Sonntag, 15. Mai 2022

Sonntagsfoto - Woche 19/2022

Sonnenschein!
 
 
Und auch wenn etwas Wind geht, ist er heute mal nicht ganz so kalt und stark wie manchman in den vergangenen Tagen. Sollte es tatsächlich mal etwas wärmer werden? Die Aussichten deuten darauf hin - für mal kurz. Guckt mal, da steht eine 2 vorne dran! 😳 Ich glaub es nicht! 😉 Dafür nachts..kopfschüttel..

 
(Die Warnungen, die da angezeigt werden sind einmal für Grasbrand und einmal für Waldbrand.)
Heute ist es noch nicht ganz so warm...

 
Doch es war schon kälter in den letzten Tagen. 😄
Und es hat tatsächlich mal etwas geregnet! Ja, das ist das, wo so Tropfen vom Himmel fallen. Es war wieder einmal, als hätte die Natur nur darauf gewartet! Meine Tulpen sind gewachsen und haben heute das erste Mal ihre Köpfchen geöffnet. Unsere Hecke wird grün. Und in die Wiese ist auch das Leben und die Farbe zurückgekehrt! Herrlich!
Wir haben es endlich geschafft, nach Horndal in den Trädgård zu fahren und Blumen für Fussis Grab und meine Bank zu holen. Farbe!! 😍

Das Wasserfass steht auch endlich unter der Regenrinne und ist natürlich mit einem Stab versehen für den Fall, dass Getier hineinfällt. So könnte das wieder heraus klettern. 😊


 
 
 
 
COVID 19
 
Da in Schweden nur noch einige Berufsgruppen getestet werden, ergibt sich: weniger Tests = weniger offiziell Erkrankte. Die Zahlen der Neuerkrankungen sind also nicht wirklich aussagekräftig. Ich nehme sie trotzdem weiter mit auf.

In Schweden gibt es bis heute 2 504 894 bestätigte Fälle (Vorwoche 2 503 090) und 18 897 Tote (Vorwoche 18 824). 
In ganz Schweden liegen 8 Menschen mit einer Corona-Erkrankung auf einer Intensivstation. QUELLE 
In Dalarna gibt es insgesamt 69 799 bestätigte Fälle (Vorwoche 69 712) und 479 Tote (Vorwoche 475). QUELLE
Es erhielten in Schweden bisher 87,1% Menschen ihre 1. Dosis, 85,1% ihre 2. Dosis und 64,7% ihre 3. Dosis - Stand 12.05.2022). QUELLE 
In Dalarna erhielten 89% ihre erste, 88% ihre zweite und 70% ihre dritte Impfdosis (Stand 13.05.2022) QUELLE
 
Passt gut auf Euch auf! 

Herzliche Grüßels aus Dalarna! 
 
Anneke 

Freitag, 13. Mai 2022

Toastbrot

Oder wie ich (aus Gründen) zu sagen pflege, ein Franzi-Brot. 😉 Es ist ein fluffiges, leicht herzustellendes, weiches Brot. Und obwohl der Liebste und ich lieber welches mit knackiger Kruste essen, hat uns auch dieses sehr lecker geschmeckt. 
 

Einen halben Würfel Hefe (ca. 20 g) mit 2 TL braunem Zucker in 240 g warmen Wasser auflösen. Dann gebt Ihr 30 g weiche Butter, 1,5 TL Salz, 500 g Weizenmehl dazu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Den lasst Ihr dann 30 Minuten gehen. (Ich habe die Schüssel mit einem Tuch abgedeckt.) Nach 30 Minuten:

 
Fettet eine Kastenform leicht ein oder kleidet sie mit Backpapier aus.
Jetzt wird der Teig mehrmals gefaltet. Das heißt, Ihr klappt die Ränder nach innen und drückt den Teig dann platt, um die Ränder erneut nach innen zu falten. Das macht Ihr ein paar Mal. Gebt den Teig dann mit der "Naht" nach unten in die Kastenform.
 
 
Dort geht er noch einmal ungedeckt für 60 Minuten.
 
 
Heizt den Backofen rechtzeitig auf 220° C vor (Ober-/Unterhitze).
Ab mit der Form in die Mitte des Ofens und 10 Minuten backen. Reduziert dann die Temperatur auf 180° C und backt das Brot noch einmal 25 Minuten. Falls das Brot den Klopftest besteht und hohl klingt, ist es fertig. Nehmt es aus der Form und bepinselt es mit wenig Wasser. 
Lasst das Toastbrot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und es Euch dann schmecken. Es ist auch nur mit Butter und Salz ein Genuss! 😁

Herzliche Grüßels aus Dalarna!

Anneke

Mittwoch, 11. Mai 2022

Erfahrungsbericht schwedisches Gesundheitssystem - Sie, Teil 5, OP

Die Zeit bis zur OP verging mir zu langsam. Immer, wenn ich gefragt wurde, ob ich denn Angst hätte, verneinte ich. Ich war voller Freude darüber, dass ich dann endlich wieder ordentlich gehen kann. Da hatte Angst keinen Platz. 😊
 
Ich beschreibe nicht jede Handlung von diesem Tag, keine Angst, sondern Dinge, die mir wichtig waren und auch irgendwie noch sind. Denn schließlich ist das hier auch so eine Art Tagebuch für mich...

Operationstag. Treffpunkt 10.30 Uhr, Abteilung 18, Falu Lazarett.
Da ich keine Ahnung hatte, wie das mit Essen nach der OP sein würde, packte ich mir ein mit Butter belegtes Bürli und einen Apfel ein. Man weiß ja nie. 😉

Der Liebste fuhr mich nach Falun ins Lazarett. Er durfte gerade noch die Station betreten, ins Zimmer durfte er nicht mit, wir verabschiedeten uns im Flur. So hatte ich mir das nicht vorgestellt... 😦
Ich bekam einen Fensterplatz, Krankenhauswäsche und die Aussage, dass ich bitte alle persönlichen Wäscheteile aus- und diese Krankenhauswäsche anziehen und dann warten soll.


Mit im Zimmer, hinter einem Paravent, lag eine ältere Dame und wartete ebenfalls auf ihre OP. Nun denn... Unser Zimmer lag direkt neben dem Dienstzimmer, unsere Tür war auf, ein Radio lief, Gespräche auf dem Flur, telefonierende Schwestern...Geräuschüberflutung für meinereine.
Glücklicherweise war da meine Fensteraussicht...

Es stellten sich jede Menge Schwestern vor, die alle ihre Aufgaben hatten und diese an und mit mir abarbeiteten. (Unter anderem erhielt ich die Info, dass meine OP für 12.30 Uhr eingeplant ist, eine 'infart' = Kanüle, Flüssigkeit per Schlauch u. a. m.)  Gemerkt habe ich mir hier jedoch nur zwei Namen - Viktoria und Rosie (Kronprinzessin und Muttis Name in einer etwas anderen Schreibweise).
Gegen 11.30 Uhr fing es dank der offenen Tür an, nach Essen zu riechen. Als eine weitere Schwester kam, bat ich sie, die Tür zu schließen, weil ich doch so hungrig sei und es so nach Essen roch. Sie schloss die Türe lächelnd.
Um 12.40 Uhr schrieb ich dem Liebsten, dass ich noch auf dem Zimmer sei. Um 12.45 Uhr  schrieb ich, dass es nun los geht. 😳
In den OP wurde ich von Robert (wieder ein mir bekannter Name) begleitet. Vom Vorraum aus, in den ich mit dem Bett gefahren wurde, ging es zu Fuß weiter.
Nach einer kurzen Zeit wurde Robert von Alexander abgelöst. Dessen Name habe ich mir gemerkt, weil er deutsch sprach und seine Großeltern aus der Nähe von Dresden kamen/kommen. Viele Menschen...schlafen...
Aufwachraum. Jede Menge Schwestern wuselten dort herum. Als ich wach wurde, fing ich an zu weinen. Sofort war eine Krankenschwester bei mir und fragte, was mit mir sei. Ich sagte ihr, dass ich glücklich bin, endlich ein neues Knie zu haben! Wie so ein kleines Lauffeuer ging wispernd es durch den Raum „Sie weint, weil sie glücklich ist.“... Ich fragte nach, wieviel Menschen sie am Tag beim Aufwachen begleiten - in zwei Räumen bis zu 50 PatientInnen am Tag war ihre Antwort. WOW!
Um 18.30 Uhr ging es zurück in die Abteilung 18. Sofort waren einige Schwestern um mich herum und halfen mir ins Bett. „Was möchtest Du essen? Du kannst alles haben.“ Da ich keinen Plan hatte, was es gibt, fiel mir die Auswahl schwer. 😲 Eine Krankenschwester holte eine Liste...auf der etliches durchgestrichen war. Ich entschied mich dann für einen Paj. Der war lecker. Und klein. Und ich war nicht satt. Doch da waren ja noch Apfel und Bürli in der Tasche. Das hatte ich strategisch so günstig gelegt, dass ich da auch ran kam. Und ich schrieb dem Liebsten, dass ich die OP gut überstanden habe. 😍
Meine Mitnachbarin war die Chefin von der Fernsehfernbedienung. Und sie hörte etwas schlecht. 😉 Zum Glück hatte ich ja meinen CD-Player und die Kopfhörer mit. Dachte ich. Denn den CD-Player hatte ich vergessen. Zum Glück passten die Kopfhörer ans Handy... 😁

Irgendwann war der Fernseher aus und ich versuchte, zu schlafen. Das gelang dann gegen 22 Uhr auch. Leider kam um 1.00 Uhr der Nachtdienst zum Blutdruck und Fieber messen. Es dauerte ewig, bis ich wieder schlief. Nicht lange, denn um halb 5 wurden wieder Blutdruck und Fieber gemessen. 😩
Zum Frühstück gab es Wunschkonzert. Allerdings war ich mit den schwedischen Gepflogenheiten nicht so vertraut. Es gab einen Zettel, was es alles gab. Da stand unter anderem auch Milch drauf. Ich dachte, die gibts im Glas und zum Trinken. Und weil die Frau, die das Essen zurechtmachte, sich wohl wunderte, dass ich nur Milch aufgeschrieben hatte, gab sie mir Cornflakes dazu. Außerdem dachte ich, dass ich süß und herzhaft bestellen kann. Allerdings dachte ich auch da falsch. Denn es gab die Marmelade nicht auf einer Schnitte sondern extra. Einen Teil gab ich zu den Cornflakes. Ich erklärte der Frau beim Abräumen, was ich gedacht habe. Da lachte sie.
 
 
Schwester Viktoria kam und schaute sich meinen Verband mit den Worten „Der sieht aber gut aus! Kaum Blut!“. Na wenn das was schönes ist, dann glaub ich ihr mal! Außerdem wies sie mich an, dass Knie durchzustrecken. Das musste ich erst lernen, denn das ging die letzten vier Jahre nicht. Die ersten Streckübungen machte ich auch. Ich hätte ja vorher nicht gedacht, dass das möglich ist. Doch ich schaffte es schon am Vormittag, alleine (also nicht ganz, mit Hilfe eines Rollators) zur Toilette zu schlurfen. 😃
 
 
Zum Röntgen wurde ich mit einem Rollstuhl und meinem Nachthemdchen gebracht. Man, war mir unterwegs kalt! Wir mussten auch mit dem Fahrstuhl fahren. Doch wir konnten nur mitfahren, wenn niemand in Straßenkleidung mit drin ist, wegen der Ansteckungsgefahr. Also warteten wir da noch ein bisschen in der zugigen Ecke. Das fand ich blöd. 😕
Die Physiotherapiefrau kam dann und guckte sich an, wie ich mit meinen Krücken laufen und die Treppen steigen kann und befand das für gut, obwohl ich nach insgesamt ca. 40 m platt war als hätte ich einen Marathon hinter mir. Das hieß, dass der Liebste mich um 13 Uhr abholen kann. Doch vorher gab es noch Mittagessen. Für mich Milch zum Trinken. 😉

 
Ein sehr schöner Moment war, als ich endlich die Krankenhaussachen aus und meine Kleidung wieder anziehen konnte. War das ein tolles Gefühl! 😁 

Später kam mein OP-Arzt zu mir, erklärte mir, wie die OP verlaufen ist, gab mir eine Kopie der Röntgenbilder von vorher und nachher (Prothese sitzt gut. 😳) und reichte mir einen Zettel bezüglich Medikamentierung für zu Hause.  Zack! schon war er wieder weg.
Tja, und dann hieß es warten auf den Liebsten. Der war überpünktlich und ich hörte ihn schon vom weiten seine tiefe Stimme „Jag vill hämta min fru.“ 😍 „Hier bin ich! Hiehier!“ rief ich. Wir nahmen die Taschen, ich setzte mich in den Rollstuhl und ab ging es in Richtung Häuschen.
Einige Krankenschwestern standen da und verabschiedeten mich winkend. Das war irgendwie schön...
In der Apotheke holten wir noch meine Medikamente (unter anderem Oxycodon oder wie ich zu sagen pflegte, Dr.-House-Tabletten) ab (Hatte ich schon mal erwähnt, dass das hier so geregelt ist, dass die Ärztin das in den Computer eingibt und ich 5 Minuten später in jede Apotheke in Schweden gehen und das Rezept einlösen kann?) und dann ging es wirklich ab nach Hause!
Ich war so froh, wieder zu Hause zu sein! Und noch jemand freute sich darüber, dass ich wieder da bin:

 
Alle Menschen im Lazarett waren augesprochen freundlich, nett, mitfühlend, redeten beruhigend mit mir, als ich mich nicht so gut fühlte und hielten meine Hand, wollten es mir (allen) insgesamt so angenehm wie möglich machen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar! 💚 Solltet Ihr mal in die Situation kommen, in Falun ins Krankenhaus zu müssen...keine Sorge. Die sind wirklich nett da. 😊 Ja, es ist ihre Arbeit. Doch bei so einer hohen Patientenfluktation ist es sicher nicht immer einfach.
 
Herzliche Grüßels aus Dalarna!
 
Anneke

Dienstag, 10. Mai 2022

Die Zwei - Sonderedition

Ihr fragt Euch, was "Sonderedition" wohl bedeutet? Nun, heute gibt es Fotos von den Miezen...von vorn. 
Vor ein paar Wochen haben wir uns für die Küche neue Flickenteppiche gekauft, weil die alten immer mehr kaputt gingen.
Beide Miezen schnupperten und rochen daran, dass es eine Freude war. Wir dachten, dass das Wälzen von Lotta darauf normal wäre, weil die neuen Teppiche etwas dicker sind... Ja, die Bilder sind etwas verwackelt durch Lottas Bewegungen. Doch ich finde, so kann man viel besser sehen, wie ihr der Teppich gefällt. 😉
 



 
Kurze Zeit später vollführte unser Bubi ähnliches. Da unser Bubi ein Fauler ist und im Normalfall Aufwand und Nutzen gut abwägt, waren wir über seine Rollaktivitäten sehr erstaunt. Denn am Ende gab es nichts zu naschen oder essen. Ist das nicht süß, wie er sich so kullert!? 😍







Dann wieder Lotta...





Da wurden wir stutzig! Und ich schaute mir den Teppich genauer an. Nun, es gibt da so eine dicke Knubbelstelle:

Soll die verantwortlich sein? Was ist da drin? Nach was riecht sie? Was gefällt den Katzen daran so?
Ich drehte den Flickenteppich um, unten oben und vorn und hinten. Die Knubbelstelle liegt seitdem näher am Herd. Lotta so:
 



Was genau da ist, finden wir wohl nie raus. Das macht nichts. Die Miezen jedenfalls lieben den Knubbel im Teppich! Der liegt übrigens manchmal früh verwurschtelt da und wir wissen, dass da eine Mieze wieder kampfkuscheln gemacht hat! 😀 
 
Herzliche Grüßels aus Dalarna!
 
Anneke


PS: Unsere Gegenübernachbarin fragte vor kurzem den Liebsten, ob die schwarze Miez, die draußen herum laufe, unsere sei. Der Liebste verneinte wahrheitsgemäß. Es stellte sich heraus, dass die Draußenmiez oft bei unserer Gegenübernachbarin auf der Terrasse liegt. Dort weht nicht so viel Wind. Außerdem habe die schwarze Miez immer so geguckt, dass die Gegenübernachbarin extra Katzentrockenfutter gekauft hat, um sie zu füttern... 😁 Ich stelle fest: Verhungern muss die Draußenmiez nicht. 😉

Sonntag, 8. Mai 2022

Sonntagsfoto - Woche 18/2022

Sonnenschein!
 
 
Allerdings täuscht das Foto mehr vor, als dann draußen wirklich ist. Denn der Wind, der draußen bläst, ist sehr kalt. 
Das Thermometer am Haus (und in der Sonne) spielt dieses Spielchen mit. Das Thermometer an der Garage (und im Schatten) holt einen wieder in die Realität zurück. 😉


Meine Zusage von gestern, nämlich Euch mitzuteilen, wieviel ml es nun wirklich geregnet hat, kann ich leider nicht einhalten. Der Messbehälter ist kaputt - was ich gestern aus der Entfernung nicht sah. Der Grund ist klar - er war im Winter draußen, manchmal mit Schnee oder Wasser gefüllt...Kälte... Nun ja. Wie der Sachse sagen würde: "Er is hii." (Er ist hin.) Leider haben wir dann beim sonnabendlichen Einkauf vergessen, einen neuen zu kaufen. Irgendwas ist immer...

Meine Tulpen wachsen und ich kann die Blütenköpchen schon sehen! 😍 Ihnen hat der Regen (Sie müssen sich da alleine durchwurschteln.) gut getan. Sie recken sich in die Sonne, alle fünf, auch wenn auf dem Foto nur zwei zu sehen sind! 😊 Im Vergleich zu vorigem Sonntag sind sie in die Höhe geschossen!



 
 
 
COVID 19
 
Da in Schweden nur noch einige Berufsgruppen getestet werden, ergibt sich: weniger Tests = weniger offiziell Erkrankte. Die Zahlen der Neuerkrankungen sind also nicht wirklich aussagekräftig. Ich nehme sie trotzdem weiter mit auf.

In Schweden gibt es bis heute 2 503 090 bestätigte Fälle (Vorwoche 2 498 488) und 18 824 Tote (Vorwoche 18 772). 
In ganz Schweden liegen 13 Menschen mit einer Corona-Erkrankung auf einer Intensivstation. QUELLE 
In Dalarna gibt es insgesamt 69 712 bestätigte Fälle (Vorwoche 69 613) und 475 Tote (Vorwoche 474). QUELLE
Es erhielten in Schweden bisher 87,1% Menschen ihre 1. Dosis, 84,9% ihre 2. Dosis und 64,4% ihre 3. Dosis - Stand 08.05.2022). QUELLE 
In Dalarna erhielten 89% ihre erste, 88% ihre zweite und 70% ihre dritte Impfdosis (Stand 08.05.2022) QUELLE
 
Passt gut auf Euch auf! 

Herzliche Grüßels aus Dalarna! 
 
Anneke 
 

Samstag, 7. Mai 2022

Selterwasserkuchen 2

Oder ein ½ Selterwasserkuchen. 
Zugegebenermaßen ist das kein neues Rezept. Es existiert schon auf diesem Blog. Doch natürlich backe ich manche Kuchen auch mehrmals. Vor kurzem war es übrigens ein Schokocremekladdkaka (für andere Nutellakladdkaka), dessen Rezept HIER zu finden ist.
 
Auch der Selterwasserkuchen hat es schon einmal auf den Blog geschafft. Doch dieses Mal ist es nur ein halber Kuchen. Wobei das auch nicht so richtig stimmt. Der Kuchen ist schon ganz. 😀 Letztendlich habe ich aus mengentechnischen Gründen das Rezept von HIER (reicht für ein Blech) einfach halbiert und damit meine viereckige Springform (24,5 x 24,5 cm) gefüllt.
Auch bei der Gussmenge habe ich alles einfach durch 2 geteilt. 
Fertig!


Halbiert heißt in diesem Fall, dass ich mit Augenmaß die Tasse immer nur halb gefüllt habe. Genauer wäre es natürlich gewesen, den Tasseninhalt zu wiegen und dann die Hälfte des Gewichtes zu nehmen. Doch so geht ja nun mal ein Selterwasserkuchen nicht. Der wird mit Tassen abgemessen, auch wenn er nur halb so groß wird. 😉


Ich habe auch schon den Geschmackstest gemacht. 😁 Hmmmmm..... 😋
Auch mit der Hälfte der Zutaten hat der Kuchen eine schöne Höhe bekommen! Ich freu mich! (Das ist ein Randstück. 😉 Ja, ein Stück aus der Mitte sieht schöner aus. Doch ich wollte jetzt nicht den ganzen Kuchen zerstückeln. 😁)

Heute Nachmittag gibt es dann mehr davon. Natürlich bekommt er schon jetzt seine 😋😋😋
 
Smaklig måltid!
 
Herzliche Grüßels aus Dalarna!
 
Anneke
 
PS: Endlich, endlich regnet es! 
 
 
Angekündigt sind 9,8 mm. Ich bin gespannt, ob das stimmt. Die Auflösung teile ich Euch morgen mit. 😉
 

Freitag, 6. Mai 2022

Natur-Vermischtes 83

Von dem Eichhörnchenfutterhäuschen, welches im Winter keinen Besuch von Eichhörnchen hatte, habe ich Euch schon erzählt. Nun, wie sich jetzt herausstellte...
Ich fand auf unserem Grundstück schon zweimal Nüsse mit Loch und ausgehöhlt. Ich überlegte und weil ich zu keiner Lösung kam, ließ ich das mit dem Überlegen wieder. Bis ich dann etwas sah und natürlich nicht schnell genug den Fotoapparat zur Hand hatte. Doch gestern dann...



Die Blaumeise hat sich das Vogelfutter geholt, was da im Eichhörnchenhäuschen ist! Sie passt da gut rein und wieder raus. Es saßen noch Kohlmeisen da. Doch die haben sich das nicht getraut. 
Und dann ist da noch der Buntspecht. Der hat sich die Nüsse ebenfalls rausgeholt. Allerdings sind da jetzt nicht mehr so viel drin, dass er da gut rankommt. Er klettert nicht rein. Entweder, weil er nicht durch passt oder weil er Angst hat. Ich werde da wohl mal etwas nachhelfen und den Deckel etwas mehr öffnen und irgendwie fest machen. Nicht, dass er dann eingeklemmt wird.


 
 
Wir haben jeden Tag Sonnenschein - zumindest eine zeitlang. Was mir etwas fehlt, ist Regen. Nun ja, der fehlt eher der Erde als mir. Doch er wäre mal wichtig. 
Was mir wirklich fehlt, ist endlich wieder Farbe! Sattes Grün! Leuchtendes Gelb! Schönes Lila! Um es mit dem abgewandelten "Osterspaziergang" von Goethe zu sagen: "Doch an Blumen fehlts im Revier. Sie nimmt gehäkelte Schmetterlinge dafür."
 
 
Ich habe gedacht, das seien viele. Nun ja. Dem ist nicht so. Sie sehen an den Zweigen ein kleines bisschen verloren aus... Doch wenig ist besser als nichts. 😉

Vielleicht arbeite ich da noch einmal nach... 😉
 
Die Anleitung habe ich von hier:
 



Als nach dem vergangenen Winter eine Freundin meinte, sie habe ca. 3.000,- schwedische Kronen für Vogelfutter ausgegeben, war ich sehr erstaunt! So viel! Fast wollte ich es nicht glauben! Und da ich ja Statistiken mag und weil es mich interessierte, schrieb ich unsere Vogelfuttereinkäufe ebenfalls auf. Was soll ich sagen!? "WOW!" trifft es wohl am Besten! Im Winter 2021/2022 haben der Liebste und ich Vogelfutter für 3.645,- schwedische Kronen gekauft. Das sind rund 350 €! Hossa!
 

Wird uns dieser Betrag vom Füttern im nächsten Winter abhalten? Sicher nicht! Denn schließlich ist es auch herrlich, dass es auf unserem Grundstück diesen Treffpunkt gibt, wo alles aus Feld, Wald und Wiese mehr oder weniger Futter findet. Außerdem gehe ich davon aus, dass sich etliche Tiere unsere Anschrift in ihrem Notizbüchlein vermerkt haben für den nächsten Winter, wegen als da gibt es Futter. 😄 😉 Und das Gewusel der Gefiederten an den Futterhäuschen möchte ich nicht mehr missen! Und denkt nur an Vogel-TV für die Miezen... 😁
 
Herzliche Grüßels aus Dalarna!
 
Anneke
 

Sonntag, 1. Mai 2022

Sonntagsfoto - Woche 17/2022

Sonnenschein!
 
 
Als ich in den Vorbau kam, stieß ich gegen eine Wärmewand! Und das 1. Außenthermometer bestätigte mir: Die Sonne, von mir auch Klara genannt, hat schon richtig viel Kraft! Immerhin geht sie schon sehr zeitig auf und scheint dann immer auf das Thermometer am Haus. Sommer! Doch beim Blick auf das Garagenthermometer, das im Schatten liegt, wurde ich in die Realität zurück geholt...gerade kurz nach Winter. 😄


Die Aussichten für die kommende Woche zeigen auch wieder so einen Misch-Masch - einstellig und zweistellig und nachts...gehts es noch einmal unter 0° C. Nun ja...


Doch so langsam wird es, ich kann sehen, dass es Frühling ist. Überall stecken Pflanzen ihre Köpfe aus der Erde und setzen kleine Farbtupfer. Meine Tulpen sind noch da. Eine Blüte ist noch nicht in Sicht. Da es hier ewig nicht geregnet hat - sollte ich sie ein bisschen gießen oder sollen sie sich da alleine durchwurschteln?

Jetzt müssen wir nur noch ein bisschen an den Temperaturen arbeiten. 😉
Die Sonne ist weg, hinter einer Wolkendecke verschwunden... 😒




COVID 19
 
Da in Schweden nur noch einige Berufsgruppen getestet werden, ergibt sich: weniger Tests = weniger offiziell Erkrankte. Die Zahlen der Neuerkrankungen sind also nicht wirklich aussagekräftig. Ich nehme sie trotzdem weiter mit auf.

In Schweden gibt es bis heute 2 498 488 bestätigte Fälle (Vorwoche 2 498 488) und 18 772 Tote (Vorwoche 18 689). 
In ganz Schweden liegen 17 Menschen mit einer Corona-Erkrankung auf einer Intensivstation. QUELLE 
In Dalarna gibt es insgesamt 69 613 bestätigte Fälle (Vorwoche 69 486) und 474 Tote (Vorwoche 468). QUELLE
Es erhielten in Schweden bisher 87,1% Menschen ihre 1. Dosis, 84,9% ihre 2. Dosis und 64,1% ihre 3. Dosis - Stand 28.04.2022). QUELLE 
In Dalarna erhielten 89% ihre erste, 88% ihre zweite und 70% ihre dritte Impfdosis (Stand 29.04.2022) QUELLE
 
Passt gut auf Euch auf! 

Herzliche Grüßels aus Dalarna! 
 
Anneke