Donnerstag, 11. Juni 2015

Fundstücke 6

Ich habe Euch ja schon von den Flaschen-Funden im Häuschen berichtet.
Beim Entkernen gab es jedoch noch mehr zu finden.
Zum Beispiel Fußbodenbelag.
Der sah so aus:


Als der große Mitbewohner diesen heraus riss, kam darunter noch etwas zum Vorschein. Wisst Ihr, was das war? Richtig! Fußbodenbelag. Und zwar dieser:


Natürlich musste der auch entfernt werden. Denn schließlich wollte der große Mitbewohner bis zum Holz vordringen. Also entfernte er auch die 2. Schicht Fußbodenbelag.
Und vermutlich kam ihm spätestens an dieser Stelle eine Zwiebel oder eine Matroschka in den Kopf. Denn es folgte auch noch Nummer 3:


Auch hier wurde wohl, wie an manch anderen Stellen des Häuschens, nach der Devise gegangen „Immer drauf, dann isoliert es besser“. Allerdings war das nicht so von Erfolg gekrönt…vonwegen mehr Isolierung. Doch egal.
Das ist jedenfalls ein gutes Beispiel für „Fußbodenbelag im Wandel der Zeiten“. ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Mittwoch, 10. Juni 2015

Schwedenbilder

Heute kommt eine Bilderflut auf Euch zu. ;-)

Ich habe in meinen Urlaubsfotos gekramt und ein paar für Euch heraus gesucht. 

Viel Spaß beim Anschauen!

So sah es aus, als ich 2013 abends in Schweden ankam. Die Windräder sind schwedisches Hoheitsgebiet. ;-)


Unterwegs in Schweden...


Damit habe ich mich im Urlaub auch beschäftigt...Marmelade aus Roten Johannisbeeren oder wie sie hier heißt, Röd vinbär. :-)


Sonnenuntergang in Schweden...




Und ich habe mir Schweden als (damals) Urlaubsland ausgesucht, weil die Temperaturen nicht so hoch sind. Ha!!


...besonderes Schwedenlicht...


Ohne Worte...


Hier seht Ihr die Badestelle in Möklinta, Hällsjöbad! Sie ist wunderschön gelegen! Ganz oft habe ich sie für mich alleine gehabt.



Und jetzt kommt noch ein Video von der Badestelle, das ich mal gemacht habe und dem Veröffentlicher zur Verfügung gestellt habe. Schön oder?


Herzliche Grüßels von Anneke

Dienstag, 9. Juni 2015

Ich habe Arm...

Mal wieder.
Sollten einige von Euch jetzt ein Déjà-vu haben….ja, Ihr habt Recht. Ich schrieb HIER schon einmal darüber. 

Jetzt habe ich eben mal wieder Arm.

Begonnen hat alles mit Gipsplattenschneidearm. Nachdem wir erst die vier Wandseiten mit Gipsplatten verkleidet haben und ich mich dabei als Schneiderin qualifiziert hatte, durfte ich diese ehrenvolle und sehr anstrengende Arbeit auch für die Deckenplatten übernehmen. Ich freute mich. Nach außen. ;-) 
Die Schneiderei gestaltete sich manchmal schwierig. Doch hauptsächlich kostete es viel Oberarmkraft. Und da ich linksseitig eine Schneideniete bin, war eben nur der rechte Arm sehr gefragt.

Als wir die Platten alle verbaut hatten, war die Freude groß. Auch bei meinem rechten Arm, der mich intensiv darauf hinwies, dass er für weitere kraftzehrende Aufgaben vorerst nicht zur Verfügung stehe. Ich redete ihm ein, dass spachteln mit und ohne Gewebeband keineswegs anstrengend sei. Mitnichten, ihm stehe eine leichte, entspannte Arbeit bevor.
Schon nach kurzer Zeit geriet ich mit dem rechten Arm in einen Streit. Er argumentierte damit, dass der Krafteinsatz auf Grund der teilweise über-Kopf-Arbeiten doch größer sei als von mir vorausgesagt. Und weiter teilte er mir mit, dass er von mir enttäuscht sei, ich hätte ihn wissentlich angelogen. :-(
Ich trug es mit Fassung, verspachtelte jedoch am nächsten Tag wieder. Der rechte Arm sprach nicht mehr mit mir, schimpfte nicht einmal mehr. In der Nacht rächte er sich hinterhältig, indem er einschlief und dabei Mittel- und Ringfinger betäubte bzw. explizit schlafen legte. Für mich eine höchst unangenehme Situation wie Ihr wisst.

Als es dann daran ging, dass das Gespachtelte geschliffen werden musste, hüllte ich mich in tiefes Schweigen. Bevor ich meinen Arm wieder anlog, sagte ich lieber gar nichts. Vielleicht ging so der Kelch an mir vorüber…
Ich gab mich einer vergeblichen Hoffnung hin! Mein rechter Arm merkt alles!!
Er sprach weiterhin nicht mit mir! Allerdings kam es in der Nacht nach dem Schleifen zu verdeckten Aggressionen seinerseits. Knickte ich meinen Arm mehr als 90 Grad, wachte ich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf. Ich fragte den Arm, ob denn das nötig sei. Von seiner Seite kam kein Wort! Nichts! Im Gegenteil! Er legte noch einen Zahn zu, indem er sich schlafen legte und auch den linken, manchmal beim Schleifen benutzten Arm aufstachelte, es ihm gleich zu tun…während ich Zähne putze, mein Frühstücksbrötchen schmierte, abwusch, schreiben…
Rücken kratzen? Ausgeschlossen!
Wie bringe ich ihm nur bei, dass da noch mehr Arbeit auf ihn zukommt? Und wie wird er dann reagieren? Zieht er zurück nach Deutschland? Welche Ungemach wird er sich dann einfallen lassen? Und wird sich der linke Arm weiterhin negativ von ihm beeinflussen lassen? Zieht er weiter mit? Ich gebe zu, so ein kleines bisschen wird mir mulmig…

Und zum Schluss zeig ich Euch noch meine mehr oder weniger muskelbepackten Arme. :-)




Grinsende Grüßels von Anneke

Montag, 8. Juni 2015

Auto ummelden Teil 4

Ihr erinnert Euch? Im letzten Teil berichtete ich Euch HIER von der teuren Registrerings-besiktning.
Die Teile 1 - 3 findet Ihr HIER und HIER und

Zwei Tage, nachdem wir zur R.-besiktning waren, erhielt ich per Post, aus dem Briefkasten lugend, die neuen Nummernschilder zugestellt. Gleichzeitig fand sich auch der neue Kfz-Brief oder wie er hier heißt, der „registreringsbeviset“ an.
Bevor die neuen Nummernschilder ans Auto durften, mussten wir das Auto erst versichern. Das erledigte der große Mitbewohner. Es gab da wohl eine kleine Holperung, weil ich als Besitzerin des Autos über meine Personnennummer nicht gleich zu finden war, nach einer kleinen umständlichen Suche dann schon. ;-) Wir bezahlen nun für Paula jährlich 1800 SEK Versicherung.

Der nächste Schritt der Ummeldung erfolgte, indem wir den „Del 1“ des registreringsbeviset frankierten und per Post ans Skatteverket schickten, damit für Paula die „Påställning“ erfolgen kann, also die Anmeldung zum Verkehr. Diese schickten wir am Donnerstag ab.
Am Sonnabend konnten wir im Internet nachschauen, ob Paula schon „i trafik“, in Verkehr, ist. Das war sie. Und deswegen konnten wir dann auch die Nummernschilder anbringen (Beschreibung HIER).

Ja, und nun fährt Paula mit schwedischen Nummernschildern. Der Anblick ist noch etwas ungewohnt für mich. Doch ich werde mich schon dran gewöhnen. ;-)

Grinsende Grüßels von Anneke

PS: Das Transportstyrelsen, welches quasi beglaubigt hat, dass die Paula meine Paula ist und dass ich die bin, die ich bin (erfolgte durch Vorlage meines deutschen Personalausweises), glaubt mir das an anderer Stelle nicht….also dass ich ich bin…. Es geht mir da irgendwie ähnlich wie ROTKÖPFCHEN… ;-)

Sonntag, 7. Juni 2015

Nationaldagen - gestern

Ja, in Schweden war gestern Nationaldagen. 
Dieser Tag erinnert daran, dass am 6. Juni 1523 Gustav Wasa als König gekrönt wurde und die Union mit Dänemark aufgelöst wurde. Seit diesem Tag ist Schweden ein eigenständiger Staat.
Erst 1974 wurde er als Tag der schwedischen Flagge mit einer Verfassungsreform offiziell eingeführt. Das bedeutet, dass an diesem Tag statt der schwedischen dreieckigen kleinen Flagge an vielen Gartenfahnenstangen die schwedische Flagge zu sehen ist. Das ist einer der wenigen Tage im Jahr, an denen das so ist. Hier ein Bild von über-den-Gartenzaun-geguckt (nach unserer Baumarktrückkehr um 18.45 Uhr):


Im Jahr 1983 erhielt der 6. Juni den Status als Nationalfeiertag.
Und erst im Jahr 2005 wurde er als arbeitsfreier Tag in Schweden etabliert. Dafür wurde der Pfingstmontag als Feiertag gestrichen. Nicht, dass es zu viele Feiertage gibt… ;-)

Dieser Tag wird ganz verschieden begangen.
Es wurde in Kirchen gefeiert.
Es gab in vielen Orten kleine Festivitäten mit Flaggenhissung und Fika und geselligem Beisammensein.
Oder, wie bei uns und wenn es regnet, dann fährt man mal wieder Baumaterial holen. Denn arbeitsfrei heißt nicht gleich arbeitsfrei (mal unabhängig davon, dass der Feiertag dieses Mal auf einen Sonnabend fiel). Die meisten Geschäfte hatten geöffnet. Verkürzt zwar, bis gegen 18 statt 20 Uhr oder später, aber eben geöffnet.

Wir brachen also nach Västerås auf, da es nur dort gab, was wir brauchten.
Der große Mitbewohner belud Paula mit Säcken, vielen Säcken und vier Eimern voller Flüssigkeit und ein paar Einkäufen, während ich daneben stand und mehr oder weniger gute Ratschläge gab. ;-) Wenn es um meine Paula geht, dann….ach ihr wisst schon. Beladen sah Paula innen so aus:


Langsamer als hinzu ging es zurück nach Hause. Nach unserem Ausstieg...


Und als Paula dann entladen war, hatten die Radkästen hinten wieder Normalhöhe:


Sie war, wie wir danach feststellten, ein kleines bisschen..hüstel.. überladen… :-( Gut, dass ich das vorher nicht so genau wusste… Als Entschädigung bekam sie dann noch tätääää! ihre schwedischen Kennzeichen mit neuen Halterungen ran geschraubt!!! :-))) So sieht das dann aus:


Dass mir die Buchstaben in dieser Reihenfolge bekannt vorkamen….nun, in Deutschland stand diese Abkürzung für „Werkstatt für Behinderte“. Und da ich in meiner alten Heimat im sozialen Bereich gearbeitet habe und mit diesen Einrichtungen auch manchmal zu tun gehabt habe, fühlte ich mich ein klein wenig…nun….verfolgt… ;-) Gleichzeitig bin ich auch ein kleines bisschen stolz auf das W vorne dran. Denn bis 1973 glaube ich, stand das W als erster Buchstabe im Kennzeichen für Autos, die in Dalarna zugelassen wurden. Und wo wohne ich jetzt? In Dalarna! Also passt das W schon. ;-) Diese neuen Schilder an Paula waren für mich ein besonderer Moment…wieder etwas mehr schwedisch…

Da das Wetter sich wundersamerweise dazu entschieden hatte, sonnig zu werden, warf der große Mitbewohner den Grill an und wir aßen dann draußen, sitzend auf unseren neuen alten Gartenmöbeln….


…und freuten uns, was wir bisher ausbautechnisch alles geschafft haben. Auch wenn es verflixt eng wird mit fertig werden…wenn überhaupt…bis zur Besuchsankunft…

Mal wieder stürmische Grüßels von Anneke

Samstag, 6. Juni 2015

Rotköpfchen und eine neue Geschichte

Erinnert Ihr Euch an Rotköpfchen? Und an ihre Geschichte…das Märchen…die Erzählung? Falls nicht, findet Ihr sie HIER .
Ich traf sie. 
Gestern.
Natürlich hat sie etwas neues zu berichten. 
Ähnlichkeiten mit tatsächlich existierenden Personen, Städten oder Ländern sind wieder rein zufällig. ;-)

Wie Ihr wisst, wollte Rotköpfchen damals ihre Anmeldungsnummer für ihr neues Wohnland bekommen.
Dazu hatte sie Person 1 im Amt S im Ort A folgende Dokumente vorgelegt:
- die Abmeldung aus dem Ort ihres bisherigen Wohnsitzes
- ihre Geburtsurkunde
- ihre nationale Identifizierungskarte, in dem Fall ihren gültigen, erst im November 2014 ausgestellten Personalausweis
- ihren Krankenversicherungsnachweis
und noch einige, weniger gehaltvolle Schriftstücke.
Auf Grund dieser genau geprüften Unterlagen erhielt sie ihre Anmeldungsnummer. Diese ist in ihrem neuen Wohnland äußerst wichtig! Sonst ist sie quasi nicht vorhanden…irgendwie…

Neulich geschah folgendes:
Aus Freude über ihren neuen Wohnsitz und weil es ihr neues Wohnland vorschreibt, wollte sie gerne ihren bisherigen Führerschein gegen einen neues-Wohnland-Führerschein umtau-schen.
Sie schickte also ans Amt den Nachweis ihrer Anmeldungsnummer vom Amt S, ihren bisherigen (auch im neuen Wohnland weiter gültigen Führerschein – das neue Wohnland gehört einem "Zusammenschluss vieler Länder" an, der Erleichterungen im bürokratischen und einigen anderen Bereichen verschaffen soll) und ihren Antrag.
Rotköpfchen bekam dann auch Bescheid, dass ihr Antrag angenommen ist (im Gegenwert von ca. 60 Geld), dass sie nun ein Foto für den neues-Wohnland-Führerschein machen lassen muss, dass dieses ca. 15 Geld kostet und auch nicht überall gemacht werden darf und dass sie dann das Foto mit dem beigefügten Freiumschlag zurück schicken darf.
Rotköpfchen machte sich also auf dem Weg zum Ich-darf-Fotos machen. Sie nahm das Schreiben mit, ihre nationale Identifizierungskarte und Geld. Sie war lange, lange unterwegs in ihrem neuen Wohnland.
Im Fotografierladen wurde ihr dann mitgeteilt, dass ihre nationale Identifizierungskarte quasi nix wert ist. Nur ein Pass ihres ehemaligen Wohnlandes sei zur Identifizierung, dass Rotköpfchen Rotköpfchen sei, erlaubt. Aus der nationalen Identifizierungskarte gehe das leider nicht hervor. Rotköpfchen machte gaaanz große Augen! 8-(
Einen solch aktuellen Pass hat Rotköpfchen aber nicht. Sie bewegte sich in den letzten Jahren nie nicht außerhalb ihres alten Wohnlandes bzw. außerhalb des "Zusammenschlusses vieler Länder" und hat dies auch zukünftig nicht vor. Alles Bitten und Flehen und Schimpfen half nicht. Ohne Pass kein Foto. Ihren alten, vor 2006 ausgestellten Pass darf Rotköpfchen nicht aktivieren. Denn der wäre zu Identifizierungszwecken im neuen Wohnland ebenfalls nicht erlaubt. Nur nach 2006 ausgestellte Pässe sind gültig. :-(
Rotköpfchen wollte auf der Rückfahrt bittere Tränen weinen.
Doch je mehr sie darüber nachdachte, desto mehr verwandelte sich ihr fast-Weinen in ein Grinsen im Gesicht. Das ist doch alles nicht wahr!! Was steht denn in einem Pass anderes als in einer nationalen Identifizierungskarte??? Sie kam nicht drauf, erging sich aber in den wildesten Vermutungen! Vielleicht wollte ihr neues Wohnland nichts aus Plastik haben? Vielleicht liebt das neue Wohnland Papier über alles? Oder sollten so zusätzliche Hürden aufgebaut werden, weil sie aus einem alten Wohnland kann? Rassismus gar? Oder unend-liche eigene Wohlgefälligkeit des neuen Wohnlandes? Spekulationen über Spekulationen!!! Das höher stehende Amt hatte sie für in Ordnung gefunden und geglaubt, dass sie die ist, die sie ist auf Grund ihrer ganzen Nachweise, warum ein Unteramt nicht? Rotköpfchen verstand die Welt nicht mehr!

Wieder in ihrer Wohnung angekommen machte sich Rotköpfchen kundig, wie sie denn zu einem Pass ihres alten Wohnlandes kommt. Dazu braucht sie Zeit, um in die Hauptstadt und die Botschaft ihres alten Wohnlandes zu fahren. Sie braucht biometrische Fotos - die sie glücklicherweise  aus ihrem alten Wohnland mitgebracht hat! Und sie braucht Geld – rund 80 Geld für den Pass (im alten Wohnland hätte das 59 Geld gekostet) und die Reisekosten, um in die Hauptstadt zu fahren. Und dieser ganze Aufwand, um ein Foto machen zu lassen!!
Rotköpfchen erinnerte sich an einen Ort in Deutschland…dort wohnten Schildbürger oder wie die hießen… ;-)

Warum dann auch ihr neues Wohnland in dem "Zusammenschluss vieler Länder" war, wenn es die damit festgelegten Regeln nach ihrem Verständnis unterlief, verstand sie am heutigen Tag mal wieder gar nicht! Doch sie würde es nicht ändern.

Also auf in die Hauptstadt des neuen Wohnlandes und gespannt sein, was da an neuem auf sie zukommen wird! Schließlich war sie noch nie in einer Botschaft gewesen!!! ;-)


Kopfschüttelnde Grüßels von Anneke

Donnerstag, 4. Juni 2015

Handgemachtes

Neben größeren Projekten gibt es auch immer wieder kleinere Dinge, die ich ge- oder bestickt habe. Der Vorteil ist, dass ich die Idee sofort in die Tat umsetzen kann. Und ich sehe schneller als sonst ein Ergebnis. ;-)

Zu einem Familienfest wollte ich besondere Einladungen haben. Das hieß dann: selber machen. :-) In dem Fall versuchte ich mich an gestickten Einladungen...


Natürlich schimpfe ich auch da ab und zu vor mich hin und her, weil es nicht so geht, wie ich mir das vorgestellt habe. Doch meist ist das Problem nicht soooo groß und schawupp! bin ich fertig.

Zum Anderen brauchte ich vor einer ganzen Weile mal wieder ein „Behältnis“ für ein Geld-geschenk. Die zu Beschenkende wollte sich Pullover kaufen. Was also lag näher, als einen kleinen Pullover zu stricken?
Ich gebe zu, es ist kein besonders kompliziertes Modell. Und die Ärmellänge? Nun ja… Doch es ist zu erkennen, um was es sich handelt. Noch ein bisschen aufhübschen….und fertig!


Ich strickte das Teil ohne großes Strickmuster und ohne eine bestimmte Puppe vor meinen Augen zu haben.
Die Beschenkte probierte jedoch, den Pullover einer Puppe anzuziehen. Das sah dann so aus:


Ich lachte herzhaft darüber und schmunzle heute noch bei jedem Mal, wenn ich das Bild anschaue. Vielleicht hätte ich mir vorher doch die Maße organisieren sollen? ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Mittwoch, 3. Juni 2015

Marmelade und anderes

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit dem großen Mitbewohner über die in Schweden erhältlichen Marmeladen. Uns Beiden kommt es so vor, als wenn die Auswahl anders als in Deutschland ist, so sortenmäßig. Wir finden hier hauptsächlich Erdbeer-, Himbeer-, Preisel-beer- und Blaubeermarmelade. Auch Aprikosenmarmelade befindet sich aktuell in unserem Haushalt. ;-) Doch soo viel mehr...? Eher nicht. Lustig finden wir die Marmelade, die in Schläuchen verkauft wird. 
Irgendwie sprachen wir dann von verschiedenen Marmeladenmischungen wie zum Beispiel Erdbeere mit Rhabarber. Schon bei der Nennung dieser Geschmacksvariante zogen sich mir sämtliche Löcher zusammen. Als ich den großen MItbewohner anschaute....ihm ging es ähnlich. Und mir kam folgende Gedankenkette in den Sinn…

Es war einmal vor vielen, vielen Monden…
Ich war Schulkind, ca. 10 oder elf Jahre alt.
Einmal in der Woche hatten wir Schulgarten.
In meiner Schule lag der Schulgarten neben dem Sportplatz. Und an einer Seite grenzte er an den Friedhof. Darin gab es eine u-förmige, überdachte, nach einer Seite offene Halle. Dort wurde der Theorieteil des Unterrichts abgehalten. Wenn ich malen könnte, ich könnte sie direkt zeichnen, so plastisch ist sie vor meinem Auge zu sehen.
Wir lernten viel über Pflanzen, Früchte, gärtnern im Allgemeinen und im Besonderen. (Ich befürchte, den Großteil davon habe ich vergessen, Herr Teuchert.) Dieser Lehrer hat den Unterricht voller Elan und Freude abgehalten, wusste ganz viel.
Im praktischen Teil des Unterrichtes heiß es dann, säen, pflanzen, hegen, Unkraut jäten und manchmal auch ernten. Unter anderem gab es ja auch eine Zeit, in der Rhabarber geerntet wurde. Der (und sicher auch andere Ernteergebnisse) konnten gegen einen kleinen Obolus im Schulgarten käuflich erworben werden. Und es gab tatsächlich Schulkinder (auch in meiner Klasse!!), die haben herzhaft und mit freudigem Gesicht direkt nach der Ernte in einen Rhabarberstengel rein gebissen! Und der zog dann so Fäden! (Ihr müsstet mein Gesicht beim Schreiben sehen!..lach.. Mein Mund, nein, mein ganzes Gesicht zieht sich bei dem Gedanken daran zusammen. Und ich bekomme Gänsehaut vor bäh! ;-) ) Und sie schwärmten dann vor, wie lecker dieser Rhabarber gekocht und mit Vanillesoße schmecken würde. Nein. Nein. Und nein. Nicht für mich.
Und deswegen ist die Marmeladenmischung Erdbeere und Rhabarber nichts für meiner Mutter ihre Tochter. Immer noch nicht. Ich mag dann eher Blaubeermarmelade. ;-) Oder die selbst gemacht von roten Johannisbeeren aus Schweden. ;-)

Stürmische Grüßels von Anneke


PS: Heute ist wieder doller Wind. Offiziell (noch) nicht in der Größe, dass es für unser Gebiet eine Unwetterwarnung gibt. Die betrifft heute den Norden Dalarnas. Subjektiv ist das schon Sturm da draußen....so aus meiner Sicht...

Dienstag, 2. Juni 2015

Pflanzen-, Wetter- und Sturmschadenbericht

Erinnert Ihr Euch noch an meine Erde mit Holz drumherum? Es befanden sich viele grüne Pflanzen drin.
Da ich bei meiner Auswahl des Platzes für die Erde mit Holz drumherum lediglich die Sonne im Blick hatte, nicht aber die Windströmung, wehten kleine und große Winde über die Pflanzen hinweg. Das nahmen sich die Pflanzen zu Herzen. Sie öffneten einfach ihre Blüten nicht. Da beim Ausbau oben der ein oder andere Gipsplattenrest blieb, rettete ich die Pflanzen. Indem ich ihnen nämlich einen Windschutz aus den Resten bastelte.


Der große Mitbewohner beschmunzelte meine Rettungsaktion.
So sahen die Pflanzen unmittelbar nach dem Schutz anlegen aus…


Als ich dem großen Mitbewohner später die Auswirkungen und das Ergebnis zeigte, schmunzelte er ein bisschen weniger. ;-)


So sehen die Blüten der kleinen Pflanzen in nah aus! Schön. :-)


Nachdem es in den letzten Tagen immer geregnet hat, verzogen sich gestern die dunklen Wolken. Allerdings gab es dafür Wind. Viel Wind. Eher Sturm.
Anfangs hielt ich es für einen normalen dollen Wind, wie es ihn hier immer mal gibt. Er kommt übers Feld geflogen und hüpft dann über die Straße. Doch im Laufe des Vormittags entwickel-te sich die ganze Sache zum Sturm. Ab und zu bebte das Häuschen. Manchmal merkte ich das an den Füßen, wenn das Häuschen vibrierte...
Ich vertrieb mir die Zeit mit Kantenschutz anbringen.
Als ich dann nachmittags aus dem Fenster schaute, sah ich das:


Wann ist das denn passiert???? Ich habe nix gehört oder mitgekriegt!!! Das muss doch gekracht haben!!! Der Sturm hat den alten, riesengroßen Baum gefällt!! 
Und damit Ihr seht, wie groß und stolz und schön der Baum war, gibt’s hier ein altes (Herbst) Bild von ihm:


Und so sieht er jetzt von nah aus:




Der Birkerich hat beim Fallen zwei große Äste des Nachbarbaumes mitgerissen…


Da ich versuche, an allem etwas Positives zu sehen… Es ist niemand zu Schaden gekom-men. Der Apfelbaum dahinter bekommt jetzt mehr Licht. Der Baum liegt auf unserem Grund-stück, nicht auf dem Feld. Der Blick aus dem Fenster geht jetzt weiter. Und wir kommen so zu unserem Hackstock… Um den Baum ist es trotzdem sehr schade. :-(

Hier habe ich eine andere Birke auf unserem Grundstück im Sturmwind fotografiert:


Ich habe abends dann mal nachgeschaut…der Sturm war mit 75 – 100 km pro Stunde unterwegs. Heute soll der Wind etwas weniger sein. Morgen wird er wieder mehr...
Auf das die anderen Bäume alle stehen bleiben! 

Regenfreie Grüßels von Anneke

Montag, 1. Juni 2015

Leksandknäckebrotaufbewahrungsdose 1 ;-)

Könnt Ihr Euch erinnern, dass ich in einem meiner Posts Leksand und das dort hergestellte Knäckebrot erwähnte? 


Falls nicht, dann bitte HIER nachlesen. ;-)

Die „Knäckebrotteller“ haben eine Größe von 29 cm. Damit passen sie natürlich nicht in herkömmliche Plastedosen. Es sei denn, in eine Tortentransportbox. ;-) Doch so etwas haben wir nicht. Bisher lag dann das Knäcke also in seinem Papier bei uns herum und sandte die Brösel im unangenehmsten Fall in unsere Küche. Wir brauchen eine Aufbewahrung dafür!

Dann sah ich bei Bekannten eine Dose! Eine Knäckebröddose! Eine schöne! Mit rot! Die gefiel mir richtig sehr! Ich war hin und weg! ;-) Und sie würde so gut in unsere rote Küche passen, wenn der Umbau durch ist. ;-)

Als wir wieder zu Hause waren, rief nach einer kleinen Weile der große Mitbewohner nach mir und zeigte mir im Internet die Dose. Man, ist die teuer! Und trotzdem so schön!
Wir haben uns kurz beraten und dann….bestellte der große Mitbewohner sie. Welch eine Freude bei mir!
Kurze Zeit später konnten wir das Päckchen in der Macken abholen.

Und hier ist sie nun, unsere neue Knäckebrotdose! Tätäääää! :-)

Ist sie nicht schön!? :-)

Passt!

Jetzt bleiben die Brösel in der Dose. ;-)

Mein Platz am Tisch ist ein Guter. Weil ich so die Dose immer anschauen kann, wenn mir danach ist. ;-) Und mir ist oft so. ;-)

Regnerische und trotzdem grinsende Grüßels von Anneke