Dienstag, 16. Februar 2016

Mein (Häkel-)Weg zu japanischen Blumen - Teil 2

Ich wandte mich wieder an Mr. Gockel und befragte ihn nach den japanischen Blumen – auf Schwedisch, also japanska blommor. :-) Und die Häkelgöttin war mir gnädig. ;-)
Sie leitete mich zu der Seite von bautawitch, einer schwedischen Handarbeitsfrau.
Ihre Anleitung in Schwedisch und mit Bildern – eine Herausforderung für mich.
Griffe zum Wörterbuch wechselten sich mit Häkeln, Auftrennen, Überlegen, im Internet suchen, ab. Doch irgendwann hatte ich es raus!
Japanske blommor nach bautawitch-Anleitung. In rot.


Diese Form gefiel und gefällt mir außerordentlich gut.

Hin und weg war ich ob der Farbkombinationen, die sie auf IHRER SEITE zeigt, vor allem der in rosarotlila. ;-)

Ich schaute in „meinem“ Handarbeitsladen – lediglich eine der Farben war vorrätig.
Ich wollte aber alle und richtig und die eine bestimmte Farbkombi. Wir bestellten (mal wieder) im Internet und direkt in Åsas Shop die Farbkombi „Princess pack“. :-)

Als die Catania-Garne nach kurzer Zeit bei mir ankamen, ließ ich alles andere fallen und häkelte mit einer 3,5er Nadel sofort los! Ich war wie in einem Rausch! Ich schwelgte in den Farbkombinationen! Ich will mehrmehrmehr!..lach..
Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, ich häkelte nur um der Blumen und Farben willen. :-)
Das sieht doch einfach schön aus!





Als ich dann reichlich Blumen gehäkelt hatte, habe ich mich doch dazu durchgerungen, sie auf die weißen Vorhänge aufzunähen. Erst mit einer Nadel heften und gucken wegen der Verteilung, dann nähen...mit der Hand... Das dauerte. Es war ja nicht nur eine blomma, sondern mehrere blommor. ;-)



Doch irgendwann war ich fertig. Der große Mitbewohner und ich sind zufrieden. :-)



Morgen gibt es Teil 3. Da hab ich für Euch das Muster "übersetzt" und die einzelnen Schritte fotografiert. Am Sonntag, als ich viiiel Zeit hatte. ;-)

Zeitige Grüßels von Anneke

Montag, 15. Februar 2016

Mein (Häkel-)Weg zu japanischen Blumen - Teil 1

Ab und zu überkommt mich die Häkellust.  Sie ist selten, doch es gibt sie.  ;-)
Nachdem ich mir einmal schöne Wolle bestellt hatte, um daraus eine Mütze zu häkeln und dann feststellte, dass ich mit eben jenem Modell definitiv überhaupt gar nicht schön aussehe, suchte ich mir andere Häkeleien aus.

Aus der Mützenwolle entstanden einfache, dicke Stulpen.


Aus dickem Garn entstanden kleine Körbchen und ein großer Korb. Den großen Korb gibt es hier nicht mehr. Die kleinen Körbchen haben sich bewährt für Stick- und Nähreste.


Das reichte mir nicht an Häkelei und befriedigte mich auch nicht. Da muss es noch mehr geben. :-)
Und so fand ich im internationalen Netzt das Thema „Blumen häkeln“.
Die Fülle erschlug mich fast.
Es waren wunderschöne Sachen dabei.
Ich fand dann HIER auf einen Schlag viele verschiedene Blümchen und probierte einige davon aus


Diese kleinen Blümchen kann ich vielleicht mal auf eine Tasche nähen oder so….

Sehr gefielen mir auch die „Afrikanische Blumen“. Natürlich musste ich auch die probieren. Ich nahm dazu Restgarne und so sehen meine Ergebnisse aus.


 Auch schick. Wenn ich dann noch mehr Farben….und größer…merken...

Als wir dann hier mit oben-ausbauen fertig waren, gab es da zwei Vorhänge, die die Unruhe in den Fächern dahinter verbergen und ein Stück Stoff, was den Blick unter meinen Tisch verhindert, wenn Besuch oder wir die Treppe hoch kommen.
So ganz gefiel mir das mit den weißen Flächen nicht. Also schaute ich wieder ins internationale Netz und fand diverse Häkelanleitungen.
Dieselbe Machart – verschiedene Farben. Ich weiß leider nicht mehr, nach welcher Anleitung ich die gehäkelt habe.


Weil mir rot gefällt, probierte ich einige Muster nur in rot aus.
Viele Muster habe ich HIER bzw. deren you-tube-Kanal gefunden. So brauch ich das – zum Angucken und Mitmachen und Anhalten- und Zurückspulenkönnen. ;-)


Doch irgendwie überzeugte mich das nicht wirklich. Zu eintönig irgendwie fand ich.

Also begab ich mich wieder auf die Suche und fand den Begriff „Japanische Blumen“. Einige Blumen, die unter diesen Begriff fielen, gefielen mir gar nicht. Eine Sorte jedoch sprach mich sehr an. Dann hieß es, das Muster dazu suchen.

Ich wurde auch fündig. Doch: In Mustersprache! Als eher Anfängerin war das für mich quasi japanisch. ;-) Da hieß es probieren. Irgendwann schien ich die Anleitung verstanden zu haben und ich war mit dem Ergebnis zufrieden. 


Doch die Blütenblätter…so dicht…das passte mir dann doch nicht so richtig.

Morgen könnt Ihr dann lesen, wie es weiter geht mit mir und den japanischen Blumen. :-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Samstag, 13. Februar 2016

Fyriskaka...

...oder Äppelsockerkaka, Serveras kakan med vispas grädde oder glassblir det enkel tårta habe ich diese Woche gebacken.
Das Rezept ist, Ihr ahnt es schon, aus meinem rot und weiß kariertem Büchlein, "Sju sorters kaka". ;-)


Originalrezept:


Ihr braucht für den Teig:


125 g Butter oder Margarine
1,5 dl Socker (= 135 g)
2 Eier
2,5 dl Mehl (= 150 g)
1/2 tsk Backpulver (= 1 TL)
2 msk Milch (2 EL)

Für oben drauf benötigt Ihr:


3 - 4 mittelgroße Äpfel (ich habe "Granny Smith" genommen)
1 - 2 tsk Zucker (= 1 - 2 TL)
(1 tsk Zimt = 1 TL)

Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Eine Springform (24 cm) für den Teig vorbereiten.

Ihr schmelzt die Butter/Margarine und lasst sie etwas abkühlen.
Dann rührt Ihr sie mit dem Zucker schön schaumig.
Nun die Eier dazu geben und danach das Mehl mit dem Backpulver und die Milch gut unterrühren. Jetzt könnt Ihr den Teig in die Springform schütten.


Es ist nun an der Zeit, die Äpfel zu schälen und in dünne Scheiben zu schneiden. 
Steckt die Scheiben dann in den Teig.
Streut jetzt den Zucker oder das Zucker-Zimt-Gemisch darüber. (Bei mir sind das mehr als 2 EL Zucker-Zimt-Gemisch...)


Jetzt backt die Torte für 30 - 40 Minuten im unteren Teil des Ofens.

Bild aus dem Buch...


...und meine fertige Torte


Die Torte wird nicht sehr hoch, hier ca. 2 cm...


Und über den Geschmack kann ich Euch noch nichts verraten. Noch ist sie nicht angeschnitten. Doch heute Mittag werden der große Mitbewohner und ich sie uns gut schmecken lassen. Und mal sehen, vielleicht probiere ich sie ja auch mit Vanillesoße...oder mit Sahne....oder doch lieber mit ohne alles! ;-)

Smaklig måltid!

Herzliche Grüßels von Anneke

EDIT:

Die Torte ist verkostet. 
Und sie hat es  spontan in die Reihe der Muss-ich-unbedingt-nochmal-backen-Torten und Kuchen geschafft! :-)
Die Teigschicht ist sehr dünn und durch die Zugabe der Apfelstücken überhaupt nicht trocken - wie ich insgeheim befürchtet habe.
Unter den Apfelstücken ist der Teig durch deren Feuchtigkeit schön schlunzig. ;-)


Ich habe das Experiment "mit Vanillesoße" (Fertigprodukt) gewagt und war begeistert von dem Zusammenspiel Torte mit Zucker-Zimt und Vanillesoße. 


Die Soße war nur etwas zu dünn. Beim nächsten Mal also selber machen. ;-)
Vom großen Mitbewohner soll ich ausrichten, dass die Torte auch mit Sahne lecker schmeckt. Auch eine Mischung Torte und Soße und Sahne sei ausgezeichnet. Und natürlich in keinster Weise gehaltvoll. ;-)

Donnerstag, 11. Februar 2016

Erinnerungen...

Ich habe vor langer Zeit, HIER nämlich, ein bisschen über meine Ferienlagerzeit berichtet.
Ihr erinnert Euch? Raun im Vogtlan?

Nun, ich kann Euch jetzt auch zeigen, wie das Ferienlager aussah. Ich habe nämlich eine Ansichtskarte damit gefunden.
Tätäää!


Am rechten Bildrand, unter der gedachten Mittellinie, könnt Ihr die Gaststätte "Felsenkeller" sehen, in der wir gegessen haben. Und die Häuschen oben links sind das Ferienlager. :-)
Das kleine Haus, das mit der Giebelseite zu uns zeigt, ist das Haus des Lalei, des Lagerleiters.
Hihihi, vor dem einen Haus parken Trabbis. :-))) Bei uns stand da nie ein Auto.
Karte von hinten:


Ich habe dann in meinem Fotoalbum geblättert und tatsächlich zwei Fotos aus dem Ferienlager von 1977 gefunden. Das Geschriebene war meine Mutti. Sie hat die Fotos eingeklebt (in meinem 1. Fotoalbum) und meist lustige Sachen drunter geschrieben. :-)


Unter diesem steht: "Der Weg zum Bad ist unendlich lang und mein Strumpfband kneift." Hihihi...


Was ich allerdings noch viel, viel interessanter finde, ist der Zettel, den ich ebenfalls gefunden habe. Es ist ein besonderer Zettel. Weil es der Informationszettel des VEB Betonwerke Dresden, Werk G. ist, den die Eltern bekamen. Betrifft: "Durchführung Kinderferienlager 1979".
Die Rede ist von Teilnehmerheft (ganz dunkel erinnere ich mich daran) und von mitzubringenden Sachen, von Koffer abgeben und Zugfahrt.
Doch am interessantesten ist für mich der Passus, in dem es um den Teilnehmerbetrag geht. Da steht geschrieben, dass das Ferienlager pro Kind 15 Mark kostet. Für 14 Tage, all inklusive. Außer Taschengeld. ;-)


Die Qualität des Zettels hat etwas gelitten. Es ist nämlich mit Ormig-Papier gemacht. (Ihr erinnert Euch? Das war dieses Abzugsverfahren mit der lila Schrift. Bei dem es so erbärmlich roch, wenn man ormigte.) Es bleicht sehr aus. Doch noch kann ich es es lesen.
Die Koffer beispielsweise mussten im Betonwerk abgegeben werden und wurden mit dem Lkw hoch gefahren. So hatten wir im Zug nur Handgepäck dabei. Und Süßigkeiten. Von denen sollten uns unsere Eltern nicht soviel mitgeben, steht in dem Schreiben. Man war also um unsere Gesundheit besorgt. ;-)

Ferienlagerzeit war eine wirklich schöne Zeit! Ich bin froh, dass ich sie erleben konnte. Es gibt viele schöne Erinnerungen daran. Ob das nun die Diskos waren, die Nachtwanderungen, die von mir nie gesehenen, dennoch dort vorkommenden Kreuzottern, die Jungs ( ;-) ), die Neptuntaufe undundund... Sie gehört zu meinem Leben.

Herzliche Grüßels von Anneke

PS: Es hat geschneit. Und noch liegt der Schnee. Doch es taut schon wieder...



Mittwoch, 10. Februar 2016

Vermischtes 25

Essen

Wisst Ihr, was es bei mir vor kurzem zum Mittagessen gab? Nein. Natürlich wisst Ihr das nicht. Woher auch. ;-)

Wir hatten da noch Weißbrot übrig von übervorgestern.
Eier gab der Kühlschrank auch her.
Ab hier wisst Ihr sicher Bescheid. :-)
Und ja, Ihr habt Recht. Auf meinen Teller kamen "Arme Ritter".
Da ich noch ein wenig geriebenen Käse übrig hatte, bröselte ich ihn auf die Ritter.
Und für den gesunden  Teil fand sich noch ein bisschen Gurke im Kühlschrank.


Ich habe überlegt, wann es dieses leckere Essen zum letzten Mal bei mir gab. Und ich konnte mich nicht daran erinnern. Das heißt, es muss schon ewig her sein. Dabei geht es schnell und einfach und ist lecker. :-)


Wetter

Wettertechnisch sieht es bei uns in Dalarna derzeit eher mau aus.
Es regnet schon seit ein paar Tagen.
Es ist grau draußen.
Die Temperaturen liegen knapp über 0 Grad.
Das Grau ist hier sehr gut zu erkennen...


Vorige Woche fuhren hier auf der Straße einen Tag lang zwei Traktoren immer hin und her. Ich konnte dann sehen, dass sie Mist fahren und diesen auf einem großen Berg warfen. Ganz links am Bildrand auf halber Höher könnt Ihr den Haufen dampfen sehen. 
Wenn Ihr Euren Blick auf dem Bild ein ganz kleines Stück nach rechts gleiten lasst, sehr Ihr dort einen Schneerest. Es soll übrigens diese Woche noch einmal Schnee kommen. Doch der wird sicher gleich wieder wegschmelzen. :-( 
Ich hätte gern mehr Schnee, der liegen bleibt, gehabt. Da sah es draußen viel schöner aus.


In dem linken Haufen sitzen übrigens (gefühlt) tausende von kleinen Vögeln und halten schon seit zwei Tagen eine Versammlung ab, auf der es teilweise außerordentlich laut ist. Vermutlich beraten sie darüber, wer sich in dem Holzhufen nun einmieten darf und wer nicht. Dabei scheinen sie unterschiedliche Meinungen zu haben... ;-)
Glücklicherweise ist unsere Ecke derzeit kein WASSERGRUNDSTÜCK. Doch auf dem  Feld steht das Wasser....wie schon im vorigen Jahr...


Das dauert dann wieder lange, bis es getrocknet ist.


Paula

Über mein Auto habe ich schon lange nichts mehr geschrieben. Weil es nicht kaputt gegangen ist, sondern fährt und fährt und fährt. :-)
Doch heute ist sie fällig, meine Paula, so erwähnungstechnisch. Auch wenn sie nicht kaputt ist. ;-)
Sie ist jetzt nämlich im Besitz von Extraljus (Extralicht).
Ich sage Euch, das macht vielleicht hell wenn ich mit Fernlicht fahre!!


Warum der große Mitbewohner das ran gebaut hat?
Nun ja, nicht alle Straßen hier in Schweden sind schön beleuchtet. Und der Wald reicht teilweise bis an die Straße heran.
Mit meinem normalen Fernlicht habe ich die Straße einigermaßen ausleuchten können. Doch am Straßenrand war Schluss. Hüpfte oder rannte ein Tier auf die Straße, dann geschah dies sehr plötzlich.
Jetzt, mit dem Extralicht, leuchtet das Licht in den Wald und ich kann die Tiere eher sehen. Außerdem leuchtet das Licht wesentlich weiter nach vorne auf der Straße. Ich fühle mich so erheblich sicherer beim Fahren im Dunkeln. :-)
Dass dieses gar nicht aerodynamische Teil beim schnellen Fahren ein leichtes Pfeifen verursacht, nehme ich in diesem Fall billigend in Kauf. Lieber pfeifen als dunkel. ;-)

Verregnete Grüßels von Anneke

Montag, 8. Februar 2016

JUNO...

...ist ein Name. Und unter anderem heißt ein Schiff in Schweden so.
Es ist allerdings nicht irgendein Schiff.
Die JUNO ist das älteste, aktive Passagierschiff mit Übernachtung weltweit. Wenn das nix ist!
Als ich das erste Mal davon las, war ich sehr beeindruckt. Gebaut wurde sie 1874 in Motala.

Bei einem meiner Schwedenurlaube hatte ich das große Glück, sie in echt und in Aktion zu sehen.
Damals fuhr sie gerade durch die Schleuse in Forsvik.


Forsviks Bruk, ein historisches Museum, direkt an der Schleuse gelegen, ist Schwedens ältester Indurstriestandort und zeigt einen Teil der rund 600-jährigen Geschichte des Ortes.

So sieht die JUNO in der Schleuse aus:


Auf der anderen Seite standen ein Chor an der Schleuse. Die Menschen hatten Blumensträusschen in der Hand. Und sie sangen "Härlig är jorden", ein schwedisches Lied (meist in der Weihnachtszeit gesungen - HIER ist es zu hören.). Mich erinnert dieses Lied jedoch nicht an Weihnachten, sondern an den Film "Wie im Himmel". Und weil es so schön war...Schweden...der blaue Himmel...das alte Schiff....der Chor....verdrückte ich ein paar Tränchen, bevor ich weiter fotografierte.

Hier geht die Schleuse auf und die JUNO kann heraus fahren.


Jetzt konnte ich die außen angehangenen Holzstücke sehen, die das Schiff vor einer Berührung mit der Schleusenwand schützt.


Viel Platz gab es da zwischen Schiffswand und Schleusenwand nicht wirklich.


Doch nicht nur die JUNO kann mit dem Wort "älteste" prahlen. Die Schleuse in Forsvik ist sowohl die älteste als auch höchst gelegene Schleuse des gesamten Göta-Kanales. Sie wurde 1813 gebaut. Die Eisenhebebrücke, die über den Kanal führt, ist seit 1956 nicht mehr in Betrieb, wird aber einmal jährlich herunter gelassen. Sicher, damit sie nicht einrostet. ;-)

Schön sah es dann aus, als die alte Dame wie befreit in den See fuhr.


Die JUNO wurde mehrmals umgebaut. Im Jahr 1956 wurde die Dampfmaschine durch Dieselmotoren ersetzt.
Es ist möglich, mit der JUNO auch ohne Übernachtung auf dem Göta-Kanal mitzufahren. Und irgendwann möchte ich das mal machen, ein Stück auf ihr mitfahren. Auch wenn mir der Gedanke, keinen festen Boden mehr unter den Füßen zu haben, schon ein bisschen...nun ja...er reißt mich nicht zu Jubelstürmen hin. Doch was solls? Mit einer Fähre fahre ich ja auch. ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Samstag, 6. Februar 2016

Kärleksmums...

...oder Snoddas oder mockarutor oder kaffekaka oder vardagsruta oder långpannebröd oder wie der Kuchen sonst noch heißt.
Wo man das Rezept findet? In meinem kleinen, roten, karierten Büchlein "Sju sorters kaka".


Originalrezept:

Und das braucht Ihr alles für den Teig:


150 g Margarine oder Butter
2 Eier
3 dl Zucker (=270 g)
2 tsk Vanillezucker (=2 TL)
1 msk gesiebten Kakao (=1 EL)
4,5 dl Mehl (=270 g)
2 tsk Backpulver (=2 tsk)
1,5 dl Milch (=150 ml)

....für die Glasur benötigt Ihr noch...


75 g Margarine oder Butter
1 - 2 msk kalten Kaffee (= 1 - 2 EL)
1 msk gesiebten Kakao (= 1 EL)
2 tsk Vanillezucker (=1 TL)
3,5 dl Puderzucker (=210 g)

...und das braucht Ihr zur Garnierung:


Den Herd auf 175 Grad vorheizen.
Ein Backblech für den Teig vorbereiten.

Ihr schmelzt die Butter und lasst sie dann wieder ein bisschen abkühlen.
In der Zwischenzeit werden die Eier und der Zucker schön schaumig geschlagen.
Jetzt gebt Ihr abwechselnd die trockenen und die feuchten Zutaten zu dem Eier-Zucker-Gemisch.
Alles auf das Blech geben.
Bei mir sah das dann so aus:


Der Teig läuft breit, so dass Euch ein ähnliches Aussehen auf Eurem Blech nicht zu beunruhigen braucht. ;-)

Als der Teig nach 10 - 15 Minuten fertig gebacken war, bedecket er fast ganz das Blech:


Jetzt den Teig abkühlen lassen und währenddessen die Glasur zu einer schönen cremigen Masse verrühren, indem Ihr die Butter wieder zerlaufen lasst und dann die übrigen Zutaten untermischt. (Ich habe nochmal ca. 10 g Butter dazu gegeben, weil mir die Glasur zu fest erschien.)

Beim Aufbringen sollte der Kuchen nicht zu kalt sein, da die Glasur sonst sofort fest wird (Nach dem Prinzip SELTERWASSERKUCHENguss also. ;-)

Wenn der Guss ein bisschen angezogen hat, streuselt Ihr die Kokosflocken drüber und schon ist der Kuchen fertig. :-)


Stückchen aus dem Buch...


...und hier in Dalarna. :-)


Dem großen Mitbewohner und mir schmeckt der Kärleksmums sehr gut und wird mal wieder gemacht. :-)

Regnerische Grüßels von Anneke