Freitag, 7. Dezember 2018

Türchen 7


Das heutige Lied ist ein deutsches Lied. Doch ich finde, weil es auf schwedisch gesungen wird, darf es mit in den Kalender. 😊


Herzliche Grüßels von Anneke

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Türchen 6

Ich weiß nicht, was zuerst da war - das Bild oder das Lied. 😊


Tomte(gubbar) sind jedenfalls hier in Schweden die vorweihnachtlichen Heinzelmännchen, die Haus und Hof und die Tiere beschützen und dafür als Gegenleistung von den Menschen Grütze erwarten. 😉 Bekommen sie die nicht, verschwinden sie vom Hof...



Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Chokladcigarrer

Ein Rezept, welches ich schon lange ausprobieren wollte, ist das der "Schokoladenzigarren". Die Weihnachtsplätzchen-backen-Zeit erschien mir genau richtig dafür. Schließlich sind da Nüsse drin. Und Nüsse gehören für mich hauptsächlich zu Weihnachten. 😊

Woher ich es habe? Nun, ihr ahnt es schon. 😉


Für den Teig braucht ihr:


175 g Butter
1 dl Zucker
2 dl (ca. 125 g) gemahlene bzw. fein gehackte Nüsse (hier Wal- und Haselnüsse)
3 dl Mehl
2 EL Milch oder Sahne

Für die Garnierung benötigt Ihr:


50 g Blockschokolade (hier in dunkel)

Backofen auf 175° vorheizen.

Zuerst Fett und Zucker gut verrühren.
Dann die gemahlenen Nüsse und das Mehl zugeben und alles gut miteinander verkneten.
Zum Schluss die Flüssigkeit in den Teig einarbeiten. (Bei mir war der Teig dann super klebrig, so dass ich etwas Mehl zugeben musste.)

Den Teig dann in knapp fingerdicke Teile rollen und aller 5 cm zerschneiden.
Auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgekleidetes Blech legen.
Im Ofen für ca. 12 - 15 Minuten backen.
Abkühlen lassen.
Die Blockschokolade im Wasserbad schmelzen und ein Ende der Zigarren in die Schokolade tunken.
So sieht das Ganze bei mir aus:


Mal wieder weicht das Nachgemachte erheblich vom Original ab.


(Vermutlich war der Teig beim auf-das-Backblech-legen zu weich und ist deshlab etwas zu breit gelaufen.)

Die Chokladcigarrer und JITTERBUGGARE habe ich an einem Backnachmittag bei einer ehemaligen Bekannten gezaubert, während sie Orangenteilchen und Schokolade-Ingwer-Plätzchen gebacken hat.
Das Gesamtergebnis sah so aus:


Natürlich haben wir die Plätzchen geteilt. So sind wir an einem Nachmittag jede zu vier neuen Sorten Plätzchen gekommen. 😀
Das sollten wir zu einer Tradition werden lassen. 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Türchen 5

Neuer Tag - neues Lied.

Doch erst einmal gibt es einen Blick auf leckere, selbst gebackene Plätzchen. 😋


Das heutige Lied wird gesungen von Jussi Björling, einem Opernsänger, der in Borlänge (Dalarna) geboren wurde.


Bis morgen!

Viele Grüße von Anneke

Dienstag, 4. Dezember 2018

Vermischtes 49

Schwibbbogen

Wie Ihr wisst, ist mir der Schwibbbogen mit Klöpplerin, Schnitzer und Bergmännern sehr wichtig. Und jedes Jahr freue ich mich darauf, wenn ich ihn auspacke und wieder aufstellen kann.
Doch passierte, als ich am Sonnabend den Schwibbbogen an machte? Nichts! Gar nichts! Die Birnen brannten nicht. Ein Schock!


Da die ganze Angelegenheit in Reihe geschaltet ist und alle Leitungen innen (oder wie der Sachse sagen würde, "innewändsch") angebracht sind, können wir auch noch nichts sehen. Am Wochenende werden wir wohl mal an das Geleimte ran müssen und es aufbrechen... Und wenn wir nichts ausrichten können...müssen wir notgedrungen einen neuen kaufen. Nächstes Jahr.

Warum mir die ganze Sache außerdem erwähnenswert erscheint, ist, dass in unserer Familie drei weitere Schwibbbögen existieren. Und bei allen Dreien wollten dieses Jahr die Birnen nicht brennen! Da ist doch was faul! Es wurde gebastelt und getan und gemacht. Zwei der Drei gehen schon wieder. Und der Dritte wird auch noch zum Leben erweckt, ist gerade zur Reparatur. Nur meiner...😪
Es scheint sich also innerhalb unserer Familie auf geheimnisvolle Art und Weise ein Schwibbbogenvirus verbreitet zu haben, der sie lahm legt...


Bier

Schon vor einer ganzen Weile erreichte uns eine Bierlieferung.



Die Firmen nutzen, wie man sieht, die "größte Porträtbüste der Welt" für Ihre Zwecke. Ich finde das nicht schlimm. Es ist ja schon einmalig, dass so ein "Nischl", oder offiziell "Karl-Marx-Monument", die Innenstadt ziert. (Mein einer Lieblingsneffe meinte, der Mann gucke grimmig. Da war er noch klein. Also der eine Neffe. 😁 )

Dieses Bier hieß mal anders.


Nur auf der Rückseite erinnert noch etwas an die Anfänge:


"Das Pils der Chemnitzer" habe ich damals mit entwickelt. Ja, Ihr lest richtig. Die Brauerei hat damals 100 Menschen eingeladen, die sich mit ihnen auf den Weg der Bierentwicklung machen.
Ich lernte jede Menge übers Brauen, bekam leckeres Essen und habe den ein oder anderen Schluck Bier getrunken.
Am Ende wurde ich (wie auch andere) demokratisch überstimmt und es wurde ein aromatisierter Hopfen verwendet. Ich hatte mich für einen anderen Geschmack entschieden. Doch so ist das eben.
Wie ich aus Einladungen weiß, die mich erreichten, wird immer mal wieder am Geschmack gefeilt. Auch da werden die "Entwickler" von damals mit einbezogen. Nur mir ist die Anreise leider ein bisschen zu weit. 😉

Schokolade

An sich ist sie nichts besonderes. Schokolade eben.
Doch manchmal ist es eben wichtig, woher sie kommt.
Dieses Mal fand ich im Einkaufsmarkt...


Ja, Ihr lest richtig, das Schokogeld kommt von "Halloren" in Sachsen-Anhalt! 😊 Wieder einmal habe ich mich sehr gefreut, etwas bekanntes hier im Regal zu finden, wie schon damals bei den BADEZUSÄTZEN und voriges Jahr bei den OSTEREIERN. 😀 Und dann muss das auch mit. 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Türchen 4

Neuer Tag, neues Türchen. 😊


Jetzt wird hier mal ein kleines bisschen gemogelt.
Das heutige Weihnachtslied kommt nämlich aus Norwegen. Doch weil mir das Lied so gefällt und weil es ja quasi von nebenan kommt, muss es unbedingt mit in den Kalender. Außerdem gibt es schwedische Untertitel dazu. Also passt das schon und ich erweitere das Thema großzügig auf "skandinavische Weihnachtslieder". 😉


Viele Grüßels aus Dalarna von Anneke

Montag, 3. Dezember 2018

Jitterbuggare

Diese Kekse mit dem seltsamen Name hatten wir vor kurzem auf einer Julmässa gekauft. Da sie uns sehr gut schmeckten, traute ich mich ans Nachmachen.
Das Rezept habe ich mal wieder aus "Sju sorters kakor".


Für den Teig (Mürbeteig) braucht Ihr:


4,5 dl Mehl
1 dl Zucker
200 g Butter (oder Margarine)
1 Eigelb

Für die Füllung braucht Ihr:


1 - 2 Eiweiß
1 dl Zucker

Ofen auf 175 ° vorheizen.

Mehl, Zucker, Butter und Eigelb zu einem Teig verkneten. Kalt stellen.

Die Eiweiße zu einem Schaum aufschlagen und dann langsam den Zucker dazu geben und gut verrühren.

Den Teig in zwei Teile teilen.
Jedes Teil (nacheinander) ca. 0,5 cm dick ausrollen auf 16 x 30 cm.
Auf die eine Hälfte des Teiges nun die Füllung geben und zu einer Rolle formen.
Mit dem 2. Teil Teig ebenso verfahren.
Beide Rolltorten auf ein Brett legen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. (Der Teig ließ sich be mir schlecht rollen. Er riss an einigen Stellen ein. Und rund ist wirklich auch anders. 😉)

Außerdem habe ich beim Herausnehmen nicht aufgepasst und zack! ist mir ein Milchkarton auf eine Rolle gefallen und hat sie an einer Stelle platt gedrückt. 😧


Nun werden die Rollen in ca. 1 cm breite Scheiben geschnitten und auf ein Backblech mit Backpapier gelegt.


Dann ab damit in den Backofen für 12 - 15 Minuten.


Meine Teigplatten waren 30 cm lang, jedoch waren sie breiter als die vorgegebenen 16 cm. (Habt Ihr beim Plätzchen machen ein Lineal dabei??) Deswegen ist der Teig um die Füllung herum etwas dicker.
Ach ja, so sehen die im Original aus:


Irgendwie anders.
Meine schmecken trotzdem gut, auch wenn sie anders aussehen. 😊

Gutes Gelingen für Euch!

Herzliche Grüßels von Anneke

Türchen 3



Das heutige Türchenlied hörte ich zum ersten Mal in dem Film "Wie im Himmel". Das ist schon lange her. Damals war mir noch nicht klar, dass es ein Weihnachtslied ist. Mittlerweile weiß ich es. 😉



Herzliche Grüßels von Anneke

Sonntag, 2. Dezember 2018

Türchen 2

Die Idee mit dem "musikalischen Adventskalender" fiel mir gestern spontan ein.
Und nun bin ich gespannt, ob ich tatsächlich 24 schwedische Weihnachtslieder für Euch finde. 😉



Da es gestern ziemlich peppig zuging, wird es heute etwas ruhiger.
Heute spendiere ich Euch mein Lieblingslied mit Nils Landgren und seinen Freunden, nämlich "Jul, jul, strålande jul"


Es tauchte hier auf dem Blog schon auf. Doch noch nicht in (m)einem Adventskalender.
Und weil ich den Text so schön finde und weil heute der 1. Advent ist, gibt es die deutsche Übersetzung dazu.

Weihnacht, strahlendes Fest

Weihnacht, strahlendes Fest,
Glanz über weißen Wäldern.
Krone des Himmels mit funkelndem Schein.
Leuchtende Bögen in jedem Heim,
Psalm, der gesungen wird von Zeit zu Zeit,
ewige Sehnsucht nach Licht und Fried!
Weihnacht, strahlendes Fest,
Glanz über weißen Wäldern.

Komm, komm, segnende Nacht,
senk deine weißen Schwingen
über manch' Lärm und Verwundung durch Streit,
über das Seufzen der Menschen voll Leid,
über die Meinen, die geh 'n zur Ruh,
über all jene ohn' Hab und Gut.
Komm, komm, segnende Nacht,
senk deine weißen Schwingen.   (UHR-Verlag, Weihnachtslieder in Schweden - Julvisor i Sverige)

Herzliche Adventsgrüßels von Anneke

Samstag, 1. Dezember 2018

Pfefferkuchenhöhlen mit Dumlefüllung und Türchen 1

Oder wie sie auf schwedisch heißen "Pepperkaksgrottor med Dumlefyllning".
Dumle sind diese Karamelldinger, die der Liebste sehr mag. Und wenn ich die in Weihnachtsplätzchen einbauen kann...bitteschön.

Ihr braucht dazu:

 

200 g Butter
1 dl Zucker
5 dl Mehl
2 TL Vanillezucker
2 TL Pfefferkuchengewürz
14 Dumle

Ofen auf 175° vorheizen.

Zuerst alle trockenen Zutaten verrühren.
Dann die Butter dazu geben und zu einem Teig verkneten. Diesen wird für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt.

Nun die Dumle halbieren.

Den Teig nach der Stunde aus dem Kühlschrank nehmen und in zwei Hälften teilen.
Erst die eine Hälfte und dann die andere in Rollen formen und daraus gleichmäßige Stücke abstechen.
Aus den Stücken Kugeln formen, in die Mitte eine Mulde drücken und darin den halben Dumle plazieren.
Diese Teilchen nun auf ein Backblech mit Backpapier setzen...


...und ab in den Ofen damit. (Ich habe sie weiter auseinander gesetzt, weil ich dachte, sie laufen etwas breit. Taten sie jedoch nicht. Also kann man sie enger nebeneinander setzen. 😊 )
Das Blech in die Mitte des Ofens schieben und für ca. 10 bis 13 Minuten backen.

Fertig!


Mir sind sie ja durch die Dumle zu süß. Doch der Liebste sagt, dass sie gut schmecken. Dann passt das schon. 😉

Ich wünsche Euch gutes Gelingen!

Herzliche Grüßels von Anneke

PS1: Natürlich habe ich meine Mürbeteigplätzchen schon fertig.


PS2: Ich befinde mich in einer Art Backwahn. Ich habe mir viele Plätzchenrezepte heraus gesucht, die ich noch machen werde. 😀 Also kommen da noch ein paar... 😉

Jeden Tag ein schwedisches Weihnachtslied (Hoffentlich gibt es so viele. 😉) für Euch, quasi ein musikalischer Adventskalender für Euch. Von mir. 😊