Montag, 12. Juni 2017

Badvorleger - selbst gemacht

Auch wenn wir einen schönen Holzfußboden im Bad und darunter eine Fußbodenheizung haben, so ist ohne Heizung der Fußboden eher kühl. Bei warmen Temperaturen sehr angenehm, doch derzeit..., nun ja, etwas zu kühl für unsere Füße. Also musste etwas für drunter her.
Und da ich schon lange mal etwas mit Zpagetti-Garn (ein Textilgarn, welches aus recycelten Resten der Mode- und Textilindustrie hergestellt wird, sehr dick - dadurch schnelles fertig werden) machen wollte, war das der geeignete Zeitpunkt.


Ich stellte mir einen kleinen runden Teppich vor.
Aus einem Stück.
Im Internet fand ich mehr oder weniger geeignete Anleitungen.
"Du musst nach Gefühl häkeln." Aha. Das half mir nicht wirklich dabei, dass sich das Teil am Rand nicht zusammenzog (zu eng) oder wellte (zu weit). Dass das Garn auf Grund des Recycelns unterschiedliche Dicken aufweist, war der ganzen Sache nicht unbedingt förderlich.
Ich probierte immer wieder eine andere Maschenzunahme. Nachdem ich jedoch viele, viele Male häkelte, auftrennte, häkelte, auftrennte weil der Teppich nicht glatt wurde, änderte ich meinen Plan.
Ich häkelte unterschiedlich große Teile. (Erfolgreicher Beginn mit vier Luftmaschen, mit einer Kettmasche zusammenziehen. In diesen Ring 12 Stäbchen häkeln. Mit einer Kettmasche schließen. In der nächsten Reihe in jede Masche zwei Stäbchen häkeln. Wieder mit einer Kettmasche schließen. Ab da wirds spannend. Jetzt nämlich in jede 2. Masche zwei Stäbchen häkeln. Falls es sich schon wellt, weniger zunehmen. Falls der Rand sich zusammenzieht - mehr zunehmen. Viel Glück!)


Diese wollte ich dann irgendwie zusammenfügen. Genauere Gedanken machte ich mir darüber nicht...
Letztendlich verknotete ich mit Extrabändchen jeden Kreis mit seinen Nachbarkreisen.
Wider Erwarten ist das eine haltbare Sache geworden. Ich hatte mir überlegt, ob ich vielleicht ganz außen herum noch einen Rand häkle und dem Gebilde so mehr "Halt" zu geben. Das ist nicht nötig. Zum Glück. 😉

Und so sieht der Teppich/Vorleger fertig....


...an seinem Platz aus:


Passt. Wackelt. Und hat Luft. Und rutscht ein wenig. Dagegen muss ich noch etwas machen. Festtackern vielleicht. Oder festkleben. Oder etwas in der Art. 😊 Mal sehen.

Sonnige Grüßels von Anneke

Sonntag, 11. Juni 2017

Abendnebel...

Nachdem es gestern Nachmittag viel geregnet hat, kam gegen Abend die Sonne wieder hervor und es boten sich uns diese Ausblicke... Einfach nur schön.









Dieser Restzipfel Sonnenuntergang war gegen 21.45 Uhr...


Heute ist es wieder schön. Noch. Gegen Mittag soll es wieder regnen. Schaun wir mal.

Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 7. Juni 2017

Neue Fassade - Teil 2

Während es am Sonnabend gleißend heiß war, begann der Sonntag kühler. Nicht, dass wir gefroren hätten. Es war so definitiv angenehmer als am Tag vorher.
Und trotzdem kam der große Mitbewohner ziemlich ins Schwitzen. Denn er war es, der die Leiter im Laufe des Tages zwischen (gefühlt) 2000 und 4000 Mal hoch und runter stieg. Abmessen. Anpassen. Festnageln. Schiefes Häuschen. Unterschiedliche Länge der Bretter. Nix mit: Alle auf eine Länge schneiden.

An diesem Punkt wurde der Himmel dunkel, dunkler...


...und vom Wald kam nichts gutes zu uns gezogen.


Es dauerte nicht lange, und ein großer Regenschauer ergoss sich über uns. Unterbrechung. Zu viel Wasser von oben.
Zum Glück dauerte das nicht lange. 😌
Gegen 20.30 Uhr am Sonntag hatten wir es geschafft - alles Holz war am Häuschen! 😊 "Mal schnell" hat dann schon doch, wenn auch unter Aufbringung aller Kräfte funktioniert. (Dass wir abends fast nur noch auf allen Vieren kriechen konnten, sei nur am Rande erwähnt...)


Also konnte ich in der Woche streichen...
...die Häuschenvorderseite zum 1. Mal...


....und die weißen Bretter zum 1. Mal.


Dann bekam alles die 2. Runde Farbe verpasst. Dabei strich ich auch noch einmal über die schon vorhandene Farbe über dem Vorbau. (Das war übrigens mein Angstgegener, auf dem Dach hockend streichen. Mir zitterten noch Minuten später die Beine...)
Obwohl man es wegen der schönen Schatten nicht so richtig sehen kann - zweimal Farbe ist dran.


Und zum Schluss schraubte der große Mitbewohner die weißen Bretter wieder fest.
Fertig!


Und hier noch ein Nahbild.
Links: Alt. Rechts: Neu.


Wir freuen uns beide sehr, wie schön die Vorderfront geworden ist. 😊

Herzliche Grüßels von Anneke

Dienstag, 6. Juni 2017

Neue Fassade - Teil 1

Nicht rundherum ins Häuschen ist sie neu. Nur die Vorderseite.
Wir wollten endlich das alte Badezimmerfenster zu haben.
Die Bretter für die kleinen Fenster hatten nur ihren mitgekauften Grundanstrich in weiß.
Und die braun-roten Bretter bedurften dringend einer Neuanstreichung. Allerdings sind die Bretter ums ganze Haus herum so sehr verbogen, dass wir uns entschieden haben: Das muss mal mit neu gemacht werden. Alles.

Man kann erkennen, dass über dem Vorbau schon neue
Bretter mit neuer Farbe sind. Sie sind heller.

Donnerstags also kam der große Mitbewohner auf die Idee, am Wochenende "mal schnell" die Vorderseite der Fassade neu zu machen. "Mal schnell". Mir schwante nichts gutes... 😉

Bei Rami*rent liehen wir uns eine Nagelpistole samt passender Nägel aus. Das dauerte eine Weile, denn so ganz kannte sich der Mann da wohl nicht aus und musste lange suchen.

Am Sonnabendfrüh fuhren wir in den kleineren Baumarkt im Nachbarort und kauften Bretter.

Ich bin gefahren. Mit dem Hänger..stolzsag..

Und dann probierte der große Mitbewohner endlich die Nagelpistole aus. Peng! Nicht. Lediglich ein "klack" konnte er ihr entlocken. Die nicht ging. 😕 Die Nägel passten nicht zur Pistole wie er nach langer Suche feststellte! 😤
Unser Plan: Ab in den kleinen Baumarkt mit uns und passende Nägel kaufen. Ha! Passende Nägel gibt es nicht! 😒 Un nu? Fassade nicht machen? Nein, wir wollen loslegen! Also kauften wir für viel Geld eine Nagelpistole und viele Nägel. Bei den noch folgenden Bauphasen ist das sicherlich eine gute Anschaffung...
Zu Hause folgte der Test. Nagelpistole geht. Yeah!

Jetzt hieß es, die alten Bretter abreißen. Das hatte sich der große Mitbewohner einfacher vorgestellt. Die Bretter hingen sehr am Häuschen, gingen nur schwer ab. Für meinereine war das keine Arbeit. "Zu schwächlich über der Brust" sagt man so. Also blieb das am großen Mitbewohner hängen. Und ich gab die Bretterträgerin...
Irgendwann war der "Abriss" fertig.


Und bei uns gab es endlich wieder einen Holzhaufen. (Returen, wir kommen!)


Wir entfernten die alte Windschutzpappe. Und fanden an einer Stelle viele Löcher, Mäuselöcher. Also hieß es: Ausbessern mit Isolierung. Und das alte Badfenster dicht machen. Glücklicherweise hatten wir von dem gelben Zeug noch Restbestände. 😊

Endlich konnten wir die neue Folie befestigen. Schließlich darf der Wind zwar ums, jedoch nicht ins Häuschen wehen. Außerdem war für den nächsten Tag der ein oder andere Schauer angesagt. Also sollte das Häuschen dicht sein. 😉
Folie war dran an der Vorderseite.
Genug gemacht für einen Tag.
Feierabend. Es war spät genug... Und schnell? Nun ja....

Weiter gehts dann im nächsten Post.

Herzliche Grüßels von Anneke

Freitag, 2. Juni 2017

Astrid Lindgren meinte...

"Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern."


Und ich ergänze mal, dass alte Weiber auch Kettenkarussell fahren können...


Das Bild mit dem Karussell erinnert mich daran, wie früher ein solches auf dem Platz vor der Brauerei stand, beim "Grünen Tal". Und wie riesig ich es fand.
Ach, war mir mulmig, wenn die Beine durch die Luft flogen und keine Bodenhaftung mehr hatten.
Und ich denke daran, wie ich immer Angst hatte, dass ich aus dem großen Sitz rutsche.
Ich versuchte nie, mit meiner Nachbarin Händchen zu halten. Ich brauchte meine Hände immer beide zum Festhalten.
Ich erinnere mich auch daran, wie schön es war, von oben auf die Menschen zu schauen. Und wie herrlich es war, gefühlt waagerecht durch die Luft zu fliegen...

Herzliche Grüßels von Anneke

PS: Die Karten sind von Inge Löök. HIER könnt Ihr noch ein paar andere Karten von ihr sehen.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Kleiner Mitbewohner

Hier kommt mal wieder eine Bilderflut von unserem Dicken. 😼

So herum schläft es sich schön...

...so herum auch.

Was guckst du?

Biste drin, kannste rausgucken.


Kater. Die Welt draußen beobachtend.


Neues Spielzeug.

Haben die wieder was neues gefunden, womit sie
mich ärgern können.

Essen rauspopeln find ich voll doof.

Und anstrengend.

Ich krieg Dich!

Mist! Hat die mich wieder im Schrank entdeckt. Und sie macht
Beweisfotos! Zu blöd!

Ich liebe Tüten!

 Bubi aus der Tüte:







Einer von Bubis Schlafplätzen. Am Fußende vom großen Mitbewohner. Natürlich auf der Decke, wegen weich. 😸


Endlich mal wieder ne Kiste! Meine! 😸


Und das sind gesicherte forensische Daten, Fußabdrücke in diesem speziellen Fall. Bubis Nassfutter steht tagsüber im Kühlschrank. Abends wird es etwas eher heraus geholt, damit es zum Essen nicht zu kalt ist. Zum Zweck des Erwärmens stand es auf der Küchenschrankarbeitsplatte.
Als ich vom Werkeln mit dem großen Mitbewohner herein kam, tat Bubi, als wenn er verhungere. Ich schaute in die Büchse - fast leer. Bubis Blick? 'Da waren vorhin Mäuse. Die haben alles weggefressen. Und ich verhungere hier bald' Fast glaubte ich ihm, bis ich eben diese Spuren entdeckte... Da hatte einer Sorge, dass er vergessen wird. Weil mir das ja jeden Tag dreimal passiert....tztztz...



Kater. In Küche liegend. Sich ausstreckend.


Kater. Schlafend.


Er ist schon ein Süßer. Außer früh halb vier... 😩

Herzliche Grüßels von Anneke