Mittwoch, 7. Juni 2017

Neue Fassade - Teil 2

Während es am Sonnabend gleißend heiß war, begann der Sonntag kühler. Nicht, dass wir gefroren hätten. Es war so definitiv angenehmer als am Tag vorher.
Und trotzdem kam der große Mitbewohner ziemlich ins Schwitzen. Denn er war es, der die Leiter im Laufe des Tages zwischen (gefühlt) 2000 und 4000 Mal hoch und runter stieg. Abmessen. Anpassen. Festnageln. Schiefes Häuschen. Unterschiedliche Länge der Bretter. Nix mit: Alle auf eine Länge schneiden.

An diesem Punkt wurde der Himmel dunkel, dunkler...


...und vom Wald kam nichts gutes zu uns gezogen.


Es dauerte nicht lange, und ein großer Regenschauer ergoss sich über uns. Unterbrechung. Zu viel Wasser von oben.
Zum Glück dauerte das nicht lange. 😌
Gegen 20.30 Uhr am Sonntag hatten wir es geschafft - alles Holz war am Häuschen! 😊 "Mal schnell" hat dann schon doch, wenn auch unter Aufbringung aller Kräfte funktioniert. (Dass wir abends fast nur noch auf allen Vieren kriechen konnten, sei nur am Rande erwähnt...)


Also konnte ich in der Woche streichen...
...die Häuschenvorderseite zum 1. Mal...


....und die weißen Bretter zum 1. Mal.


Dann bekam alles die 2. Runde Farbe verpasst. Dabei strich ich auch noch einmal über die schon vorhandene Farbe über dem Vorbau. (Das war übrigens mein Angstgegener, auf dem Dach hockend streichen. Mir zitterten noch Minuten später die Beine...)
Obwohl man es wegen der schönen Schatten nicht so richtig sehen kann - zweimal Farbe ist dran.


Und zum Schluss schraubte der große Mitbewohner die weißen Bretter wieder fest.
Fertig!


Und hier noch ein Nahbild.
Links: Alt. Rechts: Neu.


Wir freuen uns beide sehr, wie schön die Vorderfront geworden ist. 😊

Herzliche Grüßels von Anneke

Dienstag, 6. Juni 2017

Neue Fassade - Teil 1

Nicht rundherum ins Häuschen ist sie neu. Nur die Vorderseite.
Wir wollten endlich das alte Badezimmerfenster zu haben.
Die Bretter für die kleinen Fenster hatten nur ihren mitgekauften Grundanstrich in weiß.
Und die braun-roten Bretter bedurften dringend einer Neuanstreichung. Allerdings sind die Bretter ums ganze Haus herum so sehr verbogen, dass wir uns entschieden haben: Das muss mal mit neu gemacht werden. Alles.

Man kann erkennen, dass über dem Vorbau schon neue
Bretter mit neuer Farbe sind. Sie sind heller.

Donnerstags also kam der große Mitbewohner auf die Idee, am Wochenende "mal schnell" die Vorderseite der Fassade neu zu machen. "Mal schnell". Mir schwante nichts gutes... 😉

Bei Rami*rent liehen wir uns eine Nagelpistole samt passender Nägel aus. Das dauerte eine Weile, denn so ganz kannte sich der Mann da wohl nicht aus und musste lange suchen.

Am Sonnabendfrüh fuhren wir in den kleineren Baumarkt im Nachbarort und kauften Bretter.

Ich bin gefahren. Mit dem Hänger..stolzsag..

Und dann probierte der große Mitbewohner endlich die Nagelpistole aus. Peng! Nicht. Lediglich ein "klack" konnte er ihr entlocken. Die nicht ging. 😕 Die Nägel passten nicht zur Pistole wie er nach langer Suche feststellte! 😤
Unser Plan: Ab in den kleinen Baumarkt mit uns und passende Nägel kaufen. Ha! Passende Nägel gibt es nicht! 😒 Un nu? Fassade nicht machen? Nein, wir wollen loslegen! Also kauften wir für viel Geld eine Nagelpistole und viele Nägel. Bei den noch folgenden Bauphasen ist das sicherlich eine gute Anschaffung...
Zu Hause folgte der Test. Nagelpistole geht. Yeah!

Jetzt hieß es, die alten Bretter abreißen. Das hatte sich der große Mitbewohner einfacher vorgestellt. Die Bretter hingen sehr am Häuschen, gingen nur schwer ab. Für meinereine war das keine Arbeit. "Zu schwächlich über der Brust" sagt man so. Also blieb das am großen Mitbewohner hängen. Und ich gab die Bretterträgerin...
Irgendwann war der "Abriss" fertig.


Und bei uns gab es endlich wieder einen Holzhaufen. (Returen, wir kommen!)


Wir entfernten die alte Windschutzpappe. Und fanden an einer Stelle viele Löcher, Mäuselöcher. Also hieß es: Ausbessern mit Isolierung. Und das alte Badfenster dicht machen. Glücklicherweise hatten wir von dem gelben Zeug noch Restbestände. 😊

Endlich konnten wir die neue Folie befestigen. Schließlich darf der Wind zwar ums, jedoch nicht ins Häuschen wehen. Außerdem war für den nächsten Tag der ein oder andere Schauer angesagt. Also sollte das Häuschen dicht sein. 😉
Folie war dran an der Vorderseite.
Genug gemacht für einen Tag.
Feierabend. Es war spät genug... Und schnell? Nun ja....

Weiter gehts dann im nächsten Post.

Herzliche Grüßels von Anneke

Freitag, 2. Juni 2017

Astrid Lindgren meinte...

"Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern."


Und ich ergänze mal, dass alte Weiber auch Kettenkarussell fahren können...


Das Bild mit dem Karussell erinnert mich daran, wie früher ein solches auf dem Platz vor der Brauerei stand, beim "Grünen Tal". Und wie riesig ich es fand.
Ach, war mir mulmig, wenn die Beine durch die Luft flogen und keine Bodenhaftung mehr hatten.
Und ich denke daran, wie ich immer Angst hatte, dass ich aus dem großen Sitz rutsche.
Ich versuchte nie, mit meiner Nachbarin Händchen zu halten. Ich brauchte meine Hände immer beide zum Festhalten.
Ich erinnere mich auch daran, wie schön es war, von oben auf die Menschen zu schauen. Und wie herrlich es war, gefühlt waagerecht durch die Luft zu fliegen...

Herzliche Grüßels von Anneke

PS: Die Karten sind von Inge Löök. HIER könnt Ihr noch ein paar andere Karten von ihr sehen.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Kleiner Mitbewohner

Hier kommt mal wieder eine Bilderflut von unserem Dicken. 😼

So herum schläft es sich schön...

...so herum auch.

Was guckst du?

Biste drin, kannste rausgucken.


Kater. Die Welt draußen beobachtend.


Neues Spielzeug.

Haben die wieder was neues gefunden, womit sie
mich ärgern können.

Essen rauspopeln find ich voll doof.

Und anstrengend.

Ich krieg Dich!

Mist! Hat die mich wieder im Schrank entdeckt. Und sie macht
Beweisfotos! Zu blöd!

Ich liebe Tüten!

 Bubi aus der Tüte:







Einer von Bubis Schlafplätzen. Am Fußende vom großen Mitbewohner. Natürlich auf der Decke, wegen weich. 😸


Endlich mal wieder ne Kiste! Meine! 😸


Und das sind gesicherte forensische Daten, Fußabdrücke in diesem speziellen Fall. Bubis Nassfutter steht tagsüber im Kühlschrank. Abends wird es etwas eher heraus geholt, damit es zum Essen nicht zu kalt ist. Zum Zweck des Erwärmens stand es auf der Küchenschrankarbeitsplatte.
Als ich vom Werkeln mit dem großen Mitbewohner herein kam, tat Bubi, als wenn er verhungere. Ich schaute in die Büchse - fast leer. Bubis Blick? 'Da waren vorhin Mäuse. Die haben alles weggefressen. Und ich verhungere hier bald' Fast glaubte ich ihm, bis ich eben diese Spuren entdeckte... Da hatte einer Sorge, dass er vergessen wird. Weil mir das ja jeden Tag dreimal passiert....tztztz...



Kater. In Küche liegend. Sich ausstreckend.


Kater. Schlafend.


Er ist schon ein Süßer. Außer früh halb vier... 😩

Herzliche Grüßels von Anneke

Montag, 29. Mai 2017

Mauerbau und Umzug

Wir wollen weiter bauen. Phase 5. Ein Uterum soll es werden. Also fast. Denn der Uterum (Außenraum) befindet sich zwar außerhalb unseres Häuschens, soll jedoch winterfest werden.
Eigentlich sollte von der Küche, an die sich der Raum anschließt, eine kleine Treppe hinein führen. Uneigentlich haben die schwedischen Bauvorschriften etwas dagegen. Was neu angebaut wird, muss ebenerdig zum Rest des Hauses sein.
Für den großen Mitbewohner bedeutete das wieder sehr viel Denkarbeit. Doch er hat eine Lösung gefunden. Diese Lösung bedeutet jedoch, dass wir eine Art Stützmauer benötigen... Diese Stützmauer brauchte Beton. Beton sollte man erst ab 5 Grad Lufttemperatur zum Bauen verwenden. Die haben wir dieses Jahr erst spät (auch nachts) erreicht, so dass wir erst am Männertag loslegen konnten. 😕
Zuerst hieß es, mit dem Erdbohrer Löcher bohren. Das Ding kann man nur zu Zweit bedienen wie Ihr sehen könnt.


Nun, es ging mal mehr und mal weniger einfach. Denn wir sind steinreich. 😞 Ein Loch bereitete uns solche Schwierigkeiten, dass ich -wie im schlechten Film- übers Grundstück flog-rannte, als wir auf einen unserer vielen Steine stießen... Das sah haltungsnotentechnisch bestimmt gut aus. 😉 Irgendwann war es geschafft und wir konnten die Röhren einsetzen. Dann kam unsere Freundin, die Wasserwaage, zum Einsatz.


Passt. Also Beton, Armierung und Gewindestangen rein.


Trocknen lassen.
Dann wurden die Balken aufgesetzt.


Und noch später wurden oben Muttern zur Fixierung angebracht.

Weil wir noch Zeit übrig hatten, bereiteten wir Bauphase 6 vor. Eine Garage soll entstehen. An der Stelle, wo unser Gartenhäuschen stand.
Ein Teil der Garage wurde schon geliefert.


Das Material konnte dort auch nicht stehen bleiben.
Also musste das Gartenhäuschen umziehen. Da es schon viele Jahre auf dem Buckel und einiges in sich drinnen hat kam ein Ab- und wieder Aufbau nicht in Frage. Weil, ob dann wieder alles zusammen passt? Und wohin mit den "Innereien"? Also meinte der große Mitbewohner, dass wir doch das Häuschen als Ganzes.... Ich schaute ihn ungläubig an! Andererseits: Versuch macht kluch. 😊

Wieder einmal liehen wir uns also den großen starken Manitou aus. Danke! Tack!
Eine seiner leichtesten Übungen: Das Teil anheben...


...und zur Seite bringen.


Etwas anders sah es dann schon mit dem Häuschen aus. Die Schwere war nicht das Problem. Eher, wie das Häuschen nicht nach hinten wegrutscht. Die Gabeln wurden mit Brettern verlängert. Und ein dicker, fetter Spanngurt sicherte das Häuschen gegen Absturz. Und wisst Ihr was? Es funktionierte tatsächlich!! Das Häuschen zog um! Im Ganzen!


Das war der Moment, als ich zum großen Mitbewohner sagte, dass er verrückt ist. 😁 Er und seine Ideen! 😂


Dann zogen noch die Styroporteile um und wurden eingewickelt...


Und schon haben wir Baufreiheit.


Und ein Gartenhäuschen, was ein bisschen schräg steht. Doch es steht. 😊
Dass sich bei mir das ein oder andere Haar ob der Aufregung weiß färbte, sei hier nur noch am Rande erwähnt... 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Samstag, 27. Mai 2017

Vorbau in Farbe

Schon 2015 hat der große Mitbewohner unseren VORBAU umgebaut. Der wartete seitdem darauf, in Faluröd angestrichen zu werden.
Im vorigen Jahr kam ich wegen des Innenaus- und Umbaus des Häuschens nicht dazu.
Jetzt war es endlich so weit! Ich konnte zum Pinsel greifen!
Also Bretter ab...


...Fenster raus und Katergitter rein.


Zwei Anstriche für Bretter und Vorbau später wurde alles wieder zusammengepuzzelt und sieht nun schick aus. Und fügt sich schön ans Häuschen an. 😉


Nur die Tür fügt sich noch nicht ganz so harmonisch ein.


Durch die niedrigen Temperaturen im Winter sind uns zwei Plexischeiben kaputt gegangen. Die müssen wir erst ersetzen. Dann wird auch die Tür gestrichen. 😊

Sonnige Grüßels von Anneke

PS: Heute sollen es bei uns 27 Grad werden. Ich will das nicht. So warm meine ich. 😧