Dienstag, 12. Dezember 2017

Uterumweiterbau - Teil 4

Blogtechnisch ist es ziemlich still. Ich weiß.
Es ist Vorweihnachtszeit. Für mich heißt das in der Woche, Weihnachtskarten basteln (Ja, die mache ich immer noch selber.), Geschenke "zurechtzimmern"(Ich kann hier nicht zu viel verraten...), Päckchen packen und sie zur Post bringen, damit sie rechtzeitig zu Weihnachten da sind. Und mit sehr zeitig losgeschickten Päckchen die Empfängerinnen und Empfänger ein kleines bisschen necken, weil sie warten müssen bis zum 24. 😛

Am Wochenende bauen der Liebste und ich dann weiter am Uterum. Soweit es geht natürlich.
Am vorletzten Wochenende haben wir die restlichen Hochzubalken eingesetzt und die Windfolie rund ums Häuschen gezogen. Da noch nix mit Dach war, kam eine Plastefolie drüber, um den Regen abzuhalten. Nun ja, den meisten Regen hielt sie tatsächlich ab.
Uns war allerdings auch klar, dass die Folie mit viel Schnee eher überfordert ist... Also hieß es am vergangenen Wochenende, Råspont festnageln. (Das sind die Bretter, die auf die Balken kommen und auf denen dann die Schutzfolie befestigt und die Dachbleche festgeschraubt werden.)
Während der Liebste auf dem Dach herum turnte, gab ich die Sägerin. Am Sonnabendabend hatten wir es geschafft, die Bretter waren fest. Mir fiel ein erster Stein vom Herzen. (Die Fotos sind vom Sonntagvormittag, vonwegen hell.)


Hier könnt Ihr gut sehen, dass der Uterum noch nicht dicht ist. ;-)


Am nächsten Morgen lag etwas Schnee. Auch auf den Brettern. Da diese so wenig wie möglich nass werden sollen und Regen und Schnee angekündigt war für die kommende Woche, musste also auch noch die Plane drauf. Das gestaltete sich schwierig, da es auf dem Dach sehr glatt war. Nichtsdestotrotz musste der Liebste  hoch - Dach vom Schnee befreien. Also schwang er erst einmal den Besen...


Der Liebste schraubte dann Dachlatten auf die Bretter. Ursprünglich sollte darauf die Plane befestigt werden. Den Plan mussten wir über den Haufen werfen, da es immer stärker schneite und ich nur noch wollte, dass die Plane drauf kommt. Also rauf mit dem Ding, sie an den Seiten befestigt und dann oben aus dem Fenster lehnen (Wieder ein Job für den Liebsten.) und am oberen Rand festtackern soweit es aus-dem-Fenster-lehn-technisch geht...
Geschafft!


Die Plane ist drauf. Und hält den Schnee und Regen ab. Auch wenns nicht 100%ig ist, das ist mehr als 0 %. 😉
Und endlich bekomme ich auch eine Vorstellung, wie groß der Uterum dann mal ist...



Und ja. Es kommen noch Fenster rein. 😉 Auch wenn sie jetzt noch nicht zu sehen sind.

Verschneite Grüßels von Anneke

Kommentare:

  1. Aber hallo ihr Zwei,
    das ist ja riiiesig! Wow. Und dass ihr bei dem Wetter weiterbaut: Das ist ja auch nicht "schwedentypisch" *ZWINKER
    Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter wird!
    Schaue fast täglich bei dir vorbei. ;-)
    Liebe Grüße
    Judith

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  2. Hej Judith!
    Geplant war der Winterbau nicht. Und auch wenn wir von innen alles gut isoliert haben, wollten wir das Häuschen an der Seite nicht völlig schutzlos dem Winter aussetzen. Also mussten (und wollten) wir ran. So ist das Leben. :-) Unsere Nachbarn schauen tatsächlich etwas seltsam ob unserer Aktivitäten..grins.. Im Sommer kann jeder. ;-)
    Viele Grüße aus dem Schnee.
    Anneke

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  3. Wir haben jetzt auch ein schwedisches Uterumbuch. Thomas ist von der Ideesehr begeistert und liest auch eure Bauberichte mit großem Interesse ;-)

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  4. Hej Eigen Sinn!
    Ihr habt ein Buch dafür? Bei uns steckt das alles im Kopf des Liebsten. Aufzeichnungen über den Bau, wie, was, wieviel? Fehlanzeige. Ich könnte das nicht.
    Liebe Grüße.
    Anneke

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