Dienstag, 17. November 2015

Vermischtes 22

Computer

Soeben hatte ich kurzfristig Schnappatmung.
Meine Tastatur verweigert das Schreiben von Text in meinem Standardbrowser.
Erster Impuls: Hilfe, ein Virus oder sowas! :-(
Zweiter Impuls: Weiß das Internet etwas über Tastatur-geht-in-einemBrowser-nicht? Das kann ich übrigens in die Leiste oben schreiben. Auch in meinem Standardbrowser.)
Dritter Impuls: Falls Virus, Daten sichern. 
Vierter Impuls: Wenn Viren, dann Datensicherung zu spät. Trotzdem externe Festplatte geholt.
Fünfter Impuls: Das Internet weiß was - anderen Browser probieren. 
In einem anderen Browser kann ich Text schreiben. Verhaltenes Juhu. Vielleicht ja doch kein Virus.
Ich Computergenie (Hihihi) gehe dann mal an die Fehlerbehebung. Solltet Ihr in den nächsten Tagen hier nichts neues lesen, dann hab ich da mal was falsch gemacht...


Antwortpost

Ihr erinnert Euch an meine große FREUDE, als ich Produkte von "Dresdner Essenzen" in einem Laden hier in Schweden sah?
Diese meine Freude teilte ich per E-Mail dem Unternehmen mit. 'Geteilte Freude ist doppelte Freude.' oder so. Und warum nur Beschwerde- und nicht auch Lobmails verschicken? ;-)

Und die las sich dann so:

"Ein schwedisches "Hejhej" nach Dresden!

Voller Freude stand ich gestern vor einem Regal im ICA in Sala und fast fielen mir die Augen heraus! Stehen doch dort im Regal "Dresdner Essenzen"! Das machte mir ein kleines bisschen alte-Heimat-Sachsen-Gefühl und große Freude!! Ihre Produkte in Augenhöhe aufgestellt! Sehr schön! :-) Beweisfotos gefällig? Bitte Anhang öffnen.
Bitte entschuldigen Sie die nicht so gute Qualität - ich habe nur ein einfaches Handy, mit niedriger Pixelauflösung.

Herzlichst und mit einem freudigen Grinsen im Gesicht (Ich kann mich gar nicht wieder beruhigen!) grüßt Sie

Anneke

Bis Januar wohnhaft in Sachsen, seitdem in Dalarna, Schweden. :-)"


Als ich schon gar nicht mehr mit Post gerechnet habe, erhielt ich folgende Antwort:

"Hej Anneke,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 22. Oktober 2015 und für die tollen Bilder!
Schön, dass wir mit unseren Produkten auch ein Stück alte Heimat ins kalte Schweden bringen konnten. Es heisst ja auch: "Sachsen trifft man überall" :-)
Wir arbeiten sehr hart daran, die Dresdner Essenz Produkte auch international zu platzieren. Umso mehr freuen wir uns, dass Sie die Produkte nun auch in Schweden gefunden haben.
Sicherlich, das Sortiment ist hier und da noch nicht durchgängig verfügbar. Aber daran arbeiten wir. Versprochen!

Viele Grüsse aus Dresden"


Und natürlich hatte (und habe) ich beim Lesen der Dresdner Mail (immer) wieder ein Grinsen im Gesicht. :-)


Häkeln

Es gibt da so dickes Garn, von z*pagetti oder H*ooked... Das ist wirklich dickes Garn. Dazu braucht man Nadeln in der Stärke 10 - 12. Handarbeitsinsiderinnen wissen, was ich meine. Das ist kurz vor fingerdick (Das ist nur ein ganz kleines bisschen übertrieben. ;- ) )
Jedenfalls kann man mit dem dicken Garn allerhand anstellen, so häkeltechnisch. 
Ich habe mich vor vielen Monden an Körbchen versucht.
In das große Körbchen habe ich damals meine Sticksachen gepackt. So hatte ich immer alles auf einen Haufen auf dem Couchtisch liegen und konnte loslegen wann ich wollte. Und das, ohne mir erst alles mühsam zusammen suchen zu müssen.


Die kleinen Körbchen halten meist als Fadenrestesammler her. So liegen diese kleinen Ministückchen nicht verstreut im ganzen Wohnzimmer herum.

Sich-auf-die-Suche-begebende Grüßels von Anneke

EDIT: Schaden durch Neuinstallation des Standardbrowsers behoben. Ein seltsames Gefühl bleibt trotzdem: Warum ging das nicht mehr?... Aber auch: Ich habe Computer gebaut. :-)

Montag, 16. November 2015

Geschichtchen ;-)

Habt Ihr Euch schon einmal darüber Gedanken gemacht, wie ein Faxgerät funktioniert?
Noch nicht?
Ich schon.

Ich kann Euch da eine einfache Erklärung geben, habe da sozusagen etwas herausgefunden. ;-)
Bevor ich es Euch jedoch erkläre, gibt es einen besonderen Gruß an A. aus C. in S., die des Öfteren mit Faxen zu tun hat. :-)

Schon lange weiß ich…
In jedem Faxgerät sitzt ein kleines Männlein. Das kann alle Sprachen und Schriften entziffern und es kann alle Schriften und Sprachen schreiben. Es hat dafür zwei Diplome. Ein Entzifferungs- und ein Schreibdiplom.
Angestellt ist es bei der „Firma für Faxe“, die ihre Mitarbeiter in alle Faxe der Welt entsendet und die genau auf die Auswahl ihrer Mitarbeiter achtet. Eine bestimmte Größe und die zwei oben erwähnten Diplome sind Grundvoraussetzungen für eine Anstellung dort, man muss Profi auf diesem Gebiet sein.

Wenn ich nun ein Fax verschicken möchte, lege ich das Blatt ein und es bewegt sich auf einer Rolle durch das Fax.
Drinnen sitzt das kleine Männlein und liest dieses Fax.
Und während das Blatt langsam an ihm vorbei rollt, überlegt und vergleicht das Männlein, was das für eine Schrift ist und was da steht. In seinem Kopf ordnet er beides einem ausgeklügeltem Benennungssystem zu. Sprache und Schrift werden quasi in ein Kürzel übersetzt. Vielleicht sieht das so aus: 243P873. Oder es sieht so aus: «ⱷ☻▲∂ᵜ. (Ich weiß es nicht, weil ich ja auf Grund meiner Größe nicht bei der Fax-Firma arbeiten darf.) Und natürlich ist das Benennungssystem geheim. Sonst könnte ja jeder…
Jedenfalls erkennt das Männlein fast jede Schrift. Ist dies geschehen, ruft das Männlein seinen Kollegen im Empfangsfax an und teilt ihm das erkannte Kürzel mit. Dieser ebenfalls hoch qualifizierte Mitarbeiter kann nun den Text mit Hilfe des Kürzels wieder in richtige Schrift und Sprache übersetzen. Dann schreibt er alles auf und lässt das beschriebene Blatt aus dem Empfangsgerät heraus rollen und meine Freundin kann meine Schrift lesen. 

Durch weitere Recherchen weiß ich jetzt auch, was passiert, wenn das Männlein eine Schrift oder Sprache nicht lesen kann…
Kann der Mitarbeiter der Fax-Firma trotz aller Bemühungen die Schrift  nicht in der Kürze der Zeit übersetzen, dann schickt er ein leeres Blatt raus und/oder gibt einen Fehlercode ein. Oder er blockiert das Papierfach. Oder macht das Papierfach leer, obwohl man dachte, das da vorher noch viele Blätter drin waren.
Manchmal gelingt es ihm in der dadurch gewonnen Zeit dann doch noch, die Übersetzung zu finden und weiter zu schicken. Zum Endabgleich muss ich dann allerdings das Papier noch einmal faxen, angeblich wegen eben einem aufgetretenem Fehler – dabei geht es nur darum, dem Männlein die Schrift und Sprache noch einmal zu zeigen. ;-)

Fühlt sich das Männlein außerstande, Schrift und Sprache einem Kürzel zuzuordnen weil es den vielleicht noch gar nicht gibt oder weil das Männlein noch neu ist und noch mehr Zeit braucht, dann wird allgemein von einer Unvereinbarkeit von Versendungs- und Empfangsfax gesprochen. (Dies kam in meiner beruflichen Laufbahn tatsächlich manchmal vor. Wir schoben es dann auf das Alter der Geräte, die Jahrzehnte trennten, so dass das neue Fax das alte Fax nicht erkannte. Das stimmt so jedoch nicht.) In der Zeit, in der die Empfängerin nach einem anderen Fax sucht, um mein Fax bekommen zu können, wird schnell ein neues Kürzel geschrieben. Steht fest, an welchem Fax die Empfängerin dann steht, wird dem Fax-Firma-Mitarbeiter dort das neue Kürzel mitgeteilt und meine Freundin hält mein Schreiben nach einer etwas längeren Zeit dann doch glücklich in ihren Händen.

So einfach ist die Sache mit dem Faxgerät. :-)

Und der Begriff "Einmal mit Profis" arbeiten rührt bestimmt daher, dass diese Fax-Firma-Männer eben ALLE Schriften lesen können. Das geht mir und sicher auch einigen anderen Menschen immer mal wieder nicht so. Hätte ich dann so einen Profi an meiner Seite... ;-)

Ungefaxte Grüßels von Anneke

Sonntag, 15. November 2015

Die Schweden und der Kreisverkehr

Wer es noch nicht weiß – in Schweden scheint es mehr Kreisverkehre als Elche zu geben…wenn ich mal vom blanken „Hab-ich-gesehen“ ausgehe. ;-)
Schon bei meinem 1. Besuch in Sverige ist mir aufgefallen, dass es sehr, sehr viele Kreisverkehre gibt.
Im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass bestehende Kreuzungen zu Kreisverkehren umgebaut werden. Und bei Straßenneubauten gibt es keine Kreuzungen mehr, nur noch Kreisverkehre. Ich finde das eine gute Lösung, denn der Verkehr fließt so wirklich recht gut.
In der Regel sind die Kreisel auch so gebaut, dass ein Lkw locker um sie herum fahren kann, ohne die Mittelinsel berühren zu müssen.

Manchmal ist auf den „Zufahrtsstraßen“ ein Belag in Streifen aufgebracht, der vermutlich Autofahrer vor dem Einfahren wecken soll. Denn fährt man darüber, hat man das Gefühl, über eine Schotterpiste zu fahren. ;-)

Während ich anfangs etwas unsicher war, was das Einfahren betrifft, gelingt es mir jetzt sehr gut. Bewährt hat sich bei mir übrigens bei vier Straßen im Kreisverkehr bezüglich des Rausfahrens aus eben jenem die Uhrzeitansage, „Rausfahren bei Viertel.“ zum Beispiel. Da weiß ich Bescheid und komme besser klar als mit Zahlenausfahrten. ;-)

Und trotz meines Lobens und gut Findens von Kreisverkehren in Schweden gibt es etwas, was mich regelmäßig in den Wahnsinn treibt! Das geschieht, wenn es um die Blinkerei vor, im und beim Rausfahren aus demselben geht. Jedes Mal überkommt mich das Gefühl, dass keiner so richtig weiß, welche Vorschriften es dafür gibt. Die Erklärungen des TRAFIKVERKET (dem Amt, das für alles, was mit Straßenverkehr zu tun hat, zuständig ist) sind da nicht ganz so eindeutig…

Eigentlich soll man beim Abbiegen nach rechts (gemeint ist damit einfahren und bei der folgenden Ausfahrt wieder hinaus fahren gemeint) blinken. Ist der Kreisverkehr zweispurig und man möchte die Spur wechseln, sollte man ebenfalls blinken. (Für mich besteht zwischen „sollen“ und „müssen“ ein kleiner Unterschied. Doch das nur am Rande…)
Ob man bei sonstigem Abbiegen blinken muss…nun ja, so ganz eindeutig steht das da nicht. So richtig vorgeschrieben scheint das nicht zu sein. „Man sollte“ ist nicht gerade das, was ich mir unter einer Vorschrift vorstelle. Und will ich bei ¾ aus dem Kreisel fahren, dann sollte ich links blinken, um denen auf 12 Uhr zu signalisieren, dass ich dort nicht raus will. Hm.

Uneigentlich führen diese ganzen Aussagen zu Folgendem:
Es gibt die Einfahr- und sofort Linksblinker. Regelmäßig befürchte ich, dass sich diese in Geisterfahrer verwandeln und den Verkehr aufmischen wollen, indem sie in die Gegenrichtung fahren. Was mit ebensolcher Regelmäßigkeit glücklicherweise nicht geschieht. :-)

Dann gibt es die Nichtblinker. Die blinken nicht. Nicht beim Fahrspurwechsel innerhalb des Kreisverkehrs. Nicht beim Abbiegen. Nie eben. Die mag ich nicht. Vonwegen unberechenbar sein und so.

Es gibt dann noch die Blinker, die beim in-den-Kreisverkehr-fahren rechts blinken. Ja wohin außer nach rechts, bitteschön, wollt Ihr denn sonst fahren?!?! Den Rest des Kreises befahren sie dann blinkerlos. Auch beim Abbiegen.

Und dann gibt es die Immer-Blinker. Die blinken beim Einfahren in den Kreis rechts, auch wenn sie noch nicht gleich wieder raus fahren wollen. Die blinken dann links, weil sie eben im Kreisel bleiben. Und dann blinken sie rechts, weil sie bei ¾ rausfahren wollen. Die sind auch gefährlich, weil schlecht einschätzbar, was sie nun wirklich machen.

Natürlich gibt es auch Menschen, die fahren in den Kreisverkehr ein ohne zu blinken. Und wenn sie ihn verlassen, blinken sie rechts. Einfach. Klar. Verständlich. :-)

Dass oft vor den Kreisverkehren, wenn es zwei Fahrspuren gibt, auf der linken Fahrspur aufgemalt ist, dass diese Spur für die ¾ -Abbieger gedacht ist und die andere für die anderen Autofahrer…

(was dann ungefähr so aussieht…

)


…und damit doch eigentlich alles klar ist und man seine Mitmenschen nicht mit undurschaubaren Blinkmanövern zu verwirren braucht, sei hier ebenfalls nur am Rande erwähnt.

Ihr seht, ich lebe in Schweden richtig gefährlich, nix mit ruhig. ;-)

Zwinkernde Grüßels von Anneke


PS: Die SCHWEDISCHE POLIZEI empfiehlt (!) jetzt übrigens das Linksblinken solange man im Kreisverkehr ist. :-(

Freitag, 13. November 2015

"Stadshotell Huskvarna"

Heute möchte ich Euch einige Bilder von einem etwas anderen Hotel zeigen. :-)

Im Urlaub im Jahr 2010 wars, als mein Begleiter und ich auf dem Rückweg dringend eine Übernachtung benötigten.
Es wollte einfach nichts zu uns passen. Entweder stimmten das Aussehen von außen oder die Übernachtungspreise nicht.
Doch dann stießen wir auf das „Stadshotell“ in Huskvarna. (Ganz früher dachte ich ja, dass Huskvarna in Ungarn liegt. Und ich verband den Name mit Nähmaschinen. ;-) )
Nachdem wir hörten, was eine Nacht kosten soll, verließen wir auch hier den Ort des Grauens. ;-) Doch der Portier kam hinter uns her gerannt und erklärte uns auf Englisch, dass der gehörte Preis der für zwei Zimmer sei. Dann bleiben wir eben. Obwohl er mit 750,- Schwedischen Kronen für eine Nacht immer noch gepfeffert war – natürlich inklusiv Frühstück. ;-)

Als wir die Zimmer betraten, blieb uns fast die Luft weg! Wir hatten keine Ahnung, dass wir in einem Designer-Hotel gelandet waren! Das erklärte den Preis! :-)
Im ersten Raum sah es so aus:






In diesem wollte ich gern bleiben. Eine Badewanne!! Beleuchtet!! Im Zimmer!! Als ich jedoch nachfragte, was das für ein Geräusch sei und der Portier uns erklärte, dass dieses das Badewanne-im-Zimmer-deswegen-muss-Dauerbelüftung-sein-Geräusch sei, wählte ich das Zimmer ab und der Begleiter zog in den Deluxe-Raum ein.
Dann gingen wir in Richtung mein Zimmer weiter.
Unterwegs trafen wir auf zwei von mehreren Gangbeleuchtungen:



In meinem Zimmer sah es dann so aus:





Bewohnter Zustand ;-)

Nicht schlecht, oder? Und ich wohnte ganz oben, hatte einen Blick über die Dächer von Huskvarna und genoss meine Minisvit. Was für ein Luxus! Und ich schaute einen englischen Film mit schwedischen Untertiteln. Auch mal interessant. ;-)
Auf der Heimseite des HOTELS könnt Ihr noch den ein oder anderen Blick auf die anderen Zimmer werfen.

Wir schliefen gut und genossen, bevor wir in Richtung Trelleborg weiter fuhren, ein ausgiebiges und leckeres Frühstück. Und immer, wenn ich jetzt am Vättern auf der E4 entlang fahre und das Schild „Huskvarna“ sehe, fallen mir die oben gezeigten Bilder ein. ;-)

Grinsende Grüßels von Anneke

Donnerstag, 12. November 2015

Vermischtes 21

Wetter

Während das Wetter bei Euch eher an Sommer denn an Herbst erinnert, zeigt sich letzterer bei uns jeden Tag.
Entweder ist es nebelig, trüb und regnerisch.
Oder es gibt einen sonnigen, doch kühlen Tag.
Oder, so wie heute vor einer halben Stunde, gibt es einen Wechsel zwischen nebelig und sonnig. Mal sehen, was das wird, wenn es fertig ist. ;-)




Gestern früh war Paula rundherum gefroren. Um 7.15 Uhr zeigte das Thermometer knackige -2 ° an. Und es war alles (Reif)weiß. Heute? Nix gefroren.

Am Wochenende soll es schön werden - also es soll kein Regen vom Himmel fallen. Dann können wir außen unsere Lampen anbringen. ;-) Schön.


Paketverschickung

Vor einer Weile haben wir in Deutschland bei einem Baumarkt Dinge bestellt, die es in Schweden nicht gibt. Empfänger des Paketes ist mein Sohn gewesen.
Er fragte telefonisch bei uns nach, ob das richtig ist mit dem Riesenpaket.
Wir waren erstaunt. So viel oder so große Sachen hatten wir nicht bestellt. „Bitte öffnen.“
Neben den drei Dingen gab es im Paket noch viiiel Luft. Also faltete mein Sohn das Paket kleiner, beschriftete es und machte sich auf den Weg zur Poststelle.
Dort erfuhr er, dass es als Normalsendung genau 2 cm zu groß sei. Deswegen müsse es als Sperrgut für 30 Euro verschickt werden. „Ach nein. Da kommen noch 10 Euro dazu, weil es nach Schweden geht.“ Bei seinem Anruf erschreckte ich mich etwas. Doch er beruhigte mich sofort. „Ich kann die 2 cm noch verkleinern, das kriege ich hin.“
Also nahm er das nicht unkleine Paket wieder mit nach Hause und faltete es dort noch zwei cm kleiner.
Jetzt war es kein Problem mehr, es für 16,99 € an uns zu senden.
Danke Sohn. :-)

Und weil Briefmarken  ja auch irgendwie zu Paketen und Post gehören….
Hier zeige ich Euch meine Lieblingsbriefmarken.


Ich mag sie so sehr, dass ich sie am liebsten gar nicht verkleben würde, zumindest möchte ich gerne eine pro Sorte behalten. Doch was soll ich dann damit? Sie aufheben für schlechte Zeiten? ;-) Eine Entscheidung Herz kontra Verstand. ;-) Und wer dabei an "SJU SORTERS KAKOR" denkt, ist selber schuld. ;-)


Bubi

Ihr erinnert Euch an den KRATZBAUM für unseren Kater?
Nun, zuerst hatte Majestät Bubi so gar keine Lust, sich in die oben befindliche Mulde zu gehen. Dat war ihm alles zu wackelig. ;-) Also überredete ich ihn mit Leckerlis, es immer wieder zu probieren.
Und irgendwann…sprang er alleine hinein...und aalt sich seitdem in der Mulde. Oder putzt sich. Oder er schläft einfach nur darin. Jedenfalls ist das wohl sein Lieblingsplatz geworden. :-)






Und wenn ich daran vorbei gehe, muss ich mich sehr disziplinieren, ihn nicht dauernd anzufassen. Weil...er ist so süüüß! ;-)

Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 11. November 2015

Elektrischer Küchenhelfer ;-)

Habt Ihr noch Dinge aus der DDR, die Ihr benutzt, zum Beispiel Küchengeräte?
Wenn ja, dann geht es Euch wie mir.
Mein guter alter RG 28s tut immer noch treu seinen Dienst bei mir. :-) (Für Uneingeweihte: RG bedeutet nichts anderes als Rührgerät. Die Zahl steht für die weiter entwickelten Geräte.)


Was das „s“ bedeutet, weiß ich nicht. Ich hoffe, es steht für „superhaltbar“. ;-)


Der Garantieschein ist von 1986. Also feiert das gute Stück demnächst seinen 29. Verkaufstag. Wow!
  


Wisst Ihr noch, wieviel es damals gekostet hat? Ich kann es Euch genau sagen. Es waren 98,00 Mark der DDR.


Deswegen denke ich, dass ich das Teil als Geschenk erhalten habe. Mit einem Lohn von damals rund 450,00 Mark konnte ich ihn mir bestimmt nicht leisten. Ich hab ja meine Eltern als Schenker in Verdacht. ;-)
Zubehör? Zwei Sorten Haken, ein Teigschaber und ein Pürierstab. (Und von einem anderen RG-Gerät habe ich noch zusätzliche Haken bekommen. Falls meine kaputt gehen.)


Die Rührschüssel musste extra dazu gekauft werden. (Die Schüsselhalterung dazu habe ich nicht mehr. Die war mir zu unhandlich.) 


Und hier meine Rührschüssel, die von einem älteren Gerät übrig blieb.


Dass ich zwei Schüsseln habe ist gut - für meine Buttercremetorte nämlich. In die ältere Schüssel kommt die dunkle Creme und in die neuere Schüssel kommt die helle Creme. Schon immer. ;-)
Die ältere Schüssel ist aus einem härteren Plaste als die neuere. Letztere ist außerdem formschöner und hat einen Rand, an dem ich sie gut festhalten kann.

Zweimal befürchtete ich, dass RG 28s seinen Geist aufgibt und mich verlässt. Was für ein Schreck! Doch dann fiel mir meine Mutti ein, die vor viiiielen Jahren das Teil ganz kühn auseinander geschraubt und sauber gemacht hat. Mehl und andere Pulver hatten sich innen festgesetzt. Also reinigte ich das Meinige und es kam mir dann vor, als wenn sich mein RG danach reckt und streckt und wieder wohler fühlt. ;-)

Wusstet Ihr, dass die Suhler ihre Rührgeräte auch für Westdeutschland produzierten? Wie ich las, stellten sie diese für das Versandhaus „Quelle“ her, welche sie dann unter dem Markenname „Privileg“ vertrieb. Das brachte Devisen. ;-)

Ich benutze mein RG gern, sowohl zum Rühren als auch zum Pürieren. Es ist zuverlässig und hält und hält und hält. :-)

Und ich könnte, wenn ich es denn veräußern wöllte, damit wohl auch noch Geld verdienen. Im großen Internetversteigerungshaus mit vier Buchstaben sind diese Teile nicht für unter 40,00 € zu haben (Was ich so gesehen habe.). Das ist ganz schön viel Geld. Wahrscheinlich hat sich herum gesprochen, dass die Geräte zuverlässig sind. ;-)

Auf die nächsten 29 Jahre, mein RG 28s! ;-)

Freudige Grüßels von Anneke

Dienstag, 10. November 2015

Klappbare Geburtstagskarte

Als ich in Deutschland war, gab es eine Geburtstagsfeier.
Für diese brauchte ich natürlich ein Geschenk.
Die Beschenkte wünschte sich wieder einen GUTSCHEIN.
Also wollte ich eine Karte mit einem Kuchen oder einer Torte basteln. Und klappbar sollte das Ganze irgendwie sein.
Probe:


Idee gestorben. Zu sehr abmessen und zeitaufwendig und so…  ;-)

Ich hatte eine andere Idee. Wenn nun die Torte klappbar…und darunter…
Bastelmaterialien her!


Aus Karton schnitt ich das dunkelrote Grundteil aus.
Für die Kerzen mussten Papierstreifen herhalten. Warum ich die Kerzen nicht direkt auf die Karte klebte weiß ich nicht. ;-(
Und die Verzierung machte ich nicht mit einer Tortenspritze, sondern nahm dafür selbst klebendes Textilband.


Damit die Klapperei auch hält, gab es an drei Kerzen (zu grobes) Klettverschlussband. Ich hätte wohl feineres dazu nehmen sollen, denn das Lösen ging ziemlich schwer…
Die Flammen habe ich aufgemalt.
Natürlich mussten Schmetterlinge (aus Moosgummi, ausgestanzt) her. ;-)
Für den Rand der Karte verwendete ich Washi-Tape. Ohne sah es irgendwie….seltsam aus.
Und in dem lila Paket unten ist dann das eigentliche Geschenk drin. In Worten. Ein bisschen was mit auspacken musste schon sein. ;-)


Und so sah die Karte von außen aus:


Das Geburtstagskind hatte Freude beim Erhalt der Karte.
Ich hatte Freude beim Basteln derselben.
Dann passt es. :-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Montag, 9. November 2015

Überraschungen und anderes ;-)

Ich schrieb ja HIER schon von meinem Besuch in Deutschland, von dem aus meiner Familie keiner etwas wusste. Im Vorfeld dachte ich immer wieder an die Gesichter, wenn sie mich sehen und habe so unterwegs das ein oder andere Mal ein Grinsen im Gesicht gehabt. ;-)

Ich fuhr zu meinen Eltern.
Als ich das Auto, welches nicht meine Paula war, geparkt hatte, trat ein Mann aus der Mehrfamilienhaustür. Und weil das so eine Türe ist, die man nur von innen oder mit Schlüssel öffnen kann, sprang ich behende zu eben dieser, um so meinen Eltern ohne ihr Wissen noch ein Stück näher zu kommen. Vor der Wohnungstür Grinsen aufgesetzt. Geklingelt. Nichts tat sich. Um diese Uhrzeit sollten sie doch… Noch einmal geklingelt. Noch einmal tat sich nichts.
Verblüfft stand ich da. Dieses Szenario hatte es in meiner Vorstellung nicht gegeben. Un nu?!

Ich ging aus dem Haus und sah den Mann von eben. Er deutete mit seiner Hand einen Halbkreis an, dessen Bedeutung sich mir nicht erschloss. Erst ein zackiges nach rechts winken konnte ich übersetzen. Dort sind meine Eltern!
Ich ging also in den Garten und hörte meine Mutti reden. Ich ging schnurstracks auf das Reden zu, stellte mich hin und grüßte freundlich. Als meine Mutti sich umdrehte, fielen ihr bald die Augen aus den Höhlen. ;-) Sie freute sich riesig und drückte mich fast platt. Ihre Frage, wie ich denn hierher komme, beantwortete ich wahrheitsgemäß. „Mit dem Auto und mit der Fähre.“
Vati war unterwegs, sollte aber auch bald nach Hause kommen. Also gingen Mutti und ich in die Wohnung, um dort auf ihn zu warten.

Türschließen. „Ich bin wieder da.“ sagte er mit dem Rücken zu uns gewandt. Ich grüßte freundlich. Nichts tat sich. Ich grüßte noch einmal freundlich. „Wer ist denn da?“ fragte er und drehte sich dabei um. Und schon glitt ein großes Lachen über sein Gesicht. Das ging nahtlos über in ein großes Drücken. „Wie kommst denn Du hierher?“ „Na mit dem Auto und der Fähre.“ antwortete ich wieder wahrheitsgemäß. Dass er draußen das Auto mit schwedischem Kennzeichen sah und überlegte, wen im Haus die Schweden wohl besuchten ( J ) sei hier nur am Rande erwähnt.

Auch die anderen Familienmitglieder freuten sich, als wir uns sahen oder hörten. Und es war einfach herrlich, in die Gesichter zu schauen, als sie mich sahen, oder das Erstaunen zu hören, wenn ich mich am Telefon meldete. :-)))

Natürlich durfte ein gemeinsamer Nachmittag mit meinen Lieblingsneffen nicht fehlen. Dank der Mama konnten wir die liebgewonnene Tradition, in Chemnitz mit Bussen und Bahnen und Rolltreppen zu fahren, auch in diesem Jahr fortsetzen. Danke! :-) Nicht nur die beiden Kleinen hatten Spaß, wenn der Bus oder die Bahnen um die Kurven fuhren. ;-)
Mein älterer Neffe machte sich so seine Gedanken… Als er mich an meinem alten Wohnhaus stehen sah, fragte er, wer mich denn da hingezaubert hätte. ;-) Und auf der Heimfahrt stellte er seiner Mama die Frage, wie ich denn durch den Sand ins Schiff gekommen sei. J (Er war schon an der Ostsee, natürlich auch am Sandstrand. Und er weiß, dass hinter der Ostsee Schweden liegt, wo die Anneke wohnt.)

Außer den Elternbesuchen standen auch noch Termine an, die ich im Vorfeld ausgemacht hatte. Ich verbrachte natürlich auch Zeit mit meinem Sohn. 
Es gab eine Familienfeier und Treffen mit lieben Menschen – absichtlich und zufällig. Schön wars. :-)
Und ich arbeitete meine Einkaufsliste ab, was sich manchmal als gar nicht so einfach herausstellte.
Nach drei Tagen merkte ich, dass ich mir meine Besuchstage viel zu voll gepackt hatte, zu viel erledigen wollte. Außerdem hatte ich mit keiner Silbe daran gedacht, dass der 31.10.201 in Deutschland ein Feiertag mit „Läden zu“ ist, was die ganze Sache nicht unbedingt vereinfachte. :-(
Ich schaffte es nicht, alle die zu sehen, die ich wollte.
Und ich verstand plötzlich eine ehemalige Kollegin, die weggezogen war und ab und zu in ihre Heimatstadt auf Besuch zurückkehrte. Sie sagte damals, dass sie es nicht schaffen, immer allen Familienmitgliedern und Freunden zeitmäßig gerecht zu werden. Und dass das für beide Seiten nicht schön ist. Mir ging es genau so. Ich hätte gern noch den ein oder anderen Menschen gesehen und mit ihm Zeit verbracht. Doch es war zeitmäßig einfach  nicht drin. Auch wenn das manch einer nicht verstehen konnte…
Und auch wenn ich es nicht für möglich gehalten hätte…mich strengte dieser Besuch an. Ich bin es nicht mehr gewöhnt, dass so viele Reize in einem so kurzem Zeitraum auf mich einströmen. Ich komme vons Dorf. ;-)

Und als ich dann wieder nach Hause fuhr, war ich ein bisschen traurig und auch voller Vorfreude auf mein Zuhause. :-)

Bis zum nächsten Mal, Ihr meine Lieben! Dann mit ohne Überraschungseffekt…wegen eventuellem Herzkasper. ;-)

Grinsende Grüßels von Anneke

Sonntag, 8. November 2015

Vermischtes 20

Paula

Meine Paula ist wieder zu Hause. :-)
Und sie ist quasi eigenständig, also ohne gezogen zu werden, durch den großen Mitbewohner wieder nach Hause gebracht worden. :-)
Damit ist unser Fuhrpark wieder vollständig. :-)
Dem neuen alten Motor fehlt der Ölstandsmesser. Doch das macht nix. Dann muss der große Mitbewohner eben einmal mehr den Ölstand per Hand messen. ;-)
Und nachher werde ich mich in die Paula setzen und eine Runde mit ihr fahren. Schließlich ist Juli schon lange her… ;-)


Loppis

Zu einem solchen waren wir gestern.
Ihr könntet sagen: „Aber ist denn bei Euch nicht schlechtes Wetter? Wer macht da draußen Loppis? Das macht doch keinen Spaß!“ Dann würde ich Euch antworten: „Ihr habt sowas von Recht! Bei dem Regen macht es wirklich keinen Spaß!“
Glücklicherweise gibt es Avestaparken.
Was das ist? Ein Haus in einem Park. Von innen sieht es SO aus.

Und dort tümmelten sich gestern Menschen, die ihre Sachen an den Mann und die Frau bringen wollten.
Bei mir gelang das einigen. Also dass ich ihnen Dinge abkaufte. Für wenig Geld.
Wollt Ihr meine Ausbeute sehen? Ich freu mich immer noch drüber. ;-)




Vorbau

Während ich mich in Deutschland herum trieb, hat der große Mitbewohner einen neuen Vorbau gezaubert.
Ja, er hat ihn natürlich nicht gezaubert, sondern im Schweiße seines Angesichts und auch unter Mondlicht gebaut. Doch ein bisschen ist es eben doch wie Zauberei, dass da etwas steht, was bei meiner Abreise noch nicht da war. ;-)
Schön sieht er aus.
Jetzt tropft es uns nicht mehr in den Halsausschnitt, wenn wir vor die Türe gehen. ;-)
Seht selbst, was der große Mitbewohner gebaut hat:




Solltet Ihr Euch fragen, warum da rote Dachziegel drauf sind und nicht Blech wie auf dem Dach… In ganz ganz ganz ferner Zukunft wollen wir das Dach neu decken. Und dann wird es mit solchen roten Ziegel gedeckt. Die Dachdeckung geschah quasi in weiter Voraussicht. ;-)
Ganz fertig ist der Vorbau noch nicht. Ein, zwei Handgriffe sind da noch zu tun. ;-) Doch schön ist er jetzt schon. Finde ich. Das hat der große Mitbewohner ausnehmend gut hin bekommen! :-)

Sonntägliche Grüßels von Anneke