. Alles auf einmal zu mauern ging nicht. Das Material musste zwischendrin trocknen. Leider machte ihm auch da das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es war so warm, dass der Mörtel kurz nach dem Anrühren hart wurde. Also gab es eine Pause. Eine lange Pause. Es zog sich....

Doch jetzt sind die Mauern fertig.


Die vom Liebsten ausgerechneten 148 Steine (drei Paletten) plus Ziegelsteinbruch zum Verfüllen sind verbraucht. (Und wurden auch mit meiner Hilfe vorher in den Jordkällare geschleppt. Uff!)
Vom Murbruk (Mörtel) hat er statt der ausgerechneten acht Säcke 33 (!!!) gebraucht.
Und vom Grovbetong (grober Beton) für das Auffüllen beim Anbauen an die Schlackensteine brauchte der Liebste statt der ebenfalls acht veranschlagten Säcke 28 Stück!
Jetzt stehen die Mauern. Und werden wohl nicht so bald kaputt gehen. 😏 Und die ersten beiden Rundbögen der Gewölbedecke sind auch mit gestützt. 😊


Von drinnen nach draußen geguckt...

Die Dicke der Mauer hier beträgt jetzt 1,20 m.
Zwischen den neuen Steinen sieht man die alte Mauer.

Und so sieht das Ganze von vorn aus. Dass die neue Mauer nicht 100%ig gerade ist, gefällt dem Liebsten nicht ganz so. Doch das ist nun mal so, wenn man an altes anbaut. Und außerdem sollte er das vom Innenumbau noch wissen, vonwegen altes Häuschen und gerade. Pü! 😆


Und nein. Der Liebste ist kein gelernter Maurer. Doch er hat wie ein solcher gearbeitet finde ich. 😘
Und deswegen muss ich keine Angst mehr haben, dass mir ein Stein auf den Kopf fällt, wenn ich durch den Durchgang gehe.

Wieder etwas von der Liste erledigt. 😊

Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 12. September 2018

Vermischtes 45

Obwohl es sehr ruhig hier ist, heißt das nicht, dass hier in Dalarna nichts los war. 😊

Wir hatten lieben Besuch aus Deutschland. Allerdings brach sich ein Teil des Duos kurz vor der Abreise in Deutschland einen großen Zeh und kam hier mit Krücken an. 😒 Natürlich holten der Liebste und ich beide am Flughafen ab. Und weil der Weg von der Ankunftshalle bis zum Auto so weit war... 😉


Das erste schön gefärbte Laub fiel von den Bäumen...


Unser im Frühjahr rigoros abgesägter Apfelbaum trieb wunderbar neu aus...


...und hat sogar zwei Äpfel!


Ursprünglich wollte ich dieses Jahr die Garage streichen. Ein Grundanstrich (besser Grundanspritz in hauchdünn) war schon bei der Anlieferung vorhanden. Doch es war viel zu warm. Da wäre die Farbe schon am Pinsel getrocknet. Was ja beim Streichen kontraproduktiv ist.
Jetzt war es kühler und damit streichfreundlicher. Also verpinselte ich nur den Rest unserer Falu Rödfärg®. Der Rest der Garage muss bis nächstes Jahr warten...


Es hat sich bei uns im Laufe der Zeit wieder jede Menge Holz angesammelt. Das imprägnierte Holz landete bei Returen. Der Rest auf zwei Haufen auf dem Grundstück.


Als der Wind mal ein Päuschen machte, wurde er angezündet. Und das Holz vom kleinen Häufchen wurde nachgeladen. Jetzt sieht die Ecke wieder ordentlicher aus. 😉



Wir haben für unseren lieben Besuch aus Deutschland Elche zum Begucken bestellt. 😉
Und so gab es an drei Tagen hintereinander (!!!) Elche zu sehen. Dann war ein Tag Pause und wir sahen nochmal zwei.
Dreimal waren zwei der großen Tiere am Waldrand zu sehen.


Da gab es Gedränge um unser Fernglas. 😊
An einem Tag lief eine Mutter mit ihrem Kalb forschen Schrittes über das Feld. Wir waren wie paralysiert. So nah! Natürlich gibt es da keine Fotos davon. Nur Zeugen. 😉 War das schön!!! An allen vier Tagen.

Und zum Schluss gibt es wieder schöne Briefmarken zu sehen. Ich konnte nicht widerstehen.😎



Herzliche Grüßels von Anneke

Sonntag, 9. September 2018

Wählen in Schweden

Vor einer kleinen Weile erhielt ich einen Brief. Und war etwas überrascht.


Dass ich jetzt das aktive Wahlrecht habe, war mir noch nicht klar.

In Schweden bin ich automatisch mit dem Erhalt meiner Personnummer ins Wählerverzeichnis aufgenommen wurden und habe (fast) dieselben Rechte wie Schwedinnen.
Im Gegensatz zu Menschen mit schwedischer Staatsangehörigkeit darf ich nämlich "nur" für die Kommune und den Län, in diesem Fall Dalarna, wählen, nicht aber für den Sverige Riksdag.

Der gelbe Wahlzettel wäre für den Sverige Riksdag.

Als EU-Bürgerin hätte ich auch schon eher wählen dürfen. Doch so oft sind eben keine Wahlen.
Nicht EU-Bürger müssen in Schweden registriert sein und mindestens drei Jahre hier wohnen, bevor sie an die Wahlurne treten dürfen.

Alle Parteien warfen ihre Wahlprogramme (natürlich in einfacher Form) in unseren Briefkasten. Ein paar davon seht Ihr hier.



In den Wahlprogrammen waren auch gleich die Wahlzettel mit dabei. Die sehen in Schweden so aus
(Auswahl):


Ich kann also die Wahlzettel zu Hause ausfüllen und ins Wahllokal mitnehmen. (Oder man nimmt sich vor Ort aus dem Kasten mit Wahlzetteln aller Parteien die entsprechende "Liste". Da man dabei beobachtet werden kann, nehmen manche Schwedinnen Listen aller Parteien mit.)
Ich habe mich für die vor-Ort-eine-Liste-nehmen-Variante entschieden.
Dann ging ich hinter einen Vorhang, eine Art halbe Kabine. Dort habe ich -von anderen unbeobachtet- meine Kreuzchen auf den Zetteln gesetzt und jede Farbe in einen der erhaltenen leeren Umschläge geschoben.
Meine Stimme abzugeben war das Nächste.
Ich zeigte meine Wahlbenachrichtigung vor und meine Körkort (Führerschein), auf dem auch meine Personnummer steht. (Und die ist bekanntermaßen wichtig.)
Während der Mann nun die Daten in seinem Verzeichnis mit meiner Körkort abglich, schaute die Frau neben ihm, ob ich nicht zwei Zettel in einen Umschlag getan habe. Dafür ist im Umschlag unten ein Halber-Daumennagel-großes Stück ausgestanzt. (Der Umschlag ist unten trotzdem noch zu. 😉)
Als beide fertig waren mit kontrollieren, sagte der Mann die Farbe an, die ich wählen darf, und die Frau warf meine Umschläge in die entsprechenden Urnenschlitze. (Weil durch die Ausstanzung sieht man ja auch die Farbe der Zettel.)
Und dann war ich fertig mit wählen.
Meine Benachrichtigung durfte ich wieder mitnehmen.

So war das bei mir mit dem Wählen in Schweden. 😊

Herzliche Grüßels von Anneke

Samstag, 25. August 2018

Prasselkuchen

In meinem Kopf geisterte schon seit einiger Zeit das Wort 'Prasselkuchen' herum. Streusel und Zuckerguss... Kennt Ihr den? Lecker!
Also suchte ich im Internet nach einem Rezept desselben und machte mich an die Arbeit.
Nur soviel: Streusel und Backen misslangen beim ersten Versuch völlig. 😔 Das war also im wahrsten Wortsinn für die Tonne. 😢

Dann fiel mir ein, dass ich doch noch mein DDR-Backbuch vom 'Verlag für die Frau' habe.


Und natürlich steht da auch Prasselkuchen drin. 😊


Also gab es einen 2. Versuch. Allerdings änderte ich das Rezept dahingehend ab, dass ich a) den Blätterteig nicht selbst machte und b) die Margarine durch Butter ersetzte. 😉

Ihr braucht dazu:


einmal Blätterteig für den Boden


Für die Streusel:
250 g Mehl
125 g kalte Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz

Und für den Zuckerguss:


200 g Puderzucker
2 EL Zitronensaft
ein kleines bisschen Wasser

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Blätterteig in gefällige Vierecke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Aus Mehl, Butter, Salz und Zucker Streusel machen. Mir waren die Streusel zu klein. Also habe ich noch ein bisschen Butter dazu gegeben.

Die Blätterteigvierecke mit Wasser bestreichen.
Dann die Streusel darauf krümeln.


Für ungefähr 20 Minuten in den Ofen schieben.

Den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und bei Bedarf vorsichtig (esslöffelweise) Wasser hinzugeben.
Den Zuckerguss habe ich dann, wie im Rezept beschrieben, auf die noch warmen Teilchen gegeben. Zack. War er weg. Das gefiel mir überhaupt nicht. Vor meinem geistigen Auge musste da sichtbare Streifenglasur drauf sein.
Also ließ ich ich die Vierecke sich abkühlen und machte noch einmal eine reine Zuckerglasur, ohne Zitronensaft.
Und nachdem ich diese dann in Streifen noch einmal über die Streusel gab, sah der Prasselkuchen aus wie in meinem Kopf. 😀


Und wisst Ihr was? Er sah nicht nur so aus, er schmeckte auch so! Juhu! 😃
Er krümelte und prasselte (knackte und knisterte) beim Reinbeißen, so wie es sich gehört! 😋 Herrlich!

Und weil die ganze Sache so babyleicht war und gelang, gehe ich jetzt backen. Ich habe noch einmal Blätterteig da. 😉
Ich wünsche Euch gutes Gelingen!

Sonnige Grüßels von Anneke

PS: Der liebe Besuch aus Deutschland ist mit (Flug-) Verspätung eingetroffen! Yeah! 😁