Freitag, 26. Oktober 2018

Baum fäääällt!

Mittwochnachmittag, 17 Uhr.
Wir haben nach unserem Tun Feierabend gemacht.
Plötzlich klopft es an der Haustür und ein paar Sekunden später steht Mats im Vorraum.
"Fällen wir jetzt die Bäume?" rief er uns auf schwedisch zu. Überraschung!
Dass zwei der drei Ahörner an der Straße noch dieses Jahr gefällt werden sollten war klar. Und Mats hatte uns auch seine Hilfe zugesagt. Doch das war dann jetzt etwas sehr plötzlich. 😳

(Schon vor einer Weile hatte der Liebste einen Teil der Äste abgesägt...



...die schon mit im Totholzzaun verbaut wurden.

 )

Also warfen wir Beiden uns in die Draußen-Sachen und los gings.
Draußen wurden wir von einem starken Kerl erwartet. 😁


Während ich die Wäschespinne und meinen hochtechnisierten Niederschlagsmesser von ihren Plätzen entfernte, legte Mats dem ersten Baum eine Schlinge um, verhakte das eine Ende des Stahlseils darin und befestigte das andere Ende am Traktor.
Dann sägte er los und erklärte dabei dem Liebsten, wie man das am besten macht, worauf man achten muss.


Es dauerte nicht lange...der Liebste zog am Stahlseil...Baum fällt!



Auf zum zweiten Ahorn.
Schlinge, Stahlseil, Sägen...Baum fällt!


(Das Sägen dauerte hier etwas länger. Denn wie uns Mats erklärte...
Die Bäume stehen an der Straße, die im Winter gesandet wird. Der Baum nimmt mit den Jahren (hier sind es ungefähr 30 bis 40) kleinste Teilchen des Sandes mit dem Wasser auf. Und so sind im Stamm bzw. hauptsächlich in der Rinde kleinste Steinteilchen, die der Säge dann etwas ihrer Schärfe nehmen. Das heißt: Kette schleifen. 😊)

Und nun liegen da zwei Bäume in unserem Grundstück.


Da wir nicht alles verbrennen wollen, haben wir uns entschlossen, an der Seite zum Hundenachbarn noch einen Totholzzaun zu bauen. Denn da sind ja auch noch die jüngeren Eschen und Ahorn Nummer 3, die gefällt werden sollen.
Und falls jetzt jemand denkt, uns hat das Fäll-Fieber gepackt und wir machen alles auf dem Grundstück nieder, weil wir Lust und Laune dazu haben. Dem ist nicht so. Im Januar diesen Jahres war der Baummensch da und hat unsere Bäume untersucht (nachzulesen HIER). Und da schnitten die Ahörner an der Straße schlecht ab, was ihre Gesundheit angeht. 😕 Und damit sie weder aufs Haus, noch die Straße oder die Lichtleitung fallen... kontrolliertes Fällen.

Und jetzt gehen wir dann mal Totholzzaun bauen. 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

PS: Vorhin (halb zehn) waren es knackige 2 Grad draußen.
Der Eiche, die immer etwas später ihre Blätter verliert als die anderen Bäume, war es in der vergangenen Nacht dann doch etwas zu kalt. Ihre Blätter rieseln wie Schnee aus den Ästen, auch mit ohne Wind.
Und für morgen ist erster Schneeregen angekündigt...

Samstag, 20. Oktober 2018

Feiner Schokoladenkuchen...

...oder wie er auf schwedisch heißt: "Fin chokladkaka"

Nachdem ich in der letzten Zeit Kuchenrezeptwiederholungen gebacken habe, blätterte ich gestern mal wieder in meinem rot kariertem Buch, "Sju sorters kaka", herum...



Das Rezept passte zu den im Haushalt vorhandenen Zutaten. 😊

Ihr braucht dafür:


100 g dunkle Blockschokolade
150 g Butter (oder Margarine)
2 dl Zucker
3 Eigelb
3 Eiweiß
2 TL Vanillezucker
4 dl Mehl
2 TL Backpulver
2 dl Sahne oder Milch
75 g grob gehackte Walnusskerne (Die hatte ich nicht vorrätig. Also ließ ich sie weg. 😉 Wahlweise kann man Walnüsse auch gegen Haselnüsse oder geschälte Süßmandeln austauschen.)

Eine Form (1,5 l) einfetten und einbröseln.
Den Ofen auf 175° vorheizen.
Die Blockschokolade schmelzen und zur Seite stellen zum Abkühlen.
Den Zucker und die Butter gut schlagen.
Dann die Eigelbe einzeln zugeben und jeweils gut verrühren.
Die Eiweiße zu Eischnee schlagen.
Vanillezucker, Mehl und Backpulver miteinander vermischen.
Zu dem Butter-Eigelb-Gemisch nun Runde 1 (etwas Mehl, etwas Blockschokolade und etwas Flüssigkeit) geben und gut verrühren. Runde 2...Runde 3... So lange wiederholen, bis alles in einer Schüssel ist. 😉
Die Walnüsse und das Eiweiß zugeben und unterheben.
Jetzt kommt der Teig in die Form...


...und dann alles in den unteren Teil vom Backofen.

Dort bleibt der Kuchen für ca. eine Stunde. Er geht ziemlich auf und mir wurde es etwas Angst...


Es ist aber alles in der Form geblieben. 😊

Nach 50 Minuten war, laut Stäbchentest, der Kuchen fertig. Also nahm ich ihn heraus und ließ ihn abkühlen. Da fiel er etwas ein. 😟 Ich weiß nicht, ob das dazu gehört...


Jedenfalls sah man ihm das nach dem Umkippen nicht mehr an. 😉


Die restliche Blockschokolade (der Tafel) schmolz ich auch noch, rauf damit auf den Kuchen und fertig!


Der Kuchen schmeckt lecker, wirklich sehr schokoladig! 😋😋😋
Er ist nach den 50 Minuten noch schön zach und nicht trocken. Also backe ich ihn beim nächsten Mal auch nicht so lange. 😉 Weil, den gibts mal wieder. 😁

Herzliche Grüßels von Anneke

Dienstag, 9. Oktober 2018

CIRKUS Stockholm

Wir waren vorige Woche mal wieder in Stockholm. Allerdings nicht, um durch die Stadt zu schlendern, sondern weil Max Raabe und das Palast Orchester da spielten. 😊 Diese Musik mögen wir bekanntermaßen beide.


Das Konzert fand im "Cirkus" statt.
Der CIRKUS wurde am 25. Mai 1892 eröffnet.
Während er anfangs eben einen Zirkus beherbergte, finden dort jetzt Shows statt, treten dort Musiker und Musikerinnen auf und anderes mehr.
Ein wunderschönes Gebäude, in dem sich auch ein Restaurant (natürlich ein bisschen auf alt gemacht) befindet!
Das Gebäude hat definitiv noch den Flair des Alten, auch wenn uns außen ein gläserner, moderner Anbau empfing. (Ich hatte meinen Fotoapparat nicht mit und der Liebste hat dann mit dem Handy Fotos für mich gemacht.)
Dann ging es in einen mit Holz ausgekleideten Außengang...

Die Bilder, das sind Künstlerinnenfotos mit Unterschriften derselben.
Wer hier alles schon war! 😳


Der Innenraum war wie man das aus einem Zirkus eben kennt, fast ganz rund.




Ich fand auch die Deckengestaltung toll!


Wir hatten von unserem Platz aus einen superguten Blick auf die Bühne!


Allerdings solltet Ihr wissen, dass es für sehr große Menschen, wie der Liebste einer ist, hauptsächlich unbequeme Sitzplätze gibt. Der Abstand des herunter geklappten Sitzes bis zum Rückenteil des Vordersitzes betrug gerade mal 15 bis 17 cm. Das ist nicht viel... Beim nächsten Mal nehmen wir Rad 1. Da ist nach vorne offen. 😉

Das Konzert selber war wieder wunderbar! Die Beleuchtung der Musikerinnen war mir manchmal zu wenig hell. Ich habe nicht ständig gleißendes Licht erwartet, ein bisschen mehr hätte es manchmal jedoch schon sein dürfen.
Lautstärkemäßig hatte ich nichts auszusetzen. 😉

Wenn Max Raabe singt, geht die Sonne auf. Und auf mein Gesicht legte sich ein seliges Grinsen, ich war wieder hin und weg. 😍
Natürlich bekommt das Palast Orchester genügend Raum, sprich, es gab sowohl Soli der einzelnen Musiker und der Musikerin als auch gemeinsames Spiel ohne den Gesang von Max Raabe.
Irritierend fand ich, als bei einem Lied plötzlich eine Art Lichtorgel loslegte. Innerlich stöhnte ich auf! Machen die jetzt auch sowas? Och nö!
Max Raabe indes klärte uns kurz danach lichttechnisch auf. Der Einsatz sei nicht auf ihren Wunsch zurück zu führen. Vermutlich gibt es im CIRKUS einen Geist, der den Lichteinsatz so steuert, wie er es für nötig halte. 😕 (Es gibt da einen Defekt, der bis jetzt noch nicht behoben werden konnte.)
Und während ich das schreibe, fällt mir ein, dass im Vorraum irgendetwas mit Stroboskoplicht stand... Vielleicht hätte ich den Zettel zu Ende lesen und übersetzen sollen... 😉

Der unkontrollierte Lichteinsatz war dann nicht mehr ganz so schlimm. Es ging jedes Mal ein ganz leises Kichern durch den Raum.
Was jedoch höchst unangenehm war, war dieses ständige Geblitze, das Geblitze von Fotoapparaten und/oder Handys nämlich! Es nervte mich richtig sehr! Ebenso nervig war es, wenn mit den Handys Videoaufnahmen gemacht wurden. Dieses Leuchten der kleinen, viereckigen Kästen in den Händen der Menschen störte. Ich bin dafür, dass das ab sofort wieder verboten wird. Wissend, dass das natürlich Wunschdenken bleibt.
Für mich ist ein Konzert mit Max Raabe ein Augen- und Ohrenschmaus. Da stört alles, was meine Wahrnehmung beeinträchtigt. Und dazu gehört auch, wenn man gaaaanz langsam (um die anderen nicht zu stören..hust..) Bonbons aus ihrem knisternden Papier auswickelt...statt einmal schnell und knackig die Sache abzuhandeln.

Nun ja, all die kleinen Ärgernisse werden uns nicht davon abhalten, wieder zu einem Konzert von Max Raabe und dem Palast Orchester zu gehen, wenn sie in Stockholm spielen. 😊 Weil die Musik einfach schön ist und Freude verbreitet.

Regnerische Grüßels von Anneke

1. PS: Und richtig, richtig niedlich fand ich es, als beim Rausgehen vor uns eine ältere Frau einem jüngeren Mann um den Hals fiel mit den Worten: "Tack för en underbar julklapp!" (Danke für ein wunderbares Weihnachtsgeschenk!) und dabei übers ganze Gesicht strahlte! So schön! 😊
2. PS: Kennt Ihr das? Ihr hört ein Lied eigentlich zum ersten Mal? Und uneigentlich könnt Ihr es in Gedanken mit summen? So geht es mir bei SALOME. Vielleicht aus einem alten Film....? Ich weiß es nicht. 😟


Samstag, 6. Oktober 2018

Quarktorte mit Boden a la Ines

Eigentlich ist das ein Rezept für eine Quarktorte, zu der man ebensolchen nehmen soll.
Uneigentlich habe ich jetzt eine Käsetorte, weil ich dazu Frischkäse genommen habe.
Es gibt hier in Schweden Quark, der sich Kvarg nennt. Im Gegensatz zu deutschem Quark hat dieser hier allerdings nur 0,3 % Fett. Das ist ja quasi nix. Und ich hatte Bedenken, ob das dann was wird. Erst wollte ich als Ersatz Mascarpone nehmen, wegen des höheren Fettanteils. Doch im Internet war man sich nur zum Teil sicher...naja, jedenfalls habe ich die Quarktorte dann eben mit Frischkäse gemacht. Beim nächsten Mal probiere ich ihn dann vielleicht mit Mascarpone aus... (Falls hierzu jemand etwas genaueres weiß, bitte ich um Mitteilung! 😊)

Ofen auf 160 - 170° (Ober- und Unterhitze) oder 140 - 160° (Umluft) vorheizen.

Eine Springform (28 cm) einfetten. Habt Ihr nur eine 26iger Form, dann könnte es eng werden, sprich zu voll und damit besteht dann Überlaufgefahr.

Für den Boden braucht Ihr:


125 g Mehl
1 Ei
65 g Butter (ein bisschen weich)
65 g Zucker
Prise Salz

Alles miteinander verkneten. Dann damit den Boden und den Rand bedecken und festdrücken als Vorbereitung für die flüssige Füllmasse.
(Ich habe den Teig gemacht - er reichte gerade so für den Boden. a) war die Butter viel zu weich und b) war ich mir dann unsicher, ob ich nicht zu wenig Mehl genommen habe. Also Teig noch einmal machen, mit kühlerer Butter. Ich hatte nicht zu wenig Mehl genommen beim 1. Mal. Doch wieder reichte der Teig nur für den Boden und nicht für den Rand.


Weil das Auswirkungen auf die Quarktorte hat, werde ich beim nächsten Mal die doppelte Menge Teig machen, damit es auch für den Rand reicht. 😉 )

Für die Füllmasse braucht Ihr:


5 Eier
300 g Zucker
110 g wirklich weiche Butter
750 g Quark (40% Fett) - ich habe Frischkäse mit 23,6% genommen
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1/2 l Milch
Saft einer halben Zitrone
Prise Salz (die hat sich auf dem Foto versteckt 😊)

Die Eier und den Zucker mindestens 4 Minuten schaumig schlagen.
Die Butter dazu geben und weiter rühren.
Jetzt folgt der Quark. In Anbetracht dessen, dass später noch ein halber Liter Milch dazu kommt, habe ich an dieser Stelle die normale Rührschüssel gegen eine größere ausgetauscht...


Natürlich wird auch nach der Zugabe des Quarks/Frischkäses schön weiter gerührt.
Es folgen dann der Vanillezucker und das Puddingpulver. Rührvorgang fortsetzen.
Zum Schluss werden Zitronensaft, die Prise Salz und der halbe Liter Milch untergerührt.

Jetzt die Füllmasse auf den Boden geben und ab damit in den Backofen!


Eine Stunde backen.

Die Füllmasse ist beim Herausnehmen wie Wackelpudding. Sie wird erst beim Erkalten fest.
Außerdem war die Torte sehr hoch.


Und jetzt kommt die Stelle, an der sich der fehlende Rand auf die Torte auswirkt:
Da die Füllmasse keinen Halt (Teig) hat, rutscht sie beim Erkalten zusammen und dann sieht die Quarktorte so aus:


Erfreulicherweise kann ich mitteilen, dass das auf den Geschmack keine Auswirkungen hat (denken wir).
Wir haben nämlich gestern Abend noch ein Stück gegessen...ein Träumchen! 😋😋😋


Die Quarktorte wird definitiv noch einmal gemacht! Danke fürs Rezept! 😊

Mir fiel dann noch ein, dass ich früher mit meiner Omi auch immer mal wieder Quarktorte gemacht habe. Allerdings war die ohne Boden...

Sonnige Grüßels von Anneke

Freitag, 28. September 2018

Vermischtes 46

Kraniche

Ich habe letztens ja von den Kranichen berichtet, die sich in den Süden aufmachten.
Nun sah ich in kurzer Zeit einen Kranich und zwei Kraniche übers Feld fliegen und laut rufen.
Ganz ehrlich? Ich machte mir sehr Gedanken, ob die drei (die sich dann zusammen fanden) jetzt alleine auf den Weg in den Süden machen müssen. Ich hatte Zweifel, ob sie das schaffen.
Gestern sah ich ca. 20 Vögel hier vorbei fliegen. Und ich denke nun, dass die drei Tiere Anschluss gefunden haben und nicht alleine los müssen. Welche Erleichterung! 😊

Zwei Kraniche bleiben dennoch hier und haben ihren Platz gefunden, so dass ich sie auch im Winter sehen kann. Danke Sabine!


Wusstet Ihr, dass sie auch "Vogel des Glücks" heißen? Nun, mich machen sie glücklich - wenn sie im Frühling wieder kommen. 😊
Und wenn Ihr noch mehr wissen möchtet, es gibt eine WUNDERBARE SEITE im Internationalen Netz mit ganz vielen Informationen und Bildern! 😊


Genähtes

Ich habe mal wieder die Nähmaschine angeworfen.
Dem lieben Besuch aus Deutschland gefiel mein selbst genähter Tütenhalter oder Beutelsammler oder wie auch immer man dazu sagen möchte. Jetzt hat er auch einen.


Wie man das Ganze näht, habe ich HIER schon einmal beschrieben.


Einkauf

Bei LI*DL sind Alpenwochen.
Und weil wir aus Erfahrung wissen, dass, wenn wir sonnabends einkaufen gehen, nur noch Reste vorfinden, wir dieses Mal jedoch verschiedene Dinge unbedingt haben wollten, machten wir uns am Montag auf den Weg nach Avesta. Mit dem Ergebnis, dass der Laden zu war. Wegen Stromausfall. Weiter vorne auf der Straße wurde in der Erde gegraben und da hatten sie wohl ein Kabel erwischt...
Da wir noch andere Wege zu erledigen hatten, taten wir dies und kehrten dann zum Laden zurück. Er war wieder offen. Und wir kauften jede Menge ein.


Das sieht ein bisschen nach "Exzessiveinkauf" aus. 😂
Naja, es ist fast alles lange haltbar oder kommt in den Tiefkühlschrank zum immer-mal-wieder-entnehmen. So haben wir länger etwas davon. 😉


Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 26. September 2018

Ein gefalteter Fisch...

...als Geldgeburtstagsgeschenk.

Ja. Liest sich einfach, ist es auch. Und mit einem bisschen Drumherum sieht das Ganze dann auch noch gut aus...denke ich. 😉

Für die Geburtstagskarte benötigt Ihr blauen Tonkarton...


....und etwas Glitzerfolie...


...und einen Geldschein (ohne Foto) zum Falten.

Ich habe mit dem Fisch begonnen und ihm ein Auge verpasst.


Aus der Glitzerklebefolie habe ich Meerespflanzen ausgeschnitten und ins Meer geklebt. Dann wurde der Fisch dazwischen drapiert. Und aus silberner Folie habe ich die Blubberblasen gemacht - mit dem Locher.
Fertig!


Natürlich habe ich den Umschlag auch verziert. Ich liebe Was*hi Tape und seine Freunde! 😊


Und schon konnte das Geldgeschenk auf seine Reise gehen.

Verregnete Grüßels von Anneke

Montag, 24. September 2018

Totholzzaun

Wir müssen einige Bäume auf dem Grundstück fällen, die kaputt sind (sagte der BAUMMENSCH).
Und natürlich fällt da jede Menge Holz an. Alles verbrennen? Oje!
Ich stieß irgendwann im Internet auf die Rubrik "Totholzzaun" und war davon begeistert. Holz verwerten, für Kleingetier eine Unterkunft schaffen, das Grundstück ohne "echten Zaun begrenzen und den Holzhaufen (unsere GEFÄLLTE BIRKE) auf des Nachbars Grundstück...


...wegzubekommen - alles sprach für einen solchen Zaun. Dem Liebsten gefiel die Idee auf Anhieb und es bedurfte keiner Überzeugungsarbeit meinerseits. 😊

Schon bald sägte der Liebste den Baum-Busch an Fussis Grab ab. Er hatte kaum noch Blätter, beschnitten hatte ihn schon jahrelang niemand mehr und wir haben die Idee, mit dem Absägen kann er wieder neu und besser wachsen.
Die ersten Äste der Ahörner an der Straße wurden ebenfalls abgesägt.
Und schon hatten wir wieder viiiiel Holz vor der Hüttn. 😉


Der Liebste startete die Aktion Totholzzaun, indem er hinter der Garage Pfosten einschlug - auf knapp 23 m Länge. Der Abstand zwischen den Pfosten längs ist zwei Meter. Der zu füllende Zwischenraum ist einen Meter tief. Und aus der Erde heraus gucken die Pfosten rund 90 cm. Dank eines Erdbohrers (Danke Philippe!) und an dieser Stelle keinen Steinen ging das Einschlagen recht zügig.


Die langen Teile des Baum-Busches von Fussis Grab legten wir ganz unten hinein.


Während der Birkenholzhaufen immer kleiner wurde, füllte sich der Zaun...



So sah es 'da hinten' aus, als die Birke verbaut war.


Doch da war ja noch das Holz in Richtung Hundenachbar...
Ich nutzte also das schöne Herbstwetter und zerrte die Äste einmal quer übers Grundstück.


Diesen "Rest" ließ ich liegen.


Gestern ging es dann weiter: abästen, einsortieren, aufschichten.
Irgendwann war es so weit - wir näherten uns dem Ende.
Da es hier immer mal wieder stark windet und wir Angst hatten, dass der Wind uns die kleinen Zweiglein und Äste wieder aus dem Zaun pustet, zersägte der Liebste noch Stammteile der Birke und wir legten diese als Beschwerung oben drauf. Keine Sorge. Die Verdichtung hält sich in Grenzen. Da ist noch genügend Platz fürs Kleingetier. 😉

Nach 3,5 h (gestern) war es geschafft! Unser Totholzzaun ist fertig! Yeah!!



Wir freuen uns beide sehr darüber! Schick ist er geworden! Und hiermit zum Bezug freigegeben! 😁

Ich bin dem Liebsten sehr dankbar! Er hat nicht nur gearbeitet, er hat mich auch ab und zu motiviert. 😘
Denn: Die Idee eines solchen Zaunes ist ja sehr schön. Und er sieht auch schön aus. Und ist (hoffentlich) auch nützlich. Doch wenn ich jedoch vorher gewusst hätte, wieviel Arbeit das ist (Nicht zeitmäßig, da haben wir ca. 10 Stunden gebraucht, eher friemelkrammäßig beim Einlegen, einsortieren des Holzes - manchmal wie bei nem Puzzle)...dann gäbe es diesen Zaun nicht. 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

PS: Wir hatten das erste Mal Nachtfrost. Paulas Frontscheibe war zugefroren...