Mittwoch, 8. Juni 2016

Wetterkapriolen

Der gestrige Tag begann mit wunderschönem Wetter.
Die Sonne schien.
Die Temperaturen kletterten auf 24 Grad.
Am Nachmittag dann hatte der große Mitbewohner Außen- und ich Innenarbeiten.
Plötzlich hörte ich ein Donnergrollen...
Beim Blick draußen nach der einen...



...und nach der anderen Seite


Um unser Häuschen herum blieb es trocken. Das war seltsam, an so einer "Wetterlinie" zu sein.
Doch das änderte sich nach einer Weile.
Denn dann verdunkelte sich auch der Himmel über dem Häuschen und es begann zu regnen. Und es donnerte und blitzte. Und ich bat den großen Mitbewohner dringend ins Häuschen. ;-)
Als der Regen weniger wurde, dachte ich, dass es nun vorbei sei. Der große Mitbewohner stand auch schon wieder bereit, um draußen weiter zu arbeiten.
Da klopfte es. Und noch einmal. Und noch einmal. Und ganz viele Male. Da wollte niemand ins Häuschen gelassen werden. Das war Hagel! Und so beguckten wir uns das Ganze lieber von Innen - wegen Vermeidung von Kopfaua.
Nach ca. 10 Minuten war alles vorbei.
Bestandsaufnahme:


Bis 1,5 cm große Hagelkörner lagen überall herum.


Und unsere Bäume hatten auch etwas abbekommen wie wir beim Blick auf die Straße sehen konnten.


Am Waldesrand Nebel...


....dann Sonne und blauer Himmel...


...und beim Gegenübernachbar konnte ich die Reste eines Regenbogens sehen. :-)


Andere Schäden als die ein bisschen zerrupften Bäume haben wir glücklicherweise nicht zu beklagen.
Jetzt scheint die Sonne. Auf dass es so bleibe. :-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Montag, 6. Juni 2016

Mal wieder genähtes für mich

Ich habe mal etwas für mich wieder genäht.
Und aufgetrennt.
Und genäht.
Und aufgetrennt.
Und genäht...
Ich gehöre nämlich zu denen, die erstmal nähen und dann gucken, ob das alles so passt. Und wenn nicht, trenne ich eben wieder auf. Vorher stecken und heften und gucken ist nicht wirklich was für meiner Mutter ihre Tochter. ;-) Das geschieht nur selten.
Und ich habe mit der Nähmaschine gekämpft, weil die zwischenzeitlich Zicken machte. An denen ich leider nicht ganz unschuldig war. ;-( Doch ich konnte den Fehler nach einiger Suche finden, beheben und weiter gings.
Jetzt bin ich zufrieden, auch wenn durch den dünnen Stoff die ein oder andere Welle beim Nähen entstanden ist. Das lass ich jetzt so. Weil, das muss nämlich so sein. ;-)


Es ist wieder eine "CARMEN" geworden. Dieses Mal hat sie kurze Ärmel.
Und falls Ihr Euch fragt, was das für ein kleiner weißer Fleck da ist... Das ist ein Label. Mein Label. :-) In nah sieht es so aus.


Ist es unbedingt notwendig? Nein. Ist es schön, so etwas zu haben? Ja. :-) Oder wie ein schwedischer Bekannter immer sagt: "Måste man har." ("Muss man haben.") :-) Und also kommt es jetzt an alle meine Nähereien. :-) Weil ich schon so lange so etwas haben wollte. Danke P. für den Tip. ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Sonntag, 5. Juni 2016

Angrillen

Recht spät in diesem Jahr. Voriges Jahr um die Zeit hatten wir schon mehr gegrillte Würstchen in unseren Bäuchen. ;-)
Bisher war es wettertechnisch jedoch noch nicht so, dass wir hätten grillen können.
Doch für dieses Wochenende standen die Zeichen auf Sonne!
Also hielten wir beim Einkaufen Ausschau nach Grillwürstchen.
Bei LI*DL wurden wir fündig. Guckt mal! Thüringer Roster! In Schweden! :-))))




Wie Ihr wisst, freue ich mich immer über Lebensmittel oder andere Dinge, die aus Sachsen oder der "näheren" Umgebung des Bundeslandes kommen. :-) Warum wohl? ;-)
Etwas Grillfleisch fand auch noch den Weg in unseren Korb.

Abends war es dann so weit: Grill anwerfen! Wir entschieden uns gegen die Thüringer Würste und für das Fleisch und Würstchen, die wir noch da hatten. Und für den gesunden Anstrich sollte Salat unser Abendessen vervollständigen.
Die fertige Soße, die es zu dem Salat geben sollte, war allerdings schlecht. Also nix mit Salatmix. In den weiten des Kühlschrankes fand sich fertiger Krautsalat - geht auch.

Während der große Mitbewohner sich an den Verzehr des Fleisches machte, legte ich mir eine lecker gegrillte Wurst auf den Teller.
Endlich!
Abschneiden und in den Mund schieben war eins!
Was dann passierte...
Es brannte in meinem Mund! Ich bekam Gänsehaut! Der Körper überlegte kurz, ob er den Biss behalten will! Und ich war spontan satt! "Scharf!!!!" war alles was ich sagen konnte.
Der große Mitbewohner schaute mich zweifelnd an. Wenn Essen für mich scharf ist, bedeutet das für ihn noch lange nicht scharf. Also nahm er ein Stück gegrillte Wurst, während ich immer noch mit der Schärfe in meinem Mund- und Rachenraum kämpfte. Und guck. Auch er war plötzlich der Meinung, dass die Wurst doch recht scharf sei. ;-)
Ich aß dann doch lieber leckeres Fleisch als der Mund zu brennen aufgehört hatte.
Der große Mitbewohner verdrückte tatsächlich eine ganze Wurst. Die anderen zwei...nun ja...wir hatten darauf keinen Appetit mehr.
Wir schauten dann mal auf die Packung...
Tja, manchmal sollte man eben lesen, was da steht. Während ich "Trinidad" als besondere Fleischmischung einstufte und deswegen die Wurst zum Probieren mitnahm, war dies ein versteckter Hinweis darauf, was sich in den Würstchen verbarg. Auch die anderen Signale waren eindeutig - hätte ich sie beachtet.


"Mächtig scharf", "Warnung vor einer mächtig scharfen Wurst", "Gewürzt mit einer der weltschärfsten Chilisorten". (Wie heißt es so schön? "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil." :-) Und ich hätte es lesen und übersetzen können - wenn ich mir die Zeit genommen hätte.)
Zur Erklärung: Trinidad heißt eine Chilisorte. Ihr Scouville-Wert beträgt im Durchschnitt 1,2 Millionen. Zum Vergleich: Eine stinknormale Jalapeno hat rund 5000 Scouville. Und Stücke dieser Trinidad-Schote befanden sich in den Würstchen. Braucht Ihr noch mehr Erklärungen?..grins.. DIE Wurst kommt uns nicht nochmal auf den Teller.! :-)

Unser Grillplatz ist übrigens dieses Jahr..nun ja...etwas graslos.... Doch das lässt sich gerade nicht ändern...


Erstaunlich ist, dass mein Mund, mein Rachen und ich noch leben. Und dass wir drei noch schmecken können. ;-)

Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 1. Juni 2016

Sehenswertes unterm Häuschen

Unser Haus hat natürlich nicht nur über Tage etwas zu bieten.
Auch unter Tage hat es etwas zu bieten. ;-)
Da wäre zum einen der Kriechkeller. (Im Schwedischen krypkällare.)
Seinen Namen hat er, weil man sich darin eben nur kriechend vorwärts und rückwärts bewegen kann.
Unser Einstieg sieht so aus:


An der höchsten Stelle ist unser Kriechkeller ca. 50 cm hoch. In Schweden ist das, gerade bei so alten Häusern wie dem Unseren, eine weit verbreitete Kellerart. 

Von näher sieht das Ganze dann so aus:

Das Rohr, das Ihr da sehen könnt, ist unser Küchenabflussrohr. Der Vor(oder Vorvor?)besitzer hat da diese kleine Wanne darunter gestellt, die eventuell auslaufendes Wasser (tropfenweise) auffängt.


Blick nach rechts. Die gelben Rohre beinhalten Stromleitungen, die im Inneren des Hauses angeschlossen werden. 

Und weil das mit dem Kriechen ziemlich mühselig ist, werden wir wahrscheinlich den Fußboden aufmachen und die neuen Abflussrohre von oben verlegen.
Die Mauer, die Ihr da sehen könnt, ist unterhalb unserer Küche. Sie wurde nicht gebaut, um in erster Linie das Haus zu stützen, sondern um den Wind unterm Haus fern zu halten. 
Das Holz am oberen Rand ist eine Schicht von ?, die unter unserem Küchenfußboden sind.


Da, wo die gelben Rohre von draußen herein kommen, ist auch das Avlopprör. In der Ecke konnte der große Mitbewohner sich etwas hin kauern. Ansonsten bewegte er sich so fort...kriechend eben...


Beim Pfeil ist ein kleines Loch....


....zwischen Erdkeller und angebautem kleinem Vorhäuschen.
Unser Erdkeller (oder wie die Schweden sagen: jordkällare)


Wer den wann gebaut hat, wissen wir nicht. Er ist im Sommer jedenfalls schön kühl. Gut für gekühlte Getränke. ;-)
Ich gehe nicht so gern in den Erdkeller...wegen wenn das zusammenfällt oder so... Außerdem geht die Tür schwer auf und noch schwerer wieder zu. Und die Tür muss schon zu sein. ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke

PS: Heute ist Internationaler Kindertag! Deswegen gibt es an dieser Stelle einen ganz besonders lieben, intensiven Gruß für meine beiden Lieblingsneffen!!! :-****** 
Und für die Frau mit dem Hund, Schwester S. .....ich denke an Dich (auch um 11) mit einem großen, langen, ruhig veratmendem Ommmmmmmm. :-)

Samstag, 28. Mai 2016

Radiokaka oder Lukullus oder Kalter Hund



Es gibt wieder einmal ein neues Rezept für Euch.
Nicht, dass ich sonst nicht backen würde (das mache ich fast jeden Freitag). Doch auch ich habe ja meine Lieblingsrezepte und Lieblingskuchen. Und die Rezepte gibt es schon im Blog. ;-)

Das Rezept heute ist zum Einen aus meinem rot-weiß karierten Backbuch "Sju sorters kaka"...


...zum Anderen gibt es das Rezept in einer ursprünglicheren Form in diesem Buch:


So wie der Kuchen im deutschen mindestens zwei Namen hat, hat er auch in Schweden mehrere Namen, Ischokladkaka nämlich oder Kexkaka oder Källarkaka oder noch ganz anders.

Und so sieht dieser vielbenannte Kuchen aus:


Warum er Radiokuchen heißt? Nun, mir fielen da sofort diese alten Röhrenradios ein. Denkt Euch mal die Schrift weg und schon sehen die Streifen so ein bisschen so aus wie die Kekse im Kuchen. Oder etwa nicht?


Jetzt aber zum Rezept.
Schwedische Variante:



Deutsche Variante:


Ich habe mich an der schwedischen Variante orientiert. Weil die ist mit Blockschokolade und damit ein My weniger arbeitsaufwendig. ;-)

Das braucht Ihr also dazu:


Ja, Ihr seht richtig. Da steht weiße Backschokolade. Und die Kekse sind braun. Und aus Deutschland. OTHELLO KEKSe. Und ich kenne sie noch aus der DDR. ;-) So alt sind meine Kekse allerdings nicht. Die habe ich frisch bestellt. ;-)


Jetzt aber endlich das schwedische Rezept auf deutsch:

200 bis 250 g Kokosfett
200 g dunkle Blockschokolade 
2 Eier
2 dl Puderzucker (1 dl sind rund 60 g)
ca. 25 Kekse.

Ich habe 300 g Kokosfett, 300 g Blockschokolade, 3 Eier und 3 dl Puderzucker genommen. Keksmäßig hatte ich zwei Packungen da.
Die Kuchenform sollte ca. einen Liter fassen. Schlagt diese mit Butterbrotpapier oder Silberfolie aus. Ich merkte an dieser Stelle, was ich vergessen hatte einzukaufen. ;-(


Denn eigentlich sollte die Folie über die Ränder geschlagen werden. Uneigentlich reichte sie bei mir dafür nicht. :-(

Kokosfett und Blockschokolade langsam zusammen schmelzen und dann abkühlen lassen.
Eier und Puderzucker schaumig rühren.
Die abgekühlte Kokosfett-Schokoladenmasse dann schluckweise in das Eier-Puderzucker-Gemisch geben und gut miteinander verrühren.
Und jetzt geht es los mit einschichten. Die 1. Schicht sollte das Gemisch sein...


... und als letzte Schicht sollten Kekse zu sehen sein.


Weil ich noch ein paar Kekse und ein bisschen Masse (die allerdings nicht mehr für eine Lage reichte), gab es noch ein paar gefüllte Doppelkekse. :-)


Und so sieht der Radiokaka oder Lukullus oder Kalter Hund andersherum dann fertig und angeschnitten von der Seite....


...und innen drin aus


Experiment gelungen. :-) Und schmecken schmeckt er lecker! :-) Sagt der große Mitbewohner. :-)

Bewölkte Grüßels von Anneke

PS: Ich wurde von WIKANA nicht für diesen Post bezahlt. Ich mache das freiwillig und weil mir die Kekse schmecken. :-)

Freitag, 27. Mai 2016

Wer ist eigentlich Paul?

Solltet Ihr Euch diese Frage beim Lesen des letzten Blogposts gestellt haben, dann kommt heute die Antwort.
Paul ist unser neuestes „Familienmitglied“.  Er ist weiß und im übertragenen Sinn ein Kaltblüter.
So sieht Paul aus:


Falls Ihr Euch fragt ‚Noch ein Auto?‘ dann bleibt mir nur zu antworten ‚Ja, noch ein Auto.‘
Paul vereint das Beste von Karli und Paula:
Er hat -wie Karli- eine Anhängerkupplung und kann dabei größere Lasten ziehen.
Und er hat Paulas Fassungsvermögen und sogar noch mehr davon.
Paul ist unser Baustellenauto, unser Transporter. Und ist mit seinen PS im übertragenen Sinn ein Kaltblüter. ;-) Und wir brauchen uns zukünftig ein bisschen weniger ein Zugauto von unseren Freunden zu borgen. ;-)

Vor einiger Zeit schrieb ich mal über den AUTOVERKAUF IN SCHWEDEN.
Einen Nachteil desselben erlebten wir jetzt kurzfristig. Als ich nämlich diese Woche von Returen zurück kam und in den Briefkasten schaute, hatten wir Post vom Transportstyrelsen. Die schrieben uns, dass die Vorbesitzerin des Autos die Steuern für den Verkaufsmonat nicht bezahlt hat und wir deswegen jetzt ein Fahrverbot für Paul haben. „Hä?“ könnte man einwenden, "das ist doch Sache der Vorbesitzerin!". Doch ja, so ist das hier. Wenn sie nicht alles bezahlt dürfen wir nicht fahren, obwohl wir unseren Steueranteil (ab Autokauf) bezahlt haben. 
Ich gehe davon aus, dass alle Menschen, die ein Auto über Privatkontakte kaufen, das Auto dann auch fahren wollen und deswegen dann die Steuern nachzahlen, wenn sie auf jemanden treffen, der….nun ja, anders als unsere Vorbesitzerin ist. Geschickt von den Schweden, oder? ;-)

Glücklicherweise hatten wir die Telefonnummer der Vorbesitzerin noch und nahmen mit ihr Kontakt auf. Nach einem Anruf beim Transportstyrelsen erklärte sie uns – ja, sie hat noch rund 400 Kronen Steuerschulden für Paul – die sie bezahlen will. Sonst hätten wir das übernehmen müssen, um Paul wieder fahren (offiziell erlaubt) fahren zu können.

So, jetzt wisst Ihr, wer Paul ist und was er mit uns zu tun hat. ;-)

Bewölkte Grüßels von Anneke

Mittwoch, 25. Mai 2016

Ausbau? - Läuft!

Nachdem wir erfolgreich den Avlopp neu gebaut haben, waren wir leicht erschöpft. ;-) Doch...da war doch noch was... Richtig, unser angefangenes SCHLAFZIMMER.

Der große Mitbewohner war wochentags unterwegs, so dass keine Zeit dafür blieb.

Eigentlich hatten wir uns für den vergangenen Sonnabend zum Grisfest angemeldet. 
Uneigentlich bekommen wir im Juni lieben Besuch aus Deutschland und bis dahin möchten wir das Schlafzimmer fertig eingeräumt haben. Also sagten wir unsere Kommen zum Grisfest ab... Man kann eben nicht alles haben. ;-)

Zwischenzeitlich hatten wir die Außenwände im Schlafzimmer noch mit Folie (Klimamembran) beklebt - wie oben.


Am Sonnabend hieß es dann: Ran mit den Gipsscheiben an Decke und Wände!
Natürlich ging es nicht so einfach, wie sich das hier liest. Logisch. Denn trotz aller Bemühungen um eine einigermaßen gerade Unterkonstruktion ist und bleibt das Häuschen prinzipiell schief. Und da hieß es Gipsplatten schräg schneiden und hobeln - bis fast der Arzt kommt.
Um 21.30 Uhr waren wir fertig.
Die Gipsplatten- und Sauerkrautplattenreste fanden ihren Weg ins Paul-Auto - Eine Ladung für Returen bitte!
Und wir räumten noch ein bisschen auf.
Leider schafften wir die Fenstereinrahmung am Wochenende nicht - der große Mitbewohner musste arbeitsmäßig am Sonntagmittag los. :-(
Tscha und seit Montag nun heißt es für mich spachteln, schleifen, spachteln... Und weil ich mit der Schleifmaschine nicht zurecht komme, schleife ich alles schön mit der Hand. Glücklicherweise ist unser Schlafzimmer nicht so groß..grins..


Heute Vormittag habe ich Autoladung Reste weggeschafft. Natürlich im Regen. 
Weil nämlich....nachdem das Wetter sich vorige Woche erholte und es bis zum Montag angenehm warm war (und ich also die Heizung ausschaltete), bläst der Wind seit gestern vom Gegenübernachbar. Und Wind, der von dort (nördlich) kommt, bringt Kälte und manchmal eben auch Regen. Die Temperaturen bewegen sich um die 8 bis 10 Grad. (Immerhin +. Es könnte also schlimmer sein. ;-) )
Na jedenfalls erinnerte mich dieser "Wetterumschwung" ein bisschen an den Wetterumschwung vor zwei Wochen. Und na klar habe ich bei schlechtem Wetter Draußenarbeiten - heute eben Zeugs für Returen. Doch das Ausladen dauerte nicht allzu lange. Und weil der große Mitbewohner seine Regenjacke vergessen hat - konnte ich sie heute anziehen. Des einen Leid ist des anderen Freud. Oder so. ;-)

Am Wochenende wollen wir die Fenster fertig machen. Und die Fußbodenplatten sollen rein. Das sollte gut zu schaffen sein. Und dann heißt es wieder...spachteln, schleifen, spachteln, schleifen. ;-)

Regnerische Grüßels von Anneke

Donnerstag, 19. Mai 2016

Schlüsselanhänger

Weil der Kasten mit dem Strom abschließbar ist und weil unser Schlüsselbrett schon sehr voll ist und weil ich mal wieder etwas feinmotorisches brauchte....war gestern basteln angesagt.

Der Name war Programm - also wählte ich grünen Filz aus.
Und weil der etwas zu dünn ist, kam noch schwarz dazu.

Mit schwarz besticken...

(Ich hab ein bisschen zu weit rechts angefangen wie man unschwer erkennen kann. ;-) )

Die beiden Streifen noch getrennt...


...und hier vereint:


Jetzt den dicken Filzstreifen noch in die Halterung drücken und fertig. (Die genaue Beschreibung gabs HIER schon mal.)


Auch wenn man die Schrift (wenn dat Dingens am Schlüsselbrett hängt) vielleicht mal nicht lesen kann, ist der grüne Streifen auffällig und passt zum Green Rock. Auch wenn das nur ein Teil unserer "Kläranlage" ist - "Drei-Kammer-Brunnen", "Green Rock" und "Efterpolering" hätten einfach nicht auf den Filzstreifen gepasst. ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke

Mittwoch, 18. Mai 2016

Neuer Avlopp / Teil 2

Hier ein kurzer Blick auf unsere Grushaufen. Wir hatten jede Menge groben und feineren Kies anliefern lassen. Der große Mitbewohner meinte zwischenzeitlich, dass der Grus wohl nicht reichen würde. Tat er aber doch. :-)


Mittwoch und Donnerstag

Der Brunnen Nummer 1 wurde ans Haus angeschlossen...


...und eine weitere Anschlussmöglichkeit wurde gebohrt...


 und dann gelegt.


Dann hieß es wieder baggern. Brunnen Nummer 2 (für Green Rock) und Nummer 3 (Efterpolering) wollten in die Erde und miteinander verbunden werden.
Erledigt.


Am Freitag dann: Regen. Und kalt. 7 Grad Celsius. Hätten die nicht noch einen Tag länger schönes Wetter lassen können?
Wir ließen uns davon nicht abhalten. Außerdem - wir mussten fertig werden. Die Woche frei vom großen Mitbewohner war um. Also rein in die Regenklamotten und weiter gehts, Abflussrohre verlegen. Es gibt keine Bilder davon. Kamera und Regen ist eine nicht so gute Mischung. Hier ein Blick auf den Schlamm.


Ich brachte mit der Schubkarre Kies ran und der große Mitbewohner wühlte und verteilte diesen im Schlamm. Mein Körper signalisierte deutlich, dass es ihm reicht. Doch watt mutt datt mutt... Und so stolperte ich weiter mit schweren Schuhen (wegen Schlammablagerungen), einer vermatschten Schubkarre und viel Grus immer wieder Richtung Abflussrohre, wo der große Mitbewohner wie ein Weltmeister alles verteilte und sie in die richtige Neigung brachte. Als alle Rohre und Ecken dran waren - Feierabend und ab ins Häuschen, wo die Heizung es wohlig warm gemacht hatte.

Sonnabend

Es wartete noch das Legen der Grusfika auf uns. Warum das so heißt weiß ich nicht. Schließlich hat das eher weniger mit FIKA zu tun als mehr mit Grus. Doch egal. Das heißt so und dient dem Versickern des sauberen Wassers, das am Ende aus Brunnen Nummer 3 kommt. Wir mussten das noch bauen. Glücklicherweise regnete es nur noch selten und das beflügelte uns, weiter zu machen - Kies rankarren und verteilen.
Das Fotografieren für den Miljöinspektör nicht vergessen...


Am rechten Bildrand könnt Ihr sehen, wie die Grushaufen abgenommen haben. Einen Teil hat der große Mitbewohner mit dem Bagger weggeschleppt, einen Teil habe ich weggekarrt.


Ich hatte Feierabend, als die Grusfika fertig war. Der große Mitbewohner schwang sich freudig in die Grävmaskin und fing an, alles offene zuzubaggern und den Teil des Grundstückes von einer Mondlandschaft wieder in etwas ordentliches ohne Gras zu verwandeln. Das hat er gut hin bekommen. :-)


Am Sonntag bekamen die zwei Brunnen noch Strom.


Fertig. :-))))
Das waren nicht nur die Brunnen sondern auch wir. ;-)
Doch wir haben es geschafft und uns vom Wetter, dem Boden und dem Grus nicht klein kriegen lassen. ;-) Und auch, wenn das vielleicht nach Eigenlob stinkt - wir sind so stolz, dass wir das hin bekommen haben! :-)
Schätzungen zufolge haben wir übrigens mit diesem Großeinsatz ca. 100 000 SEK erarbeitet. So viel hätte es gekostet, wenn es eine Firma gemacht hätte.

Es gab auch noch Fundstücke...mal wieder. :-)


UND GANZ WICHTIG!!!!!

Tack Mats - för hjälpen och din grävmaskin! :-)
Tack Mikke för Manitou! :-)

Herzliche Grüßels von Anneke