Donnerstag, 12. November 2015

Vermischtes 21

Wetter

Während das Wetter bei Euch eher an Sommer denn an Herbst erinnert, zeigt sich letzterer bei uns jeden Tag.
Entweder ist es nebelig, trüb und regnerisch.
Oder es gibt einen sonnigen, doch kühlen Tag.
Oder, so wie heute vor einer halben Stunde, gibt es einen Wechsel zwischen nebelig und sonnig. Mal sehen, was das wird, wenn es fertig ist. ;-)




Gestern früh war Paula rundherum gefroren. Um 7.15 Uhr zeigte das Thermometer knackige -2 ° an. Und es war alles (Reif)weiß. Heute? Nix gefroren.

Am Wochenende soll es schön werden - also es soll kein Regen vom Himmel fallen. Dann können wir außen unsere Lampen anbringen. ;-) Schön.


Paketverschickung

Vor einer Weile haben wir in Deutschland bei einem Baumarkt Dinge bestellt, die es in Schweden nicht gibt. Empfänger des Paketes ist mein Sohn gewesen.
Er fragte telefonisch bei uns nach, ob das richtig ist mit dem Riesenpaket.
Wir waren erstaunt. So viel oder so große Sachen hatten wir nicht bestellt. „Bitte öffnen.“
Neben den drei Dingen gab es im Paket noch viiiel Luft. Also faltete mein Sohn das Paket kleiner, beschriftete es und machte sich auf den Weg zur Poststelle.
Dort erfuhr er, dass es als Normalsendung genau 2 cm zu groß sei. Deswegen müsse es als Sperrgut für 30 Euro verschickt werden. „Ach nein. Da kommen noch 10 Euro dazu, weil es nach Schweden geht.“ Bei seinem Anruf erschreckte ich mich etwas. Doch er beruhigte mich sofort. „Ich kann die 2 cm noch verkleinern, das kriege ich hin.“
Also nahm er das nicht unkleine Paket wieder mit nach Hause und faltete es dort noch zwei cm kleiner.
Jetzt war es kein Problem mehr, es für 16,99 € an uns zu senden.
Danke Sohn. :-)

Und weil Briefmarken  ja auch irgendwie zu Paketen und Post gehören….
Hier zeige ich Euch meine Lieblingsbriefmarken.


Ich mag sie so sehr, dass ich sie am liebsten gar nicht verkleben würde, zumindest möchte ich gerne eine pro Sorte behalten. Doch was soll ich dann damit? Sie aufheben für schlechte Zeiten? ;-) Eine Entscheidung Herz kontra Verstand. ;-) Und wer dabei an "SJU SORTERS KAKOR" denkt, ist selber schuld. ;-)


Bubi

Ihr erinnert Euch an den KRATZBAUM für unseren Kater?
Nun, zuerst hatte Majestät Bubi so gar keine Lust, sich in die oben befindliche Mulde zu gehen. Dat war ihm alles zu wackelig. ;-) Also überredete ich ihn mit Leckerlis, es immer wieder zu probieren.
Und irgendwann…sprang er alleine hinein...und aalt sich seitdem in der Mulde. Oder putzt sich. Oder er schläft einfach nur darin. Jedenfalls ist das wohl sein Lieblingsplatz geworden. :-)






Und wenn ich daran vorbei gehe, muss ich mich sehr disziplinieren, ihn nicht dauernd anzufassen. Weil...er ist so süüüß! ;-)

Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 11. November 2015

Elektrischer Küchenhelfer ;-)

Habt Ihr noch Dinge aus der DDR, die Ihr benutzt, zum Beispiel Küchengeräte?
Wenn ja, dann geht es Euch wie mir.
Mein guter alter RG 28s tut immer noch treu seinen Dienst bei mir. :-) (Für Uneingeweihte: RG bedeutet nichts anderes als Rührgerät. Die Zahl steht für die weiter entwickelten Geräte.)


Was das „s“ bedeutet, weiß ich nicht. Ich hoffe, es steht für „superhaltbar“. ;-)


Der Garantieschein ist von 1986. Also feiert das gute Stück demnächst seinen 29. Verkaufstag. Wow!
  


Wisst Ihr noch, wieviel es damals gekostet hat? Ich kann es Euch genau sagen. Es waren 98,00 Mark der DDR.


Deswegen denke ich, dass ich das Teil als Geschenk erhalten habe. Mit einem Lohn von damals rund 450,00 Mark konnte ich ihn mir bestimmt nicht leisten. Ich hab ja meine Eltern als Schenker in Verdacht. ;-)
Zubehör? Zwei Sorten Haken, ein Teigschaber und ein Pürierstab. (Und von einem anderen RG-Gerät habe ich noch zusätzliche Haken bekommen. Falls meine kaputt gehen.)


Die Rührschüssel musste extra dazu gekauft werden. (Die Schüsselhalterung dazu habe ich nicht mehr. Die war mir zu unhandlich.) 


Und hier meine Rührschüssel, die von einem älteren Gerät übrig blieb.


Dass ich zwei Schüsseln habe ist gut - für meine Buttercremetorte nämlich. In die ältere Schüssel kommt die dunkle Creme und in die neuere Schüssel kommt die helle Creme. Schon immer. ;-)
Die ältere Schüssel ist aus einem härteren Plaste als die neuere. Letztere ist außerdem formschöner und hat einen Rand, an dem ich sie gut festhalten kann.

Zweimal befürchtete ich, dass RG 28s seinen Geist aufgibt und mich verlässt. Was für ein Schreck! Doch dann fiel mir meine Mutti ein, die vor viiiielen Jahren das Teil ganz kühn auseinander geschraubt und sauber gemacht hat. Mehl und andere Pulver hatten sich innen festgesetzt. Also reinigte ich das Meinige und es kam mir dann vor, als wenn sich mein RG danach reckt und streckt und wieder wohler fühlt. ;-)

Wusstet Ihr, dass die Suhler ihre Rührgeräte auch für Westdeutschland produzierten? Wie ich las, stellten sie diese für das Versandhaus „Quelle“ her, welche sie dann unter dem Markenname „Privileg“ vertrieb. Das brachte Devisen. ;-)

Ich benutze mein RG gern, sowohl zum Rühren als auch zum Pürieren. Es ist zuverlässig und hält und hält und hält. :-)

Und ich könnte, wenn ich es denn veräußern wöllte, damit wohl auch noch Geld verdienen. Im großen Internetversteigerungshaus mit vier Buchstaben sind diese Teile nicht für unter 40,00 € zu haben (Was ich so gesehen habe.). Das ist ganz schön viel Geld. Wahrscheinlich hat sich herum gesprochen, dass die Geräte zuverlässig sind. ;-)

Auf die nächsten 29 Jahre, mein RG 28s! ;-)

Freudige Grüßels von Anneke

Dienstag, 10. November 2015

Klappbare Geburtstagskarte

Als ich in Deutschland war, gab es eine Geburtstagsfeier.
Für diese brauchte ich natürlich ein Geschenk.
Die Beschenkte wünschte sich wieder einen GUTSCHEIN.
Also wollte ich eine Karte mit einem Kuchen oder einer Torte basteln. Und klappbar sollte das Ganze irgendwie sein.
Probe:


Idee gestorben. Zu sehr abmessen und zeitaufwendig und so…  ;-)

Ich hatte eine andere Idee. Wenn nun die Torte klappbar…und darunter…
Bastelmaterialien her!


Aus Karton schnitt ich das dunkelrote Grundteil aus.
Für die Kerzen mussten Papierstreifen herhalten. Warum ich die Kerzen nicht direkt auf die Karte klebte weiß ich nicht. ;-(
Und die Verzierung machte ich nicht mit einer Tortenspritze, sondern nahm dafür selbst klebendes Textilband.


Damit die Klapperei auch hält, gab es an drei Kerzen (zu grobes) Klettverschlussband. Ich hätte wohl feineres dazu nehmen sollen, denn das Lösen ging ziemlich schwer…
Die Flammen habe ich aufgemalt.
Natürlich mussten Schmetterlinge (aus Moosgummi, ausgestanzt) her. ;-)
Für den Rand der Karte verwendete ich Washi-Tape. Ohne sah es irgendwie….seltsam aus.
Und in dem lila Paket unten ist dann das eigentliche Geschenk drin. In Worten. Ein bisschen was mit auspacken musste schon sein. ;-)


Und so sah die Karte von außen aus:


Das Geburtstagskind hatte Freude beim Erhalt der Karte.
Ich hatte Freude beim Basteln derselben.
Dann passt es. :-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Montag, 9. November 2015

Überraschungen und anderes ;-)

Ich schrieb ja HIER schon von meinem Besuch in Deutschland, von dem aus meiner Familie keiner etwas wusste. Im Vorfeld dachte ich immer wieder an die Gesichter, wenn sie mich sehen und habe so unterwegs das ein oder andere Mal ein Grinsen im Gesicht gehabt. ;-)

Ich fuhr zu meinen Eltern.
Als ich das Auto, welches nicht meine Paula war, geparkt hatte, trat ein Mann aus der Mehrfamilienhaustür. Und weil das so eine Türe ist, die man nur von innen oder mit Schlüssel öffnen kann, sprang ich behende zu eben dieser, um so meinen Eltern ohne ihr Wissen noch ein Stück näher zu kommen. Vor der Wohnungstür Grinsen aufgesetzt. Geklingelt. Nichts tat sich. Um diese Uhrzeit sollten sie doch… Noch einmal geklingelt. Noch einmal tat sich nichts.
Verblüfft stand ich da. Dieses Szenario hatte es in meiner Vorstellung nicht gegeben. Un nu?!

Ich ging aus dem Haus und sah den Mann von eben. Er deutete mit seiner Hand einen Halbkreis an, dessen Bedeutung sich mir nicht erschloss. Erst ein zackiges nach rechts winken konnte ich übersetzen. Dort sind meine Eltern!
Ich ging also in den Garten und hörte meine Mutti reden. Ich ging schnurstracks auf das Reden zu, stellte mich hin und grüßte freundlich. Als meine Mutti sich umdrehte, fielen ihr bald die Augen aus den Höhlen. ;-) Sie freute sich riesig und drückte mich fast platt. Ihre Frage, wie ich denn hierher komme, beantwortete ich wahrheitsgemäß. „Mit dem Auto und mit der Fähre.“
Vati war unterwegs, sollte aber auch bald nach Hause kommen. Also gingen Mutti und ich in die Wohnung, um dort auf ihn zu warten.

Türschließen. „Ich bin wieder da.“ sagte er mit dem Rücken zu uns gewandt. Ich grüßte freundlich. Nichts tat sich. Ich grüßte noch einmal freundlich. „Wer ist denn da?“ fragte er und drehte sich dabei um. Und schon glitt ein großes Lachen über sein Gesicht. Das ging nahtlos über in ein großes Drücken. „Wie kommst denn Du hierher?“ „Na mit dem Auto und der Fähre.“ antwortete ich wieder wahrheitsgemäß. Dass er draußen das Auto mit schwedischem Kennzeichen sah und überlegte, wen im Haus die Schweden wohl besuchten ( J ) sei hier nur am Rande erwähnt.

Auch die anderen Familienmitglieder freuten sich, als wir uns sahen oder hörten. Und es war einfach herrlich, in die Gesichter zu schauen, als sie mich sahen, oder das Erstaunen zu hören, wenn ich mich am Telefon meldete. :-)))

Natürlich durfte ein gemeinsamer Nachmittag mit meinen Lieblingsneffen nicht fehlen. Dank der Mama konnten wir die liebgewonnene Tradition, in Chemnitz mit Bussen und Bahnen und Rolltreppen zu fahren, auch in diesem Jahr fortsetzen. Danke! :-) Nicht nur die beiden Kleinen hatten Spaß, wenn der Bus oder die Bahnen um die Kurven fuhren. ;-)
Mein älterer Neffe machte sich so seine Gedanken… Als er mich an meinem alten Wohnhaus stehen sah, fragte er, wer mich denn da hingezaubert hätte. ;-) Und auf der Heimfahrt stellte er seiner Mama die Frage, wie ich denn durch den Sand ins Schiff gekommen sei. J (Er war schon an der Ostsee, natürlich auch am Sandstrand. Und er weiß, dass hinter der Ostsee Schweden liegt, wo die Anneke wohnt.)

Außer den Elternbesuchen standen auch noch Termine an, die ich im Vorfeld ausgemacht hatte. Ich verbrachte natürlich auch Zeit mit meinem Sohn. 
Es gab eine Familienfeier und Treffen mit lieben Menschen – absichtlich und zufällig. Schön wars. :-)
Und ich arbeitete meine Einkaufsliste ab, was sich manchmal als gar nicht so einfach herausstellte.
Nach drei Tagen merkte ich, dass ich mir meine Besuchstage viel zu voll gepackt hatte, zu viel erledigen wollte. Außerdem hatte ich mit keiner Silbe daran gedacht, dass der 31.10.201 in Deutschland ein Feiertag mit „Läden zu“ ist, was die ganze Sache nicht unbedingt vereinfachte. :-(
Ich schaffte es nicht, alle die zu sehen, die ich wollte.
Und ich verstand plötzlich eine ehemalige Kollegin, die weggezogen war und ab und zu in ihre Heimatstadt auf Besuch zurückkehrte. Sie sagte damals, dass sie es nicht schaffen, immer allen Familienmitgliedern und Freunden zeitmäßig gerecht zu werden. Und dass das für beide Seiten nicht schön ist. Mir ging es genau so. Ich hätte gern noch den ein oder anderen Menschen gesehen und mit ihm Zeit verbracht. Doch es war zeitmäßig einfach  nicht drin. Auch wenn das manch einer nicht verstehen konnte…
Und auch wenn ich es nicht für möglich gehalten hätte…mich strengte dieser Besuch an. Ich bin es nicht mehr gewöhnt, dass so viele Reize in einem so kurzem Zeitraum auf mich einströmen. Ich komme vons Dorf. ;-)

Und als ich dann wieder nach Hause fuhr, war ich ein bisschen traurig und auch voller Vorfreude auf mein Zuhause. :-)

Bis zum nächsten Mal, Ihr meine Lieben! Dann mit ohne Überraschungseffekt…wegen eventuellem Herzkasper. ;-)

Grinsende Grüßels von Anneke

Sonntag, 8. November 2015

Vermischtes 20

Paula

Meine Paula ist wieder zu Hause. :-)
Und sie ist quasi eigenständig, also ohne gezogen zu werden, durch den großen Mitbewohner wieder nach Hause gebracht worden. :-)
Damit ist unser Fuhrpark wieder vollständig. :-)
Dem neuen alten Motor fehlt der Ölstandsmesser. Doch das macht nix. Dann muss der große Mitbewohner eben einmal mehr den Ölstand per Hand messen. ;-)
Und nachher werde ich mich in die Paula setzen und eine Runde mit ihr fahren. Schließlich ist Juli schon lange her… ;-)


Loppis

Zu einem solchen waren wir gestern.
Ihr könntet sagen: „Aber ist denn bei Euch nicht schlechtes Wetter? Wer macht da draußen Loppis? Das macht doch keinen Spaß!“ Dann würde ich Euch antworten: „Ihr habt sowas von Recht! Bei dem Regen macht es wirklich keinen Spaß!“
Glücklicherweise gibt es Avestaparken.
Was das ist? Ein Haus in einem Park. Von innen sieht es SO aus.

Und dort tümmelten sich gestern Menschen, die ihre Sachen an den Mann und die Frau bringen wollten.
Bei mir gelang das einigen. Also dass ich ihnen Dinge abkaufte. Für wenig Geld.
Wollt Ihr meine Ausbeute sehen? Ich freu mich immer noch drüber. ;-)




Vorbau

Während ich mich in Deutschland herum trieb, hat der große Mitbewohner einen neuen Vorbau gezaubert.
Ja, er hat ihn natürlich nicht gezaubert, sondern im Schweiße seines Angesichts und auch unter Mondlicht gebaut. Doch ein bisschen ist es eben doch wie Zauberei, dass da etwas steht, was bei meiner Abreise noch nicht da war. ;-)
Schön sieht er aus.
Jetzt tropft es uns nicht mehr in den Halsausschnitt, wenn wir vor die Türe gehen. ;-)
Seht selbst, was der große Mitbewohner gebaut hat:




Solltet Ihr Euch fragen, warum da rote Dachziegel drauf sind und nicht Blech wie auf dem Dach… In ganz ganz ganz ferner Zukunft wollen wir das Dach neu decken. Und dann wird es mit solchen roten Ziegel gedeckt. Die Dachdeckung geschah quasi in weiter Voraussicht. ;-)
Ganz fertig ist der Vorbau noch nicht. Ein, zwei Handgriffe sind da noch zu tun. ;-) Doch schön ist er jetzt schon. Finde ich. Das hat der große Mitbewohner ausnehmend gut hin bekommen! :-)

Sonntägliche Grüßels von Anneke

Samstag, 7. November 2015

Nutella-Philadelphia-Torte

Heute habe ich wieder ein Rezept für Euch. Allerdings ist es nicht aus meinem rot-weiß kariertem Backbuch, sondern aus dem Internet. Angepriesen wird es als „Kuchen ohne backen“. Dem ist so – Ihr benötigt dafür keinen Herd, nur einen Kühlschrank. ;-)

Ihr braucht dazu
100 g Butter
250 g Kekse
400 g Nutella
500 g Philadelphia natur

Ich habe mich an den Packungsgrößen orientiert und deshalb den Kuchen mit
200 g Keksen
350 g und einem Esslöffel aus einem anderen Glas Nutella (Nachschlag 1 Teelöffel) und
400 Philadelphia gemacht.

Zuerst zerbröselt Ihr die Kekse bzw. klopft sie in einem verschließbaren Beutel klein.



Dann löst Ihr die Butter mit einem großen Löffel Nutella auf (Mikrowelle 800 g ca. 30 bis 45 Sekunden) und gebt dieses Gemisch zu den zerkleinerten Keksen .


Diese Masse gebt Ihr dann in eine Springform (meine ist 25 cm groß) und presst sie (am günstigsten mit der Hilfe eines Glases) gut auf dem Boden fest. Dabei sollte ein kleiner Rand stehen bleiben.


In einer Schüssel mixt Ihr den Philadelphia natur mit dem Nutella. Das geht gut mit einem Schneebesen.


Anschließend wird die Masse auf die Keksbrösel-Butter-Nutella-Masse in der Springform gegeben und schön verteilt.


Stellt dann die Torte in den Kühlschrank, damit alles schön hart wird. Mindestzeit: 2 Stunden.


Dann könnt Ihr Eure Torte anschneiden. Und auch essen. ;-)

Mein Fazit:

Ich würde die Torte nicht wieder mit den Kekskrümeln machen.
Obwohl ich weniger Kekse und mehr von dem Butter-Nutella-Gemisch verwendet habe, ist die Masse kein stabiler Boden sondern eine krümelige Angelegenheit geworden, der beim Anheben teilweise zerfällt. Sollte jemand einen Trick kennen, dass das nicht passiert – her damit! :-)
Da die Füllung jedoch superlecker (Mjammjam!) ist, wird es beim nächsten Mal einen anderen Boden geben. Und eventuell reduziere ich beim nächsten Mal die Menge wegen sehr süß. Das werde ich spontan entscheiden.
Insgesamt: Mal etwas anderes leckeres. :-)

Und hier könnt Ihr die Tortenherstellung auf VIDEO anschauen.

Regnerische Grüßels von Anneke

EDIT 20.11.2016: Nimmt man statt einfacher Kekse Kekse mit Schokofuellung, zerkleinert sie mit einem Multiboy und gibt dann die Butter dazu, wird der Boden damit erheblich unkruemliger und fester. :-)

Freitag, 6. November 2015

Besuch in Deutschland

Wie Ihr wisst, bin ich vor meinem Umzug viele Jahre nach Schweden in den Urlaub gefahren.
Und während ich dann in Deutschland an der Fähre wartete, habe ich immer ein bisschen über die Schweden gegrinst, die ihr Auto im Shop im Hafen mit Bierkästen und anderen alkoholischen Getränken gefüllt haben…

Um den Kontakt zu meiner Familie zu halten, gibt es SMS, Mails und kurze Telefonate. Möchte ich mehr wissen oder erzählen, dann skypen wir.

Ein Skype-Telefonat mit meinen Eltern, ein Skype-Telefonat mit meinen Neffen…

Als ich einige Zeit später mit dem großen Mitbewohner redete und sagte, dass es mir fehlt, meinen Eltern in echt gegenüber zu sitzen und meine Neffen zu berühren, kullerten ohne Absicht ein paar Tränchen über meine Wange. Ich war selbst überrascht, doch so ist das Leben. ;-)
Der große Mitbewohner sah das und meinte, dass ich dann doch einfach mal nach Deutschland fahren soll und sie besuchen. Den Gedanken hatte ich auch schon immer mal gehabt, ihn jedoch nicht ausgesprochen.
Ich: „Dann könnte ich auch die Sachen kaufen, die es in Schweden nicht gibt bzw. die wir nicht gefunden haben. Und ich könnte ein bisschen Alkohol mitbringen.“
Anfrage bei meinem Sohn, ob ich bei ihm schlafen kann. Ich kann.
Eine Liste wurde geschrieben, auf der die Mitbringsel standen.


Die Fähre wurde bestellt.


Die Übernachtungen wurden gebucht (1300 km Entfernung erfordern auf Grund meines Alters einen Zwischenstop. ;-) )

Es wurden noch Sachen per Internet bestellt, die ich dann aus Deutschland mitbringen sollte (Wenn der Versand nach Schweden teurer ist, als wenn wir es innerhalb Deutschlands ver- und uns dann hochschicken lassen, machen wir das manchmal so.)

Ich stellte mir einen Vorplan auf, wenn ich besuchen wollte und auf Grund meines kurzen Aufenthaltes besuchen konnte.
Außer meinem Sohn wusste aus meiner Familie KEINER, dass ich komme.
Ich freute mich schon diebisch darauf, in überraschte Gesichter zu schauen. ;-) (Darüber und über Erlebtes berichte ich später noch. ;-) )

Nun, und als es an die Rückfahrt ging, sah es in dem Auto, welches nicht unseres ist, so aus:

Pelle fährt mit nach Schweden, seitdem ich ihn habe.
Also musste er auch dieses mal als Begleitperson mit, da der 
große Mitbewohner in Dalarna blieb. Er hatte zu tun. ;-)





Der Löwenanteil ist….ja, Alkohol. Damit kommen wir ein ganzes Stückchen hin. ;-) (Und nein. Wir sind keine Alkoholiker. ;-) Und ich verspreche hiermit, zukünftig jede Grinserei über Alkohol in Autos mit schwedischem Kennzeichen unterlassen. ;-) ) Natürlich habe ich nicht mehr mitgenommen, als OFFIZIELL ERLAUBT IST.
Doch auch so wichtige Dinge wie „FRANKFURTER SCHAUFELn“ oder Schokostollen der „BÄCKEREI LIEBERWIRTH“ (Den ich schon seit ca. 25 Jahren zu Weihnachten esse, weil da Schokostücke drin sind. Hm, so lecker! Und ohne kann nun mal die Weihnachtszeit nicht beginnen.) und vieles andere mehr fand seinen Weg zu uns nach Dalarna.

Einen Ohrwurm habe ich in Deutschland gratis dazu bekommen. Das Lied gefällt mir richtig gut! Und ist auch in Schweden abrufbar! :-)


Und so, wie ich mich freute, Euch zu sehen, mit Euch zu reden, Euch zu berühren, so sehr freue ich mich jetzt, wieder zu Hause zu sein. (Auch wenn das Wetter versucht, trübe Stimmung zu verbreiten. :-/)
In meinem Herz sind viele neue schöne Momente gespeichert, an die ich jetzt immer wieder denken kann.
Und ich habe viele Bilder im Kopf (Warum nur nicht auf dem Fotoapparat, den ich dabei hatte und nicht einmal benutzt habe!!! :-( (, die ich abrufen kann.

Danke für die Zeit, die Ihr Euch für mich genommen habt, für Kaffee und Kuchen, für Eure Worte, für die Geduld und Logistik beim Packen.
Danke großer Mitbewohner. :-*

Es war schön mit Euch!!

Bis zum nächsten Mal in echt!!


Donnerstag, 5. November 2015

Gestatten, Anneke - die Autorepariererin. ;-)

Wir haben da ein Auto vor der Türe stehen. Wiedermal nicht unser eigenes. Doch das ist eine andere Geschichte.

Als ich am Dienstag aus dem Urlaub zurück kam, war der große Mitbewohner nicht da. Einer muss ja das Geld verdienen, damit ich in der Weltgeschichte herumreisen kann (DANKE! :-*). Doch dann abends der Anruf: "Ich stehe ganz in der Nähe, holst Du mich nach Hause?" Voller Freude sagte ich natürlich ja! (Zur Erklärung: Karli steht auf dem Parkplatz seiner Arbeitsstelle. Und bis dahin schaffte er es nicht mehr...Fahrzeit und so...) Auch wenn das für mich bedeutete, am nächsten Tag um 4.15 Uhr aufzustehen und ihn wieder zu seinem Lkw zu bringen. Hauptsache, wir sehen uns. :-)

Das Aufstehen am nächsten Tag ging einigermaßen gut.
Wir setzten uns ins Auto.
Ich startete.
Klack.
Nochmal starten.
Nochmal klack.
Mehr passierte da nicht.
Voller Panik ging mein Griff zum LICHTSCHALTER - der war aus. Daran lag es nicht.
Der große Mitbewohner probierte ebenfalls.
Klack.
Und nun?
"Wir warten, bis jemand vorbei kommt und uns Starthilfe gibt."
Während er mit der Taschenlampe auf die Straße ging, holte ich die Starthilfekabel und überlegte dabei, wie groß die Chancen sind, dass hier um diese Uhrzeit jemand vorbei kommt.
Da kommt jemand... Es näherte sich ein Auto. Welch ein Glück!
Der Fahrer war hilfsbereit, bog auf unser Grundstück ein. Der große Mitbewohner schloß die Kabel an...
Ich startete.
Klack.
Mehr nicht.
Glücklicherweise fuhr der Mann Richtung Lkw und konnte so den großen Mitbewohner dahin mitnehmen. :-)
Später rief mich der große Mitbewohner an: "Es könnte auch der Anlasser sein. Doch wo der genau ist, weiß ich ohne zu gucken nicht." Nähe Batterie und rotes Kabel waren meine zwei Anhaltspunkte und Hammer der Auftrag. ;-)
Ich guckte im Internet, wie das Teil aussehen könnte und schaute unter die Motorhaube.
Dann nahm ich den Hammer und schlug gegen den von mir idendifizierten Anlasser.
Ein Schlag. Ein Startversuch. Nichts.
Ein weiterer Schlag. Ein weiterer Startversuch. Nichts.
Noch ein Schlag. Noch ein Startversuch. Nichts.
"Blödes Auto!" :-(
Ein Schlag. Ein Startversuch. Läuft. :-)
(An dieser Stelle sei eingeflochten, dass ich mich verflixt an einen meiner TRABBIS erinnert fühlte. In einem hatte ich eine Zeit lang immer einen Hammer dabei, weil er aus- und dann nicht wieder an ging. Erst ein Schlag auf den Anlasser half, um wieder fahren zu können. Mir unvergesslich: Das Ganze an der Kreuzung Leipziger - Limbacher - Hartmann- und Reichsstraße in Chemnitz!! Viel Verkehr. Sohn im Auto. Ich steige aus, öffne die Motorhaube, klopfe, steige ein und fahre wieder los, während es hinter mir hupt. Das werde ich in meinem Leben nicht vergessen. :-) )

Jetzt habe ich bis auf weiteres meinen Hammer dabei. ;-)

Und ich war überrascht, dass Anlasser heute immer noch so funktionieren, wie vor vielen, vielen Jahren. ;-) Ich dachte, die machen da auch was superhypermodernes rein. ;-)
Zum Glück haben sie das nicht getan, denn dann wäre ich jetzt nicht Anneke, die Autoreparierin. :-)

Stolze Grüßels von Anneke

Mittwoch, 4. November 2015

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"...

...oder wie man in meiner Familie zu sagen pflegt, "Das Haselnüsseaschenbrödel" gibt sich auch dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit wieder die Ehre im Fernsehen. :-)
Und weil dies ja ein Serviceblog ist, möchte ich Euch die Termine nicht vorenthalten.

Den Auftakt macht wie immer der

KiKa am 1. Adventssonntag, 29.11.2015, um 12 Uhr.

Weitere Termine:

Sonntag, 06.12.                    14.20 Uhr          WDR

Sonntag, 13.12.                    13.25 Uhr          Das Erste
Sonntag, 13.12.                    16.30 Uhr          MDR

Donnerstag, 24.12.               12.15 Uhr          Das Erste
Donnerstag, 24.12.               14.35 Uhr          WDR
Donnerstag, 24.12.               15.30 Uhr          SRF 1
Donnerstag, 24.12.               20.15 Uhr          Einsfestival
Donnerstag, 24.12.               21.15 Uhr          rbb

Freitag, 25.12.                       00.45 Uhr          hr
Freitag, 25.12.                       01.00 Uhr          Einsfestival                
Freitag, 25.12.                       04.45 Uhr          Einsfestival
Freitag, 25.12.                       08.35 Uhr          BR
Freitag, 25.12.                       10.35 Uhr          SWR
Freitag, 25.12.                       12.10 Uhr          Einsfestival
Freitag, 25.12.                       12.30 Uhr          NDR

Sonnabend, 26.12.                 09.00 Uhr          rbb
Sonnabend, 26.12.                 16.25 Uhr          MDR

Diese Daten habe ich nicht zusammengetragen. Das hat Kathrin Miebach getan.
Ihre Seite ist eine der schönsten und liebevollsten Internetseiten die ich kenne und für mich DIE beste Internetseite überhaupt, wenn es um die "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" geht. :-) Ihr solltet die Seite UNBEDINGT besuchen wenn Ihr das Märchen mögt! Dort gibt es soooo viele Informationen rund um das Haselnüsseaschenbrödel! :-)

Der große Mitbewohner hat schon gehört, dass ich dieses Märchen immer zu Weihnachten anschaue. Und das mache ich nicht nur einmal. ;-)
Mal sehen, ob es ihm nach Weihnachten wie anderen männlichen Familienmitgliedern geht, die schon alleine beim Wort "Haselnüsse" die Augen verdrehen und laut aufseufzen..lach.. (Viele Grüße an dieser Stelle an J. in L. und V. in G.! :-) )

Und wenn Euch das nicht genügend Sendetermine sind...das Märchen gibt es auch auf DVD zu kaufen. ;-) Und vielleicht auch noch als VHS...
Ich habe beide....falls der Fernseher in der Vorweihnachtszeit ausfällt...oder der VHS-Abspieler....oder der DVD-Abspieler..lach..



Was macht Ihr am 29.11.2015 um 12 Uhr? ;-)

Vorfreudige Grüßels von Anneke