Dienstag, 21. April 2015

Gardine mal anders

Heute gibt es mal einen Rückblick in meine letzte Chemnitzer Wohnung.

Dort gab es eine Balkontür, die ich nie öffnete und dieser gegenüber ein Haus, dessen Mitbewohner, wenn sie gewollt hätten, durch eben diese Balkontür in meine Wohnung hätten gucken können. Außerdem befand sich die Türe auf der Südseite. So musste auf Grund mindestens akuten Sonneneinfalls eine Gardine her. Das sah dann so aus:


Diese Gardine zog ich nie auf. Irgendwann fand ich ihr Aussehen allerdings nicht so toll.
In den Weiten des internationalen Netzes ließ ich mich mal wieder inspirieren…

Als ich für ein anderes Projekt bei diversen Loppisbesuchen in Schweden viel zu viele und auch zu große Deckchen gekauft hatte, blieben diese quasi für den Vorhang übrig. Vorher spannte mir meine Mutti die Mitbringsel jedoch und brachte sie wieder in Form.


Ich machte mich also an die Arbeit und nähte die Deckchen auf und schlug zwei Fliegen mit einer Klappe: Sonne/Nachbarn abgewehrt und schickes Aussehen. :-)
Über das Ergebnis freute ich mich sehr und fand es toll! (Finde ich übrigens immer noch..grins..)


Bei meinem Umzug wurden Gardine und Deckchen getrennt. Ob und wie es eine Vereinigung geben wird, weiß ich noch nicht. Schaun wir mal.


Überlegende Grüßels von Anneke

Montag, 20. April 2015

Auto ummelden - Teil 1

Die Ummeldung begann damit, dass wir im Internet das Formular für die Ummeldung von Paula ausfüllen wollen. Dazu ist natürlich meine Personen-nummer notwendig. Ich sagte sie dem großen Mitbewohner und der gab sie ein. Leider ging da etwas nicht und es erschien, dass wir bei Transportstyrelsen an-rufen sollen.
Das tat der große Mitbewohner am nächsten Tag.
Die Frau am anderen Ende konnte meine Personennummer nicht finden und wir befürchteten schon, dass ich offiziell noch nicht geführt werde… Also wollte der große Mitbewohner am nächsten Tag beim Skatteverket anrufen und nach-fragen, ob sie evtl. meine Personennummer nicht korrekt sei. Zum Glück hatte er das erst am nächsten Tag vor... ;-) Denn abends fiel sein Blick auf meine Personennummer. Und dann auf seinen Zettel mit der von mir angesagten. Die stimmten nicht überein, ich hatte die Zahlen vertauscht. :-(

Am nächsten Tag gab es also wieder ein Anruf beim Transportstyrelsen - mit der richtigen Personnennummer. Ich wurde gefunden. Und es sollte jetzt per Internet gehen wurde gesagt. Das tat es gestern auch.
Wir druckten den Antrag und füllten ihn aus.
Außerdem wollten sie den Kaufvertrag haben. Ich erschrak. Hatte ich den vielleicht mit vielen anderen Sachen entsorgt??? Blättern in meinem Ordner – Nein! Da ist er noch! Der Kaufvertrag von Paula von 2004! Es waren wohl sen-timentale Gründe, die ihn mich hatten aufheben lassen. Was für ein Glück, dass ich manchmal sentimental bin! ;-)
Kopie gemacht, Antrag beigelegt.
Dann stand da, dass wir den Fahrzeugschein mit einschicken sollen. Wie jetzt? Den Fahrzeugschein von Paula?? Wegschicken?? Das Original?? Von meinem Auto?? Der große Mitbewohner sah das Erschrecken in meinem Gesicht. „Ohne Original geht das nicht.“ Wenn es denn sein muss! :-( Also machten wir uns eine Kopie, damit ich etwas in der Hand habe.

Ich dachte nun, wir seien fertig. Nein, die wollten noch mehr! Auch die Zulas-sung im Original muss beigelegt werden! Die auch noch?? Kopfschüttelnd stand ich da. Alle Papiere wegschicken!? Datn Ding! :-(( Da mir aber nichts anderes übrig blieb…fügte ich mich. „Aber wir schicken das dann per Einschreiben, nicht einfach nur so….wegen verloren gehen und so.“ hauchte ich dem großen Mit-bewohner entgegen. Der erklärte sich einverstanden.
Bevor das Transporstyrelsen sich jedoch meinem Formular widmet, möchten sie Geld sehen. Und das möchten sie weder in bar oder per Scheck dem Um-schlag mit dem Antrag beiliegend sondern per Banküberweisung haben.
Also überwies der große Mitbewohner noch die geforderten 600 SEK ans Transportstyrelsen.
Und jetzt heißt es abwarten…

Wartende Grüßels von Anneke

Sonntag, 19. April 2015

Solche Musik und solche Musik

VYNIL 107 hat es wieder geschafft, mich in die Vergangenheit zu katapultieren. Und zwar an den Schrank mit den Schallplatten bei meinen Eltern – sprich, ich war so neun, zehn Jahre alt. Sie hatten viele Schallplatten. Und wir Kinder durften sie auch abspielen. ;-) Unter anderem stand da auch eine Scheibe von den „Puhdys“. Diese in der DDR sehr bekannte Band hat neben „Das Buch“, „Rockerrente“, „Alt wie ein Baum“, „Wenn ein Mensch lebt“ und vielen anderen deutschsprachigen Liedern auch eine englischsprachige Schallplatte aufge-nommen. Ja, stimmt wirklich. Später gab es sogar noch eine 2. Schallplatte mit englischen Songs, unter anderem mit „Death of a clown“ von den Kinks und „Poor boy“ von den Lords. Doch die 2. Platte hatten wir zu Hause nicht. Ich bin heute noch verwundert darüber, dass die Puhdys das durften. Es sind auf der 1. LP jedenfalls viele bekannte Lieder zu finden wie z. B. „Bye bye love“ oder „Tutti frutti“. Das Lied aus dem Radio, das mich erinnern ließ, war „Do you want do dance“. Das habe ich als Kind eben ganz oft angehört.

Und wie das so ist, fiel mir beim Erinnern an die Puhdys-Scheibe noch etwas anderes ein….die Gedanken sind frei und tun was sie wollen. ;-)
Kennt Ihr Reinhard Mirmseker? Nicht? Ich schon. Er war über viele Jahre Moderator im Radio. Pünktlich um 12 Uhr begann eine Sendung mit volks-tümlicher Musik mit den Worten „Frisch aufgespielt! Ja!“ Und wenn ich könnte, würde ich Euch hier die Eröffnungsmusik vorsingen. Die hab ich nämlich noch genau im Ohr. :-) Ich hörte sie viele Jahre, weil nämlich bei uns pünktlich um 12 Uhr Mittag gegessen wurde und da eben diese Sendung begann. Und zwischen der Volksmusik, die da lief, sprach Reinhard Mirmseker mit seiner dunklen Stim-me... Und da fallen mir die Hunde mit den langen Ohren, die man zusammen knoten kann ein…. Doch das ist dann schon eine andere Geschichte aus mei-ner Vergangenheit… :-)


Kichernde Grüßels von Anneke

Samstag, 18. April 2015

Fundstücke 2

Heute gibt es wieder ein paar Fundstücke aus dem Häuschen zu sehen. Es ist wirklich interessant, auf was man da alles stößt.

Wir fanden die Berechnungen, die beim (Aus) Bau des Häuschens getätigt wurden. 


Und netterweise hat die Person, die die Berechnungen machte, auch das Datum vermerkt, an dem diese gemacht wurden:


Außerdem fanden wir Hinweise darauf, dass in dem Haus zu der Zeit ein Mädchen namens „Karin“ wohnte. Denn es wurde nicht nur ihr Name auf Holz verewigt...


...sondern wir fanden auch ihr Rechenbuch.




Letzteres wird, wenn der Umbau dann fertig ist, einen Platz an einer unserer Wände finden.   :-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Donnerstag, 16. April 2015

Blätterteigdinger ;-)

Der große Mitbewohner fand, ich könne doch mal wieder diese leckeren Blätter-teigdinger machen. Ich wusste sofort, was er meint, denn wie er stehe ich auf Zimt. Am besten noch mit Zucker. Und dann auf Äpfeln verteilen.
Wenn Ihr jetzt ein déjà vu habt…ja, diese Mischung gab es schon auf Streusel-teig. ;-) Dadurch wisst Ihr ja, wie und mit welchen Äpfeln ich die Mischung her-stelle. In so einer Schachtel mit Deckel lässt sich das alles wunderbar mitein-ander vermischen. Deckel zu und shaken. ;-)


Der Blätterteig kommt übrigens aus Deutschland…


Wie Ihr seht, legte ich mir auch Backpapier zurecht. Bis ich beim Ausrollen des Teiges drauf kam, dass das zwischen dem Teig ja schon Backpapier ist. :-) (Ich habe übrigens jahrelang Pizzateig aus dem Papier genommen und auf das Blech gelegt, welches ich vorher mit Backpapier belegt habe…)

Dann den Teig zerschneiden, belegen, bepinseln, zusammenkleben. Ab in den Ofen. 


Und so sah das Ganze servierfertig aus:

Blätterteigdinger, ein bißchen Rest der Apfelmischung mit Saft und Eis dazu – lecker!



Guten Appetit! Oder wie der Schwede zu sagen pflegt… Smaklig måltid!


Wasser-im-Mund-zusammenlaufende Grüßels von Anneke

Dienstag, 14. April 2015

Vermischtes 4

Schwedische Post

Es geschehen noch Zeichen und Wunder! :-) Nachdem ich unsere mitgebrach-ten und beschriebenen Bärenkarten in den sich ein Stück entfernt befindenden Briefkasten (zu Fuß hin und zurück eine ¾ h) geworfen habe und dieser dann am Tag darauf -Mittwoch- geleert wurde, erhielten wir die Rückmeldung, dass sich die Empfänger in Deutschland und der Schweiz bereits am Freitag (!!!!!) über Bärenpost freuen konnten. Das ist doch mal eine Freude! :-))))

Außerdem ist es tatsächlich möglich, von Schweden ein Paket ins nicht-EU-Ausland zu schicken, dessen Postweg sich auf drei bis vier Tage beschränkt. Ja, wir wollten es auch nicht glauben. Natürlich ist das mit einem geringfügigen Aufpreis auf ein normales Paket verbunden. Während wir für unser normales nicht-EU-Paket 450 SEK bezahlt hätten und dieses dann „demnächst“ ange-kommen wäre, haben wir für ein EMS Paket 536 SEK bezahlt (also rund 9 Euro mehr) und es am Sonntag abgegeben (Ja, das geht hier in Schweden. An einer Tankstelle nämlich, an der unsere Pakete auch abgegeben werden, wenn wir nicht zu Hause sind, wenn die Postfrau kommt.). Die Empfängerin hielt es am Mittwoch in ihren Händen. Ist doch nicht schlecht! Oder?


Sonnenaufgang

Der gestrige Sonnenaufgang um halb fünf sah so aus:



Ich liebe es, wenn der Morgennebel steigt und plötzlich Bäume oder Häuschen frei gibt.


An einem See, aus dem der Nebel aufstieg, hatte ich leider keinen Fotoapparat dabei. :-(


Wetter

Gestern am Tag hatten wir Sonne, blauen Himmel, weiße Wolken und Sturm. Die Krokusse, die nicht im  Windschatten wachsen, lagen quasi flach.
Nachts sank die Temperatur auf -2 °. 
Jetzt scheint wieder die Sonne (Das Thermometer zeigt unter Sonnenein-strahlung 18° an. (Ich weiß, bei Euch da unten ist es wärmer. :-) ).
In meiner Erde mit Holz drumherum hat sich die Zahl der zu sehenden Pflanzenspitzen auf 8 (!!!) erhöht. Natürlich habe ich für Euch wieder ein vergrößerbares Suchbild. :-) Und wer weiß, was da kommt, kann es mir gerne als Kommentar hinterlassen. Isch abe nämlisch gar keine Ahnung. ;-)


Liebe Grüßels von Anneke

Montag, 13. April 2015

Bubi und Fussi

Wie Ihr wisst, leben in unserem Häuschen nicht nur der große Mitbewohner und die mittlere Mitbewohnerin (die ich bin), sondern auch noch die kleinen Mitbe-wohner.

Während er satte 6 kg auf die Waage bringt und damit in die Kategorie „kräf-tiger Kater“ gehört, ist sie schon immer eher eine Schmale. Und so verschieden sie vom Aussehen sind, so verschieden zeigen sie sich uns auch.

Bubi ist ein Entdecker. Steht eine Kiste von einem Paket herum dann probiert er, ob er da rein passt.

Kistengröße: 30 cm lang, 20 cm breit

Bubigröße: viel größer 

Auch das Körbchen, das ich von meiner ehemaligen Arbeitsstelle gefüllt bekommen habe, musste sofort von ihm besetzt werden.


Eine Laptoptasche scheint für ihn auch etwas ganz tolles zu sein.


In einer großen Kiste, die schon eine Weile als Spielkiste dient, schläft er auch schon mal. 

Lustig sieht es aus, wenn er aus dieser nur mit dem Kopf heraus schaut. Leider macht er das nur kurz und so konnte ich es nicht fotografieren. Sollte mir das jemals gelingen, wird das Foto nachgeliefert. ;-)

Fussi ist unsere Dame wie Ihr wisst. Sie erledigt die Dinge eher langsam, so-wohl das Gehen durch das Häuschen als auch das Futtern (Laut können das letztere Beide sehr gut. ;-) )
Sie ist außerdem unsere kleine Sonnenanbeterin. Wenn es geht, sitzt oder liegt sie in der Sonne.


Und was denkt Ihr, wie sie gucken kann, wenn sie (anderes) Futter möchte. ('Du weißt genau, was ich will! Also stell Dich nicht so an! Futter! Mach doch mal! Haaalloooo! Fotografier nicht sondern mach hinne!') Während Bubi rummauzt, sitzt sie einfach nur da und guckt. Aber wie! Wenn ich das sehe, bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen. Oder einen Lachanfall. Je nachdem. Ich nenn sie dann „kleine Hexe“. ;-) Und schaut doch mal, wie sie ihre Füße hält, schick nebeneinenander, wie eine Dame eben. ;-)



Bubi ist fast um die Hälfte jünger als Fussi. Sie ist so ein bisschen sein Mamaer-satz gewesen, als er klein war. Manchmal vergisst er das allerdings und schubst sie weg oder läuft so dicht an ihr vorbei, dass sie zur Seite geht.

Wenn sie jedoch zusammen im Bett liegen und schlafen, dann kuschelt er sich wie ein kleines Kind an seine Mama…


Sonnige Grüßels von Anneke

Sonntag, 12. April 2015

Frühling in Dalarna - Jetzt wirklich!

Ja, jetzt kommt er wirklich, der Frühling! Ihr fragt Euch, woran ich das fest mache?
Nun nicht nur an den Krokussen, die ich Euch schon gezeigt habe und die immer noch ihre Blütenpracht zeigen.


Ich mache es nicht an dem einen Schneeglöckchen, welches sich durch das alte Gras durch gewurschtelt hat, fest.


Auch die vielen blauen Blumen in unserem Garten, die sich rasant ausgebreitet haben, sind kein Frühlingsindiz.




Die 18 Grad auf dem Thermometer deuten auf Frühling hin, überzeugten mich jedoch nicht ganz.
Auch die mittlerweile fünf Spitzen, die aus der Erde mit Holzumrandung hervor-sprießen sind kein eindeutiges Indiz für den Frühlingsbeginn.

Suchbild: Finde die fünf Spitzen. :-)

Selbst das frische grüne Gras (Meine Güte ist das ein schönes Grün!) überzeugt mich nicht 100%ig!


Wisst Ihr, was bzw. wer mich überzeugt hat? Wollt Ihr es tatsächlich wissen?
Es waren zwei dicke Hummeln, die mir die Gewissheit gaben, dass jetzt der Frühling beginnt!! :-) Hummeln sind für mich die ultimativen Frühlingsstarter! Leider waren sie zu schnell, als das ich sie hätte fotografieren können. Und dann war da noch ein Schmetterling, der ganz aufgeregt durch die Sonne flatterte. Mehr Frühling geht nicht! ;-)

In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen wieder etwas zurückgehen, nachts auf -1 ° C, am Tag sollen es nur noch 12 Grad und drunter sein. So lange meine Blumenspitzen nicht drunter leiden (..Daumendrück..) sollen sie doch machen. Frühling ist es für mich trotzdem. :-)

Frühlingshafte Grüßels von Anneke

Freitag, 10. April 2015

Fundstücke 1

Wie ich schon schrieb, bauen wir unser Häuschen um. Bei so einem Umbau gibt es viel zu finden. Ich habe mir vorgenommen, Euch auch an den Hausfund-stücken teilhaben zu lassen. Auch hier gibt es wieder keine bestimmte Reihen-folge. Das, was mir gefällt und was ich interessant finde, zeige ich Euch. 

Als wir die Isolierung aus der Dachspitze herunter holten, klirrte es immer wieder. Das waren keine Nägel oder so etwas. Nein. Es waren Flaschen. Flaschen, in denen sich vor langer Zeit Alkohol befand. Und wie das so ist, haben wir diese natürlich gesammelt. Immerhin ist es etwas Altes. ;-)
Am Ende waren wir erstaunt, wie viele Flaschen da zusammen gekommen sind. Und wir hatten auch etwas Bedenken. Kann man mit dieser Menge Alkohol im Blut überhaupt ordentlich bauen?



Glücklicherweise fanden wir auch Dosen, in denen sich einmal etwas Essbares befunden hat. Auch wenn trink- und essbares in keinem Verhältnis stehen… ;-)


Wann die Flaschen auf den Dachboden gelangten können wir nur vermuten. Wir schätzen, es war 1962, als der Schornstein neu gemauert wurde. Vielleicht auch ein paar Jahre später. Ich habe versucht, anhand der Flaschenprägung (am Boden) mehr heraus zu finden. 
Über die Vin- & Spritcentralen gibt es einiges im Internet zu finden. Doch von wann bis wann genau das „Explorer Vodka“-Etikett von unseren Flaschen eben diese zierte, fand ich nicht heraus. Schade. Das Etikett hat sich im Laufe der Zeit nämlich verändert. Das Wikingerschiff ist immer abgebildet. Allerdings wurde es zwischenzeitlich stilisiert. Auf unseren Flaschen ist noch das Wasser zu sehen. Dann waren nur noch das große Segel und das Mastfähnlein abge-bildet. Das könnt Ihr hier sehen -> EXPLORER VODKA Heutzutage sieht das Etikett wohl so aus -> Neuestes Etikett Und bei letzterem könnt Ihr auch sehen, wat dat Zeugs kostet...

Detektivische Grüßels von Anneke

Donnerstag, 9. April 2015

Schlüsselbrett

Heute habe ich mal wieder etwas selbst Gemachtes für Euch. Diese "Umar-beitung" ist allerdings schon ein Stückchen her. 

Auf einem Trödelmarkt in Deutschland habe ich einen Garderobenhaken für kleines Geld erstanden. Mir war klar, dass er bei mir ein Schlüsselbrett werden würde. ;-) Allerdings gefiel mir die Farbe nicht sonderlich. Doch das sollte kein Problem sein. ;-)


Erst hieß es jedoch erst einmal, die alte Farbe entfernen. Ich bekam von einem Bekannten so Entfernerzeugs, mit dem die alte Farbe wirklich gut ab ging. 


Die Löcher von der alten Halterung verschloss ich mit Holzkitt. Als der trocken war, musste ich ihn ein wenig glatt schleifen… 


Dann strich ich vor. Fragt mich nicht, mit was. Es war jedenfalls weiß. Und es vertrug sich nicht mit meiner roten Farbe. Das stellte sich letztendlich als gut heraus, denn so entstanden die weißen Ränder in den Rillen, die mir sehr gut gefallen. ;-)


Anschließend befestigte ich die neuen Aufhänger und klebte auf den Rücken des Schlüsselbrettes (zwecks Tapetenschonung) noch Filz auf.


Nun konnte ich die alten Haken wieder auf dem Brett befestigen. Mit den alten Schrauben. Fertig sah das Ganze dann so aus:


Und in der alten Wohnung sah mein jetzt rotes Schlüsselbrett bestückt so aus.


Natürlich hat das Brett auch im Häuschen einen Platz gefunden. Allerdings ist das ein temporärer Platz. Deswegen gibt es davon kein Bild. ;-)


Herzliche Grüßels von Anneke