Dienstag, 8. August 2017

Garagenbauvorbereitungen - 3. Teil und letzter

Auf das Cellplast brachten wir dann die Armierung auf. Wir hatten beim Uterum ein bisschen dazugelernt. Doch unanstrengender wurde es dadurch nicht. 😉 Der Liebste flexte und trug. Und ich hantierte mit dem Drillapparat...
Geschafft!


Wir liehen uns noch so einen komischen Apparat aus...


...und dann kam auch schon das Betonauto.


Beton marsch!


Der Mann dieses Mal war hilfsbereit, freundlich, schaute mit, war nicht so maulfaul wie der Mann beim Uterum.

Dann hieß es für den Liebsten, Luft rauslassen und glätten... Dat gibt Muckis! 😉
Und zum Schluss hüpfte er in seine Abendschuhe...


...und glättete mit der ausgeliehenen Maschine.


Noch mehr Muckis. 😉
Ich denke ja, er hätte da noch stundenlang weiter gemacht. Doch wir wollten vor dem Wochenende die Maschine abgeben. Ich war leider zu schwächlich, um dat Dingens wieder auf den Hänger zu laden (runterzu hab ich es geschafft). Zum Glück war da noch unser lieber Besuch aus Deutschland da und konnte helfen.

Planen drauf. Und in den nächsten Tagen schön feucht halten, damit der Beton nicht zu schnell aushärtet (Das heißt keinesfalls trocknen! 😂).


Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. 😊


Insgesamt dauert es trotzdem ca. vier Wochen, bis da was drauf kann. Leider hat da der Liebste gerade nicht frei. Also dauert es noch ein bisschen, bis die Garage steht. Naja, Hauptsache, es wird noch vor dem Winter. 😉

Windige Grüßels von Anneke

Samstag, 5. August 2017

(Fast) Rührkuchenteig mit Marmelade

Ich habe mir aus dem Internet ein Rührkuchenrezept ausgesucht. Da sich 500 g Mehl plus andere Zutaten nach seeeehr viel Kuchen lasen, halbierte ich alles.

Ihr braucht für den Teig


125 g Margarine
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier (+ 1)
1 EL Backpulver
250 g Mehl
150 g (oder mehr) Marmelade

Für die Glasur


100 g Schokolade
50 g Butter

Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Zuerst weiche Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Dann die Prise Salz und 2 Eier dazugeben.
Es folgen Backpulver und gesiebtes Mehl.
An dieser Stelle des Teig-zusammen-rühren zeigte sich, dass in der halbierten Zusammensetzung irgendetwas nicht stimmt. Statt eines fluffigen Rührkuchenteiges war es bei mir eine eher feste Masse. Ich gab noch ein Ei mehr dazu... Die Konsistenz war zwar immer noch kein Rührkuchenteig, doch er streuselte nicht mehr. Und so wurde in diesem Moment aus Plan A Plan B...

Ich gab den Teig in diese schöne, eingebröselte Kuchenform und schob das Ganze für 45 Minuten (sonst 60 Minuten) in den Backofen.


Fertig gebacken!


Nachdem der Kuchen abgekühlt war, schnitt ich ihn durch.


Diese zwei Lagen füllte ich mit Marmelade und baute den Kuchen wieder zusammen.


In einem nicht zu heißen Wasserbad schmolz ich Schokolade und Butter und verrührte beides gut miteinander. Dann kam das Gemisch auf den Kuchen.


Wir haben den Kuchen dann abends noch aufgeschnitten und verkostet. 😊
Er sieht nicht nur schön aus..


...er schmeckt auch richtig gut! Glück gehabt! 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Freitag, 4. August 2017

Vermischtes 32


Flugameisen

Als ich gestern Abend aus dem Fenster auf den Beton vor der Küchentüre schaute, traf mich fast der Schlag. Da war alles voller Flugameisen! Hunderte! Auch in der Luft war noch eine kleine Wolke zu erkennen. Was ist da los!?
Mir machte das ein seltsames Gefühl und ich schloss alle Fenster und Türen...

Später schaute ich dann noch auf den Garagenbeton. Flugameisen. Nochmal hunderte.




Ich habe so etwas noch nie gesehen. Naja, ich habe ja auch lange nicht mehr "oppm Dörp" gewohnt. Jedenfalls wollte ich wissen, was es mit den vielen Flugameisen auf sich hat.
Mir fiel ein, dass ich am Vormittag geflügelte Ameisen aus einem Erdloch hatte kommen sehen. Das waren aber nicht so viele!

Letztendlich war ich Zeugin des Hochzeitsfluges der Ameisen. Es steht sinngemäß geschrieben:
Von Mai bis Spätsommer warten die geschlechtsreifen Jungköniginnen und männlichen Ameisen auf ein bestimmtes Wetter. Auf so eins wie gestern vermutlich. Warm. Wenig bis kein Wind. Der Beton schön aufgeheizt durch die Sonne in den letzten Tagen.
Dann treffen sich Ameisen aus mehreren Völkern, um sich zu paaren. Mehrere Völker deshalb, weil bei ganz vielen Ameisen auf einem Haufen die Chance höher ist, dass Fressfeinde satt und noch Ameisen übrig sind.
Dann paaren sie sich.
Und dann bricht die Jungkönigin an einer Sollbruchstelle ihre Flügel ab und sucht sich ein Nest.
Ich habe auch gelesen, dass die Männchen dann sterben. Doch das scheint nicht zu stimmen, denn sonst wären unsere Betonböden übervoll mit Männerleichen. Sind sie aber nicht. Also....

Beim nächsten Hochzeitsflug, den ich beobachten kann, werde ich dann wohl kein mulmiges Gefühl mehr haben. Ich weiß ja jetzt, was da los ist. Fenster und Türen werde ich trotzdem schließen. 😉


Schwedische Post

Die hat wieder einmal versucht, mich in den Wahnsinn zu treiben...

Sollte sich jemand wundern, dass ab sofort bei Postsendungen unser Absender mit einem Kreuz versehen ist (oder erst gar keinen haben)... Das passiert nicht ohne Grund.
So manches Mal habe ich mich über den durchgekreuzten Absender gewundert, wenn wir von schwedischen Privatpersonen Post erhielten.

Klar wurde mir diese Vorgehensweise, als ich vor einiger Zeit einen Warenbrief zurück gesendet habe. Normalerweise bekommt man bei dieser Art von Sendung keinen Nachweis. Ich erhielt jedoch einen solchen. Mir war das Recht, konnte ich doch so die Sendung verfolgen und wusste, dass sie beim Empfänger angekommen ist. Dachte ich. Denn ein paar Tage, nachdem ich ihn bei der Poststelle abgegeben hatte...lag er wieder in unserem Briefkasten! Das kann nicht sein! Theoretisch zumindest. Praktisch sah das eben anders aus.

Wir fuhren mit dem Warenbrief zum 2. Mal zur Poststelle. Dort meinte die Frau hinterm Tresen, dass wohl "die Post" nicht lesen kann! Sie strich den Absender (uns) mit einem großen Kreuz durch und verpasste dem Empfänger einen unübersehbaren Kulikreis, auf den noch zwei Pfeile zeigten, die sie aufmalte. Mir schien, als wenn ihr das nicht zum ersten Mal unterkommt..grins..

Dieses Mal kam der Warenbrief beim richtigen Empfänger an.

Und ich streiche seitdem den Absender durch und schreibe ein großes "FÖR" (FÜR") über den Empfänger, um die ganze Sache wasserdicht zu machen.
Mal sehen, ob das funktioniert. 😉

Grinsende Grüßels von Anneke

Donnerstag, 3. August 2017

Garagenbauvorbereitungen - Teil 2

Auf den groben Grus kam feinerer...


Der wurde vom Liebsten in Rekordzeit verteilt....


...weil ja dann noch mehr kam.


Und noch mehr...


Da wurde verteilt, geschoben und begradigt. Als der Liebste fertig war, sah der Garagenunterboden so aus.


Dann wurden wieder L-Steine (dieses Mal nur 20 cm hoch, wie von der Garagenfirma empfohlen) an denen schon 10 cm Isolierung dran waren, ausgelegt. So einfach, wie sich das liest, war es allerdings nicht. Denn anfangs stimmten die Winkel und damit die Länge der Seiten nicht. Da hätten die Fertigteile nie drauf gepasst. Doch nach laaangem immer-wieder-verschieben und begradigen war es geschafft, die L-Steine standen und nach noch mehr Zeit lagen auch die Cellplastplatten an ihrem Platz.


Dieses Mal wurden keine Stützen gebaut. Dieses Mal wurde Grus bis an den Rand angehäuft, damit der Beton keine Chance hatte...


...und auf der anderen Seite nahm der Liebste dafür Erde. Sieht das nicht schick aus? 😊


An dieser Stelle sei erwähnt, dass insgesamt 102,56 Tonnen Grus in unterschiedlichen Größen den Weg auf unser Häuschengrundstück fanden.
Diese 102,56 Tonnen wurden sowohl mit der Maschine als auch durch Menschenhand bewegt. Ich weiß das, ich war dabei. Und ich saß nicht im Bagger..lach.. Wir haben das, was wir zuerst in Akkord verteilt haben, wieder zusammengekratzt, verteilt und zusammengekratzt. Und dafür, dass der Liebste vorher noch nie so etwas gemacht hat, haben seine Berechnungen, wie schon die ganze Bauzeit über, ganz gut hingehauen. Nur.....bei dem feinen Grus - das war bissl zu viel. 😉 Da haben wir auf dem Grundstück noch reichlich..grins..

Sonnige Grüßels von Anneke

Mittwoch, 2. August 2017

Vermischtes 31

Sommerwetter

In den letzten Tagen haben wir richtig Sommer. Die Temperaturen steigen tagsüber auf über 20 Grad.


Das ist herrlich. Nur nachts schafft es das Thermometer kaum auf über 10 Grad. Das ist ungewohnt.
Außerdem stürmte es in den letzten beiden Tagen ziemlich heftig, so dass es wieder einmal die Mülltonnen umwehte. Doch das ist egal, wenn nur die Sonne scheint. 😊


Das Feld ist übrigens Hafer. Der braucht noch ein Stückchen, bis er fertig ist.



Frühlingsblumen

Wenn mir noch einmal jemand erzählt, dass Stiefmütterchen Frühlingsblumen sind, dann lache ich laut. Also nicht, dass ich das nicht glaube. Doch Stiefmütterchen kann man auch gut im Sommer haben wenn man sie nur gießt. 😊
Hier sind noch ein paar andere Blumen mit dabei, die ich auf einem Loppis gekauft habe. Ich bin ganz stolz, dass sie so gewachsen sind. Nur der Lavendel...nun ja.....


Fussis Grab mit Windschutz. Sonst wären die Blumen schon lange weggeweht...



Abendhimmel

Abendhimmelbilder gab es schon lange nicht mehr. Ich gebe zu, dass er nicht besonders spektakulär war. Er war einfach nur schön. 😊



Ich liebe das Abendlicht, es ist irgendwie besonders... Leider gelingt es mir nur in den wenigsten Fällen, es einzufangen. Da muss ich noch ein bisschen üben. 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Montag, 31. Juli 2017

Garagenbauvorbereitungen - Teil 1

Es gibt schon wieder einen Fortsetzungsroman hier auf dem Blog.
Dieses Mal geht es um die Garage. Ihr erinnert Euch? 😊 Projekt Nr. 6 in unserer Neverending-Bau-Geschichte.
Trotz anderer Vorgedanken wurde der Bau nun gemeinsam mit dem Start des Uterum begonnen. Schon auch einfach wegen dem "Kies" oder wie der Schwede sagt, "Grus", der geliefert wurde. (Übrigens eins der Wörter, welches mir prinzipiell zuerst auf schwedisch einfällt. 😊)

Wie schon beim Uterum hieß es...
...begradigen.

 

So langsam sieht man, wo die Garage mal hin soll. Aber nur ganz langsam. 😉 Der Liebste verbachte an dem Wochenende quasi alle Zeit auf dem Bagger. Weil ja Uterum und Garage gleichzeitig vorzubereiten waren...


So groß wird sie mal. Wenn wir alles richtig bauen. Hier sieht man schon Grus, die "Reste" vom Uterum, vor dem Garagenstück. Dann maßen wir mal etwas genauer aus. Schließlich muss da eine ganze Garage mit ihrem Gewicht drauf stehen können. Und da sollte es keine abstürzenden Ecken geben...


Vorbereitung für den Grus.


Lieferung Nr. ... Ich weiß es nicht mehr genau. Eine von vielen jedenfalls. Ich dachte ja, dass der Lkw gleich abrutscht. Doch das passierte nicht. Weil die Beiden, Der Liebste und der andere Lkw-Fahrer, haben ja Ahnung. Im Gegensatz zu mir..grins..


Der Liebste hatte dann mit dem Verteilen zu tun. Fragt nicht...


Nächste Lieferung...


Alles verteilt und fest gemacht. Das hat der Liebste wieder gut hin bekommen. 😁


Natürlich ist das längst noch nicht fertig vorbereitet. Das ist ja nur dat grobe Zeugs. 😉 Das reicht noch nicht. Mehr gibts im nächsten Teil zu sehen. 😊
Bis dahin...

Stürmische Grüßels von Anneke

Freitag, 28. Juli 2017

Katerbilder - Teil 2

Wo ein Teil 1 da auch ein Teil 2. Sagt zumindest die Logik. 😉

Ich habe mich versteckt. Such mich doch!

Man findet ihn so schlecht. Oder etwa nicht!? 😂

Seitdem wir den Flickenteppich haben, liegt er oft darauf herum. Und hier sieht man gerade, wie er ein Leckerli verdrückt hat. Das er natürlich vom Liebsten bekam. Die Zunge! Herrlich!



Ich schlafe...

...lass mich! 

Bubi war weg. Also theoretisch. Praktisch hat er einen schönen, neuen Platz entdeckt, der Schlumich. Und wollte dort ein anderes Mal nicht raus, als ich baden wollte. Es gab seinerseits Widerstand.

Meine Wanne! Wehe...Du...Wasser!

Unser Tütenbubi! Immer wieder! 😊 Tüte liegt nur kurz da...okkupiert!

Meine!


Tja, und da hat der Liebste sich die Hände gewaschen und der neugierige Bubi hat auch das Waschbecken für sich entdeckt. Haben wir ja erst seit gestern! 😉 Süß sind die Bilder trotzdem. 😊

Dat is eng hier...

...und hoch...

...und schön. 

Das wars. Einen 3. Teil Katerbilder gibt es nicht, Ihr könnt erleichtert aufatmen..grins.. Aber für immer wars das nicht. 😊

Herzliche Grüßels von Anneke