Samstag, 28. Mai 2016

Radiokaka oder Lukullus oder Kalter Hund



Es gibt wieder einmal ein neues Rezept für Euch.
Nicht, dass ich sonst nicht backen würde (das mache ich fast jeden Freitag). Doch auch ich habe ja meine Lieblingsrezepte und Lieblingskuchen. Und die Rezepte gibt es schon im Blog. ;-)

Das Rezept heute ist zum Einen aus meinem rot-weiß karierten Backbuch...


...zum Anderen gibt es das Rezept in einer ursprünglicheren Form in diesem Buch:


So wie der Kuchen im deutschen mindestens zwei Namen hat, hat er auch in Schweden mehrere Namen, Ischokladkaka nämlich oder Kexkaka oder Källarkaka oder noch ganz anders.

Und so sieht dieser vielbenannte Kuchen aus:


Warum er Radiokuchen heißt? Nun, mir fielen da sofort diese alten Röhrenradios ein. Denkt Euch mal die Schrift weg und schon sehen die Streifen so ein bisschen so aus wie die Kekse im Kuchen. Oder etwa nicht?


Jetzt aber zum Rezept.
Schwedische Variante:



Deutsche Variante:


Ich habe mich an der schwedischen Variante orientiert. Weil die ist mit Blockschokolade und damit ein My weniger arbeitsaufwendig. ;-)

Das braucht Ihr also dazu:


Ja, Ihr seht richtig. Da steht weiße Backschokolade. Und die Kekse sind braun. Und aus Deutschland. OTHELLO KEKSe. Und ich kenne sie noch aus der DDR. ;-) So alt sind meine Kekse allerdings nicht. Die habe ich frisch bestellt. ;-)


Jetzt aber endlich das schwedische Rezept auf deutsch:

200 bis 250 g Kokosfett
200 g dunkle Blockschokolade 
2 Eier
2 dl Puderzucker (1 dl sind rund 60 g)
ca. 25 Kekse.

Ich habe 300 g Kokosfett, 300 g Blockschokolade, 3 Eier und 3 dl Puderzucker genommen. Keksmäßig hatte ich zwei Packungen da.
Die Kuchenform sollte ca. einen Liter fassen. Schlagt diese mit Butterbrotpapier oder Silberfolie aus. Ich merkte an dieser Stelle, was ich vergessen hatte einzukaufen. ;-(


Denn eigentlich sollte die Folie über die Ränder geschlagen werden. Uneigentlich reichte sie bei mir dafür nicht. :-(

Kokosfett und Blockschokolade langsam zusammen schmelzen und dann abkühlen lassen.
Eier und Puderzucker schaumig rühren.
Die abgekühlte Kokosfett-Schokoladenmasse dann schluckweise in das Eier-Puderzucker-Gemisch geben und gut miteinander verrühren.
Und jetzt geht es los mit einschichten. Die 1. Schicht sollte das Gemisch sein...


... und als letzte Schicht sollten Kekse zu sehen sein.


Weil ich noch ein paar Kekse und ein bisschen Masse (die allerdings nicht mehr für eine Lage reichte), gab es noch ein paar gefüllte Doppelkekse. :-)


Und so sieht der Radiokaka oder Lukullus oder Kalter Hund andersherum dann fertig und angeschnitten von der Seite....


...und innen drin aus


Experiment gelungen. :-) Und schmecken schmeckt er lecker! :-) Sagt der große Mitbewohner. :-)

Bewölkte Grüßels von Anneke

PS: Ich wurde von WIKANA nicht für diesen Post bezahlt. Ich mache das freiwillig und weil mir die Kekse schmecken. :-)

Kommentare:

  1. Das untere Bild sieht ein bisschen aus, wie Eierlikörtorte mit gaaanz vielen Schichten. ;)

    LG KTJ

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    1. Das wäre bestimmt lecker! :-) Doch wie kriegt man den Teig so duenn geschnitten??

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  2. Kalter Hund, hmmmm, eine gute Idee, dankööö

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    1. Bitteschön! Gern geschehen! Schmecken lassen! :-)

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