Sonntag, 12. April 2015

Frühling in Dalarna - Jetzt wirklich!

Ja, jetzt kommt er wirklich, der Frühling! Ihr fragt Euch, woran ich das fest mache?
Nun nicht nur an den Krokussen, die ich Euch schon gezeigt habe und die immer noch ihre Blütenpracht zeigen.


Ich mache es nicht an dem einen Schneeglöckchen, welches sich durch das alte Gras durch gewurschtelt hat, fest.


Auch die vielen blauen Blumen in unserem Garten, die sich rasant ausgebreitet haben, sind kein Frühlingsindiz.




Die 18 Grad auf dem Thermometer deuten auf Frühling hin, überzeugten mich jedoch nicht ganz.
Auch die mittlerweile fünf Spitzen, die aus der Erde mit Holzumrandung hervor-sprießen sind kein eindeutiges Indiz für den Frühlingsbeginn.

Suchbild: Finde die fünf Spitzen. :-)

Selbst das frische grüne Gras (Meine Güte ist das ein schönes Grün!) überzeugt mich nicht 100%ig!


Wisst Ihr, was bzw. wer mich überzeugt hat? Wollt Ihr es tatsächlich wissen?
Es waren zwei dicke Hummeln, die mir die Gewissheit gaben, dass jetzt der Frühling beginnt!! :-) Hummeln sind für mich die ultimativen Frühlingsstarter! Leider waren sie zu schnell, als das ich sie hätte fotografieren können. Und dann war da noch ein Schmetterling, der ganz aufgeregt durch die Sonne flatterte. Mehr Frühling geht nicht! ;-)

In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen wieder etwas zurückgehen, nachts auf -1 ° C, am Tag sollen es nur noch 12 Grad und drunter sein. So lange meine Blumenspitzen nicht drunter leiden (..Daumendrück..) sollen sie doch machen. Frühling ist es für mich trotzdem. :-)

Frühlingshafte Grüßels von Anneke

Freitag, 10. April 2015

Fundstücke 1

Wie ich schon schrieb, bauen wir unser Häuschen um. Bei so einem Umbau gibt es viel zu finden. Ich habe mir vorgenommen, Euch auch an den Hausfund-stücken teilhaben zu lassen. Auch hier gibt es wieder keine bestimmte Reihen-folge. Das, was mir gefällt und was ich interessant finde, zeige ich Euch. 

Als wir die Isolierung aus der Dachspitze herunter holten, klirrte es immer wieder. Das waren keine Nägel oder so etwas. Nein. Es waren Flaschen. Flaschen, in denen sich vor langer Zeit Alkohol befand. Und wie das so ist, haben wir diese natürlich gesammelt. Immerhin ist es etwas Altes. ;-)
Am Ende waren wir erstaunt, wie viele Flaschen da zusammen gekommen sind. Und wir hatten auch etwas Bedenken. Kann man mit dieser Menge Alkohol im Blut überhaupt ordentlich bauen?



Glücklicherweise fanden wir auch Dosen, in denen sich einmal etwas Essbares befunden hat. Auch wenn trink- und essbares in keinem Verhältnis stehen… ;-)


Wann die Flaschen auf den Dachboden gelangten können wir nur vermuten. Wir schätzen, es war 1962, als der Schornstein neu gemauert wurde. Vielleicht auch ein paar Jahre später. Ich habe versucht, anhand der Flaschenprägung (am Boden) mehr heraus zu finden. 
Über die Vin- & Spritcentralen gibt es einiges im Internet zu finden. Doch von wann bis wann genau das „Explorer Vodka“-Etikett von unseren Flaschen eben diese zierte, fand ich nicht heraus. Schade. Das Etikett hat sich im Laufe der Zeit nämlich verändert. Das Wikingerschiff ist immer abgebildet. Allerdings wurde es zwischenzeitlich stilisiert. Auf unseren Flaschen ist noch das Wasser zu sehen. Dann waren nur noch das große Segel und das Mastfähnlein abge-bildet. Das könnt Ihr hier sehen -> EXPLORER VODKA Heutzutage sieht das Etikett wohl so aus -> Neuestes Etikett Und bei letzterem könnt Ihr auch sehen, wat dat Zeugs kostet...

Detektivische Grüßels von Anneke

Donnerstag, 9. April 2015

Schlüsselbrett

Heute habe ich mal wieder etwas selbst Gemachtes für Euch. Diese "Umar-beitung" ist allerdings schon ein Stückchen her. 

Auf einem Trödelmarkt in Deutschland habe ich einen Garderobenhaken für kleines Geld erstanden. Mir war klar, dass er bei mir ein Schlüsselbrett werden würde. ;-) Allerdings gefiel mir die Farbe nicht sonderlich. Doch das sollte kein Problem sein. ;-)


Erst hieß es jedoch erst einmal, die alte Farbe entfernen. Ich bekam von einem Bekannten so Entfernerzeugs, mit dem die alte Farbe wirklich gut ab ging. 


Die Löcher von der alten Halterung verschloss ich mit Holzkitt. Als der trocken war, musste ich ihn ein wenig glatt schleifen… 


Dann strich ich vor. Fragt mich nicht, mit was. Es war jedenfalls weiß. Und es vertrug sich nicht mit meiner roten Farbe. Das stellte sich letztendlich als gut heraus, denn so entstanden die weißen Ränder in den Rillen, die mir sehr gut gefallen. ;-)


Anschließend befestigte ich die neuen Aufhänger und klebte auf den Rücken des Schlüsselbrettes (zwecks Tapetenschonung) noch Filz auf.


Nun konnte ich die alten Haken wieder auf dem Brett befestigen. Mit den alten Schrauben. Fertig sah das Ganze dann so aus:


Und in der alten Wohnung sah mein jetzt rotes Schlüsselbrett bestückt so aus.


Natürlich hat das Brett auch im Häuschen einen Platz gefunden. Allerdings ist das ein temporärer Platz. Deswegen gibt es davon kein Bild. ;-)


Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 8. April 2015

Frühling in Dalarna

Es scheint so weit zu sein! Der Frühling hält Einzug in Dalarna! Juhu!

In unserem Grundstück gibt es ganz viele verschiedene Sorten Krokusse. Und weil ich mich so darüber freue, die verschiedenen Farben, dass sie blühen, las-se ich Euch an meiner Freude teilhaben, auch wenn Krokusse keine sonderlich außergewöhnlichen Pflanzen sind. ;-)





Auch das Thermometer sagt, dass es so weit ist. ;-)


Und Tataaaaaa! selbst in meiner Erde mit Holz drumherum gibt es doch noch Leben! Wer hätte das gedacht?! Ich jedenfalls nicht. Doch jetzt! Nun steigt bei mir natürlich die Neugierde, was da aus den (bisher) zwei Spitzen entstehen wird. Schaun wir mal! ;-)



Der große Mitbewohner erzählte mir gestern, dass der See, den ich am Sonn-tag fotografiert habe, seit gestern keine Eisschicht mehr hat. Die Sonne hat jeden Tag mehr Kraft. 

Frühlingshafte Grüßels von Anneke

Dienstag, 7. April 2015

Orsa Raubtierpark (Rovdjurspark), ehemals Bärenpark (Björnpark), Teil 2

Als nächstes sollten und wollten wir Sibirische Tiger sehen. Erst einmal sahen wir wieder nur Schnee und Bäume! 
Um wenigstens den Ausblick auf Dalarna und den Siljansee voll auskosten zu können, gingen wir auf die Aussichtsplattform. Von dort aus guckend, entdeckte der große Mitbewohner einen herum liegenden Tiger. Der zeigte uns natürlich den Rücken. Naja, ein schöner Rücken kann auch entzücken. ;-) Egal, wir haben einen Sibirischen Tiger gesehen. Schön. Dann kam jedoch noch ein anderer, größerer Tiger angelaufen. Was heißt hier angelaufen!? Er schritt voran und erinnerte mich damit eher an einen König denn an ein Tier! Majestätisch irgendwie, wie er sich bewegte. Auch er legte sich dann nieder – mit dem Rücken zu uns. Also habe ich ein Rückenbild von ihm. Die riesige Tatze ist so überhaupt viel besser zu sehen.


Plötzlich – kleines Gehege. Angeblich sollte hier drin der Berguv (Uhu), das Landskapsdjur Dalarnas leben. Ich sah nix, trotz genauem Schauen meiner-seits. Und wer entdeckte dann doch noch die sich versteckenden zwei Uhus? Richtig. Der große Mitbewohner. Immer er. ;-( Ich will auch mal die Entdeckerin sein. ;-) Weils sie sich aber so gut versteckt haben, hat meine Kamera das Knipsen verweigert. ;-)

Weiter geht’s mit uns! Da! Ein kleines und ein großes braunes Etwas! Ein kleiner Braunbär versuchte übermütig, mit dem großen braunen Bären (Mama?) zu spielen. Diese ließ sich auch darauf ein und es entstand ein wildes Getümmel von rollenden Bären! Daraufhin kamen noch zwei weitere kleine Bären angerannt! Herrlich, wie das aussah! Nun balgten sie sich alle mitein-ander! Ich habe herzhaft gelacht über diese Fellkugel! :-) 
Der frechste kleine Bär versuchte dann, sich von der Mama fangen zu lassen. Die rannte auch hinterher! Doch plötzlich bog der kleine Bär rechts ab und Mama lief weiter gerade aus. Die Masse so plötzlich abzubremsen war wohl doch nicht so einfach. Ein bißchen machte sie dann einen eingeschnappten Eindruck, denn sie ließ alle drei Kleinen einfach links liegen.;-) 
Der kleine braune Bär zeigte uns indes noch weitere Beweise seines Übermu-tes. Er grub mit seinen Tatzen im Schnee und steckte seine Nase tief hinein! Als er nix fand, setzte er sich auf einen Schneehaufen und stützte sich mit einem Arm darauf ab – herrlich! Dann noch ein Versuch, eine große Tanne umzustürzen, indem er an einem Ast zog. Misslungen. Macht nix. ‚Mal sehen, welchen Blödsinn ich noch anstellen kann.‘ schien er zu denken und stob zu seinen Geschwistern davon. Ich hatte das Gefühl, die kleinen Bären hatten ei-nen Sauerstoffüberschuss bekommen, als sie aus dem Winterschlaf erwach-ten. Vielleicht hatten sie auch einen Pups im Kopf, so übermütig wie sie waren. ;-) Und ich stellte mir mit einem Grinsen im Gesicht die Frage, wie die wohl Winterschlaf gehalten haben. Ständiges Erwachen und die Frage an die Mama: „Dauerts noch laang?“ :-)

Freches Bärenkind. Neuen Blödsinn überlegend. Im Hintergrund: liegende Mama.

Dann kamen wir ans Wolfsgehege. Wir sahen nur einen Wolf und überlegten, wie viele wohl in diesem riesigen Gehege leben? Plötzlich kamen noch drei andere Wölfe angelaufen. Sie hielten großen Abstand zum Ersten und uns fiel ob dieses freiwilligen Zeigens ein, dass die Frau an der Kasse etwas davon gesagt hatte, dass wir 15 Uhr an dieser Stelle sein sollen. Die Brücke ist die Fütterungsstelle! Also warten wir hier noch die 15 Minuten. Das wollten wir dann doch noch sehen! So mit Abstand und aus der Entfernung sah das kleine Rudel wirklich schön aus. Auch hier gab es am heutigen Tag nur Godis, die dennoch voller Freude gefangen wurden – direkt aus der Luft, mit Aufsetzer.

Bild geht zu vergrößern. Von unten: älteres Kind, Papa, jüngeres Kind, Mama

Links: jüngeres Kind, daneben Mama



Das Gelände des Rovdjurpark ist riiiiiiiesig, 325 000 m²! Also sind es die Gehege für die Tiere für meine Begriffe auch. Ich habe hier mal einen Fotoversuch, Euch einen Teil zu zeigen.

(Das Bild kann man vergrößern)

Wenn Ihr bei dem Bild genau hinschaut, dann seht ihr ungefähr in der Mitte einen roten Punkt. Etwas unterhalb könnt Ihr nach links und rechts guckend, den Zaun erkennen.
Dieses eine Gehege ist für eine Bärensorte. Allerdings seht Ihr nur einen Teil. Es ist wirklich groß. Deswegen ist es auch manchmal gar nicht so einfach, die Tiere zu finden.

Hier gibt’s einen Blick auf den Siljan – von einem Aussichtsturm aus.


 Und hier könnt Ihr das schöne Dalarna sehen bzw. einen Teil davon. :-)


Als wir den Rovdjurspark verließen, dachte ich nicht mehr, dass der Eintritt teuer ist. Für die Art der Tierhaltung finde ich den Preis angemessen.
Solltet Ihr einmal in der Nähe sein, dann macht dort unbedingt einen Zwischenstop!

Wir hatten Glück – es waren nicht sehr viele Menschen unterwegs (ist im Sommer sicherlich anders) und wir hatten sonniges, schönes Wetter und damit einen wunderbaren Blick auf/über Dalarna von den Aussichtsplattformen im Park! Und wir haben beschlossen, dass wir auf alle Fälle einen zweiten Besuch starten werden, auch wenn wir noch nicht genau wissen, wann das sein wird. Vielleicht sind dann noch mehr Bären zu sehen. Doch auch so hat sich der Besuch richtig gelohnt!! :-)

Auf dem Heimweg habe ich mal schnell noch einen noch zugefrorenen See am Wegesrand für Euch fotografiert. Denn in den kommenden Woche wird wohl auch der letzte See völlig auftauen...


Immer noch Orsa-begeisterte Grüßels von Anneke

Montag, 6. April 2015

Orsa Raubtierpark (Rovdjurspark), ehemals Bärenpark (Björnpark), Teil 1

Unser ostersonntäglicher Ausflug führte uns in die Fast-Mitte von Dalarna, nach Orsa. Dort befindet sich der Rovdjurspark (Raubtierpark). Angelegt als Björnen-park (Bärenpark) wurde er erweitert und hat nun mehr zu bieten als Bären. ;-)

Schon die Anreise (2,5 h) war schön. Schauen in die Landschaft, Hügel, Berge, Wälder. Dalarna ist einfach schön, auch wenn es noch nicht grün ist. Natürlich durfte unsere Baustelle auch an diesem Tag nicht fehlen, an unserem freien Tag nicht und auch, wenn wir heute dorthin keinen Schritt setzen wollten. Wir brauchten Material -> unterwegs eingekauft.

In Orsa angekommen suchten wir erst einmal den Weg. Weil dort noch viel Schnee lag, war die Straßenführung ein klein wenig anders als auf der Karte. Einmal mitten zwischen Skifahrern wenden. Dann bis auf die Spitze des Berges gefahren und wieder wenden, um uns dann doch durch die Skifahrer durchzu-schlängeln…und richtig zu sein.
Zwischendrin hab ich dann mal schnell Fotos gemacht…wegen viel Schnee und beweisen so. ;-)

Skihang

Skilift über die Straße

Wintercamping von Skihangfahrern

Der Eintritt kostete 205 SEK. Pro Person. Mir blieb erst einmal die Luft weg… Es wurde uns  mitgeteilt, dass die Braunbären noch Winterschlaf halten. Gleichzeitig motivierte die Kassiererin uns mit den Worten „Wir rechnen damit, dass sie dieses Wochenende aufwachen.“
Reizende Aussichten. ;-) Dann ab mit uns in den Park.


Wir hatten Glück und erlebten noch, wie der Luchs Godis von einer Pflegerin bekam. Godis sind eigentlich Süßigkeiten. Hier waren es kleine Stücke Fleisch. :-) Richtiges Essen gibt es nur aller zwei Tage… Und aller zwei Tage gibt es Godis…wohl um den Luchs zu den Besuchern zu locken. ;-) Schön sah er aus, wie er sich so im Schnee bewegte. Und wie ein Mensch versuchte er, in schon vorhandene Spuren zu treten.


Vorbei am Vielfraß (den wir nicht sahen) liefen wir in Richtung Braunbärgehege Nr. 1. Ich jammerte etwas herum, dass der ja noch Winterschlaf hält und wir ihn dann also nicht sehen. Der wandelnde braune, fellige Berg, der sich da in Rich-tung kleines Wasserloch bewegte, stellte sich dann jedoch als schon aufge-wachter Braunbär heraus. Die Langsamkeit, mit der er einen Schritt vor den anderen setzte, und die Vorsicht, die er beim Rein und Raus am Wasserloch walten ließ, deutete darauf hin, dass er wohl noch nicht sooo lange munter war. ;-) Es war jedenfalls schön, ihn von so nah (ca. 4 m) sehen zu können – mit einem kleinen und einem sehr großen Zaun dazwischen. :-)


Unser Weg führte uns weiter zu den Eisbären. Von der Ausstellungshalle aus konnten wir einen sehen. Doch er war so weit weg. Also hieß es, den Weg su-chen, wie wir dahin kommen. Dank des großen Mitbewohners und seiner Logik war das kein Problem. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir wohl ur-plötzlich auf dem Skihang gestanden. (Das ist natürlich völlig übertrieben! ;-) ) 


Da unten das Häuschen....Eisbären... ;-)

Also runter den Berg mit uns...
Glücklicherweise konnten wir dann zwei Eisbären sehen, die miteinander spiel-ten. Halt. Wir sahen nur einen Eisbär. Von dem anderen sahen wir lediglich Schnauze und Pfoten, die er -in einer Kuhle mit Stroh liegend- ab und zu abwehrend von sich streckte. Die beiden hatten auf alle Fälle Spaß. :-)


Wir hatten weniger Spaß, als wir nämlich den Hügel wieder hoch mussten. :-(

Im nächsten Gehege sah ich erst einmal nichts außer Schnee und Bäumen. Ich wunderte mich etwas, warum da Leute in den Schnee schauten. Doch beim näheren Herankommen stellte ich fest, dass da doch ein Tier lag. Und zwar auf einem Betonetwas, von dem man aus offensichtlich einen schönen Blick hatte. Wie der Persische Leopard da so lag…auf mich machte er einen etwas gelang-weilten Eindruck. Seine Gedanken könnten gewesen sein: ‚Die Menschen wieder. Sie langweilen mich, wie sie mich anschauen. Ich soll in ihre Kameras schauen? Ich werde ihnen eins husten und absichtlich in die andere Richtung gucken. Ach! Jetzt versuchen sie, mich mit Geräuschen auf sich aufmerksam zu machen? Sie denken, das funktioniert? Dann tu ich mal so und gucke hin, damit sie zu Hause stolz erzählen können, mit ihrem Schnalzen hätten sie gemacht, dass ich hinschaue. Menschen! Pö! Langweilig!‘ 


Ende Teil 1, Die Fortsetzung folgt morgen.

Begeisterte Grüßels von Anneke

PS: Allerherzlichste Geburtstagswünsche für Dich, lieber R.! :-)



Sonntag, 5. April 2015

Ostersonntag

Wir haben uns heute baustellenfrei genommen und werden einen Ausflug machen. Wohin es geht verrate ich noch nicht. Sollten die Bilder etwas werden, die ich vorhabe zu machen, dann zeig ich sie Euch....vielleicht. ;-)

Ein Blick auf unsere gesamte österliche Dekoration im Haus. ;-) Besser als nix.




Habt einen schönen Ostersonntag! Viel Spaß beim Ostereiersuchen (gehabt zu haben)!

Vorfreudige Grüßels von Anneke

Samstag, 4. April 2015

Fußbodenneubau

Nachdem ich ja des Öfteren unseren Umbau in der oberen Etage erwähnt habe, sollt Ihr nun etwas mehr darüber erfahren.

Unser Häuschen ist ca. 1908 erbaut wurden. So ganz genau wissen wir das noch nicht. Im oberen Bereich wurde (so lässt eine gefundene Jahreszahl vermuten) das letzte Mal 1962 etwas verändert. Isolation war kaum vorhanden, die Aufteilung des Raumes war ungünstig. Also haben wir beschlossen, umzu-bauen. Erst einmal machen wir das oben, wo unser Wohnzimmer entstehen soll.

Als (für mich) Hauptmaßnahme haben wir als letztes den Fußboden begradigt. Ihr erinnert Euch an Kutterspån und Schrauberarm? Ich zäume mit dem Zeigen also das Pferd quasi von hinten auf. Das zuletzt gemachte wird zuerst gezeigt. Wenn es die Zeit hergibt, werde ich Euch auch Zwischenschritte oder den Urzustand zeigen. Mal sehen. Jetzt zeige ich Euch jedenfalls erst einmal die „Fußbodenwerdung“. ;-)

Auf dem 1. Bild könnt Ihr recht gut erkennen, wie schief der Boden ist. Alles, was rollen kann, trifft sich in der Mitte, beim Schornstein. ;-) Der Höhenunter-schied, den wir „überwinden“ müssen, beträgt 27 cm. Das zeigt auch der Kleber am Schornstein. Den haben wir nach ersten Fadenmessergebissen mal dort hin geklebt, dort werden dann die Spanplatten aufhören, wenn wir fertig sind. ;-)
Gleichzeitig ist das das Bild, in welchem Ihr den Außenrahmen für den Fußbodenaufbau an den Wänden sehen könnt.


Das nächste Bild zeigt die Querverstrebungen innerhalb des Rahmens. Die hat der große Mitbewohner geschraubt.


Jetzt seht Ihr die Zwischenstücke in den Querverstrebungen im Rahmen. Ab da habe ich geschraubt wie eine Weltmeisterin. ;-)


Das nächste Bild zeigt die Kutterspån, ein Teil ist bereits verdichtet, ein Teil nicht…Ich sage nur ca. 15 m³…


Nach der Verdichtung (per Hände, Füße und Körpereinsatz) und mit schon wartenden Spanplatten. Seht Ihr den Kleber am Schornstein noch? Genau gemessen nennt man das. ;-)


Die Späne sind weg und auch die Fenster haben ihren Fußboden erhalten. YEAH! Der Kleber am Schornstein endet exakt mit den Spanplatten. :-)


Was als nächstes kommt? Nun, alle Fenster werden mit MdF-Platten verkleidet und wir legen Kabel für Strom und Licht (Lichtkabel liegen. Erledigt.).

Heute wirklich Stromkabel-verlegende Grüßels von Anneke


Freitag, 3. April 2015

Karfreitagseinkauf

Wir waren heute einkaufen. Ja, heute.
Ich war auch überrascht, da ich das aus Deutschland nicht kenne.
Die meisten Läden in Schweden haben heute offen – nicht so lange wie sonst, aber immerhin. Wir haben 10 bis 14 Uhr und 11 bis 15 Uhr gesehen und in diesem Rahmen bewegen sich wohl die Geschäfte, die offen haben.

Der Tag heute heißt hier nicht Karfreitag sondern „Lång fredag” – warum auch immer. Das habe ich noch nicht herausgefunden. Und auch am Ostersonntag und –montag haben die meisten Läden verkürzt auf. Nun, uns ist es recht, da die Öffnungszeiten unseres Lieblingsbaumaterialieneinkaufsladens den Arbeits-zeiten des großen Mitbewohners diametral entgegengesetzt sind. (Kleiner Insi-der: Der gehört uns bald genau so wie mir der Autoreparaturservice mit vorn A.T. und hinten U. ;-) )

Viele Schweden sind schon gestern über das lange Wochenende verreist. Solche Autoschlangen bin ich in Schweden gar nicht gewohnt. Und der Rest schient heute bei BYGG*MAX gewesen zu sein. Und wir waren mittendrin. ;-)

Mutti und Vati - so langsam gewöhne ich mich wohl daran, dass meine Paula manchmal zum Lastenesel umfunktioniert wird. Und auch an das Fahren mit offener Heckklappe scheine ich mich zu gewöhnen. Ich fahre auch nicht mehr wie eine Schnecke, wenn die Klappe offen ist…

Und so sah die beladene Paula dann aus:



Heute ist für den großen Mitbewohner und mich Strippenziehtag, das heißt, wir verlegen die Stromkabel und bringen die Dosen an. Anschließen wird das Ganze dann unser Elektriker, wenn er aus dem Osterurlaub zurück ist, das machen wir nicht selber. Denn wie hat mein Opa, seines Zeichens Elektriker, immer gesagt? "Sachen mit Strom dürfen nur Fachleute machen." Und weil ich Respekt vor Strom habe, halte ich mich schon seit Jahren dran und mache außer an Lüsterklemmen rumschrauben nix mit Strom. ;-)

Stromkabel-verlegende Grüßels von Anneke

Mittwoch, 1. April 2015

Vermischtes 3

Personnummer

Ich habe meine Personnummer (gesprochen wird es Perschunnummer) gestern bekommen! Schon wieder Yeah! :-)

Ihr fragt Euch, wozu die wichtig ist? Nun, mit dieser können wir nun auch die Paula um- und anmelden nach Schweden. Wir hätten das auch über den großen Mitbewohner machen können. Doch der kleine Unterschied besteht darin, dass dann die Paula als Importfahrzeug gegolten hätte und noch eine Stange Zoll nachzuzahlen gewesen wäre. Mit mir und meiner Personennummer ist das einfacher, weil das Auto als Umzugsgut gilt. Das wird auch eine größere Aktion mit dem Ummelden… Ich werde davon berichten. ;-)

Alkohol

Nach einem Besuch im Systembolaget haben wir festgestellt, dass es auch Bier gibt, welches die 2-€-Marke unterschreitet. ;-) Der halbe Liter schwedisches Bier kostet 13,50 SEK. Ich weiß jetzt nicht, ob mit oder ohne Pfand…
Dafür habe ich mich spontan entschieden, in Schweden das Machen einer Eier-likörtorte, wie sie meine Schwester T. so vortrefflich zubereitet, erst einmal weg-fallen zu lassen. Eine Flasche Eierlikör der Marke mit dem „Ver“ vorne dran und dem folgenden „porten“ kostet unschlagbare 180 SEK. Meine Güte! Dat ist mir zu viel für einen Kuchen. :-(

Wetter

Heute ist feiner Sonnenschein bei uns. Allerdings war es um sieben draußen weiß. Nicht schneeweiß. Sondern die-Feuchtigkeit-vom-gestrigen-Regen-ist-gefroren weiß. Nachts sind es um die - 2°, tagsüber steigt das Thermometer auf 8 bis 9 °. Gestern wechselten sich blauer Himmel mit weißen Wolken und Regen ab. Solch einen Sturm, wie er Deutschland heim suchte, gab es hier nicht. Aktueller Thermometerstand mit Sonnenbestrahlung: 13 °.
Die Temperaturen sind allerdings nicht sonderlich förderlich für mein kleines Beet. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.

Erde in Holzumrandung mit verwehten Kutterspån

Die Erde ist gefroren. :-( Falls sich Blümchen schon bis in selbige vorgearbeitet hatten, befürchte ich das Schlimmste… :-(
Außerhalb des Beetes wagen sich kleine blaue Pflänzchen in die Kälte. Die, die ihre Köpfchen schon zu weit hoch streckten, da sehen die Blüten nicht mehr gut aus...

Das rechte Blümchen ist dahin....

Mutige Blümchen

Am Osterwochenende sollen die Tagestemperaturen auf 5 ° sinken. Schauen wir mal.

Fröstelnde Frühlingsgrüße von Anneke